Wie Medienerziehung von Anfang an gelingen kann

Ob Smartphone, Tablet oder Smart Speaker: Schon die Kleinsten wachsen in einer digitalisierten Welt auf. Sie bekommen früh mit, wie Eltern und Geschwister digitale Geräte nutzen und sind neugierig, selbst zu entdecken. Die Erlebnisse und Erfahrungen mit Medien nehmen Kinder auch in ihren Kitaalltag mit. Wie lässt sich frühkindliche Medienerziehung in Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Einrichtungen wie Kitas und Familien gestalten? Dieser zentralen Frage ist das viereinhalbjährige Forschungs- und Praxisprojekt Medienerziehung im Dialog nachgegangen. Über das Projekt, das die Stiftung Digitale Chancen in Kooperation mit der Stiftung Ravensburger Verlag gemeinsam mit zehn Kitas aus Berlin, Brandenburg und Niedersachsen durchgeführt hat, sprachen wir mit Matthias Röck, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt.
csm 9783779970903 77da1a1ce7Auf den ersten Blick scheinen Demokratiebildung, Partizipation und Inklusion auf ganz natürliche Weise zusammen zu gehören. Doch welche Herausforderungen das tatsächliche Zusammenspiel im KiTa-Alltag stellt und welche Stolperfallen und Dilemmata dort lauern, zeigt der von Raingard Knauer und Benedikt Sturzenhecker herausgegebene Band „Demokratische Partizipation und Inklusion in Kindertageseinrichtungen“ auf vielperspektivische Weise auf. Er leistet damit einen grundlegenden Beitrag zu einem bisher wissenschaftlich wenig beleuchteten und hinterfragten Spannungsfeld.
Auch wenn sich viele Jugendliche und Erwachsene ein Leben ohne Smartphone kaum noch vorstellen können: Für die Jüngsten ist der Fernseher ihr Lieblingsmedium Nummer eins. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.001 Eltern mit Kindern zwischen zwei und zwölf Jahren im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse.
Am 28. November 2022 veröffentlicht der Deutsche Ethikrat im Rahmen einer Bundespressekonferenz in Berlin seine Ad-hoc-Empfehlung „Pandemie und psychische Gesundheit. Aufmerksamkeit, Beistand und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in und nach gesellschaftlichen Krisen“. Darin empfiehlt der Ethikrat, die Versorgungssituation junger Menschen, die in Krisensituationen psychische Probleme entwickeln, schnell und nachhaltig zu verbessern.

Niedersachsens Kultusminsterin Hamburg kündigt umfangreiches Sofort-Paket für die (frühkindliche) Bildung an und will die Zusammenarbeit mit dem nifbe verstärken


200 Millionen Euro gegen die aktuelle Krise, Fachkräftemangel in Kitas und Schulen eindämmen, Bildungsqualität und Bildungsteilhabe verbessern, Talente fördern und Kinder und Jugendliche individuell unterstützen: Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat am (heutigen) Freitag im Kultusausschuss des Niedersächsischen Landtags ihre Themenschwerpunkte für die neue Legislaturperiode vorgestellt.

Appell von Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ – FRÖBEL e. V. – Didacta Verband e. V.

Um der Dringlichkeit und dem enormen Handlungsbedarf bei der Digitalisierung in Kitas Nachdruck zu verleihen, appellieren die bundesweit tätigen Bildungsakteure gemeinsam an die Bundespolitik. In drei zentralen Forderungen fassen sie ihre Positionen zu einem DigitalPakt Kita zusammen. Die Unterzeichnenden sind Deutschlands größte Fortbildungsinitiative Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, Deutschlands größter freigemeinnütziger Träger von Kinderkrippen, Kindergärten und Horten, FRÖBEL e. V., sowie der Didacta Verband e. V., Verband der Bildungswirtschaft und ideeller Träger der didacta, der größten Bildungsmesse in Europa.
Der Mangel an pädagogischen Fachkräften wird seit Jahren diskutiert. Kita-Gruppen müssen schließen oder können gar nicht erst aufmachen, eine verlässliche Betreuung kann zeitweise nicht mehr garantiert werden, viele Fachkräfte an Kitas arbeiten an oder oberhalb der Belastungsgrenze.

Neuer Kindergesundheitsbericht der Stiftung offenbart dramatischen Bewegungsmangel

„Kinder runter vom Sofa und raus an die Luft!“, beschwören Expertinnen und Experten der Stiftung Kindergesundheit schon seit Jahren immer wieder mit großem Nachdruck. Leider nur mit mäßigem Erfolg: Rund 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bewegen sich nach wie vor nicht ausreichend, beklagt die Stiftung in ihrem hoch aktuellen ersten „Kindergesundheitsbericht“. Stattdessen verbringen sie mehr Zeit vor dem Bildschirm, können oft keinen Purzelbaum mehr schlagen und riskieren zu „Couch Potatoes“ zu werden.

Dialog-Workshop beleuchtet Perspektiven für KiTa-System

Wie kann die Qualität in den KiTas über ein Bundesqualitätsgesetz perspektivisch weiter entwickelt und wie kann der aktuellen Krise der KiTas im Hier und Jetzt begegnet werden? Diese Fragen standen im Fokus eines „Dialogworkshops“, zu dem die AWO, der KTK und die GEW als Bündnis gemeinsam eingeladen hatten.

Land Niedersachsen sichert Dauerlösung zu

Aufatmen für die niedersächsischen „Sprach-Kitas": Das entsprechende Bundesprogramm läuft mit Ende des Jahres 2022 nicht aus, sondern wird um ein halbes Jahr bis Ende Juni 2023 verlängert und aus Bundesmitteln finanziert. Das Land Niedersachsen wird dafür Sorge tragen, dass die „Sprach-Kitas" auch über diesen Zeitpunkt hinaus weiterfinanziert und diese wichtige Säule der frühkindlichen Sprachförderung erhalten bleibt, wie die stellvertretende Ministerpräsidentin und Kultusministerin Julia Willie Hamburg jetzt mitteilte.