Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung können sich bis zum 15. Juli bewerben / Es warten 130.000 Euro auf die Preisträger


Während beim Deutschen Kita-Preis 2021 noch alle gespannt auf die Bekanntgabe der Preisträger warten, fällt auch schon der Startschuss für die nächste Runde: Ab sofort können sich Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung um den Deutschen Kita-Preis 2022 bewerben. Dafür sind nur drei Schritte notwendig: Interessierte registrieren sich im Online-Portal unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung, beantworten Fragen zu ihrer Motivation und senden ihre Bewerbung online ab. Einreichungsfrist ist der 15. Juli 2021. Wer eine Auszeichnung mit nach Hause nehmen darf, entscheidet sich nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren im Frühjahr 2022.
Wie kann der Übergang von der KiTa in die Grundschule auch in der Corona-Pandemie für Kinder und Eltern gut gestaltet werden und auf welche Entwicklungsrisiken muss man derzeit genau schauen? Diese Frage stand im Fokus des Vortrags „Alles normal im Übergang KiTa-Grundschule nach den Sommerferien 2021?“ mit Dr. Susanne Bantel und Dr. Meike Sauerhering. Er fand im Rahmen der kostenlosen digitalen nifbe-Vortragsreihe „KiTa in Corona-Zeiten“ statt und wurde von Iris Hofmann und Gerlinde-Schmidt-Hood moderiert, die zum Einstieg ein aktuelles Praxisbeispiel mit „SchuKis“ zum Thema Übergang präsentierte.

Auf dieser Seite dokumentieren wir die Veranstaltungen im Rahmen unserer kostenlosen digitalen Vortragsreihe „KiTa in Corona-Zeiten“ mit Links zu den Berichten und Präsentationen sowie ggf. (falls die Referent*innen zugestimmt haben) zur Aufzeichnung der Vorträge auf YouTube! Weiter diskutiert und kommentiert wurden die Vorträge auch in unserem Forum zur Vortragsreihe.

"Frühkindliche Bildung und Betreuung stehen bei uns in Niedersachsen ganz oben an"

Zur Debatte den Entwurf für ein neues Kindertagesstättengesetz erklärt Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne:

„Wir sind am Anfang der parlamentarischen Befassung, nicht am Ende. Die heutige Anhörung wird aufschlussreiche Erkenntnisse geben. Frühkindliche Bildung und Betreuung stehen bei uns in Niedersachsen ganz oben an. Das wird alleine deutlich, wenn man einen Blick auf die Investitionen wirft:
Wie kann das neue niedersächsische KiTa-Gesetz noch gut werden und was brauchen die Kinder und Fachkräfte wirklich? Diese Frage stand im Fokus einer Veranstaltung der GRÜNEN mit Expert*innen der frühkindlichen Bildung aus ganz verschiedenen Ebenen.

Ergebnisse zeigen die Bedeutung von KiTas auf


Die SARS-CoV2-Pandemie mit den verbundenen Maßnahmen wirkt sich seit über einem Jahr auf das gesamte Kindergarten- und Krippensystem und somit auch auf die Familien von Kindergarten- und Kinderkrippenkindern aus. Welchen Belastungen Familien und Fachkräfte ausgesetzt sind und wie sich die Situation auf Kinder auswirkt, zeigen erste Ergebnisse des in internationaler Kooperation durchgeführten ICKE-Projekts (Internationale Corona-Kita-Erhebung).
Eltern sind während der Corona-Pandemie zunehmend am Limit und treffen in der KiTa auf Fachkräfte, die sich oftmals als Spielball der Politik fühlen und um ihre eigene Gesundheit fürchten – wie kann in diesen Zeiten trotzdem ein partnerschaftliches Verhältnis aufrecht erhalten werden? Diese Frage stand im Zentrum des Vortrags „Elternbelastungen in der KiTa begegnen“ mit Daniela Kobelt-Neuhaus und Christine Heymann-Splinter. Der interaktiv ausgerichtete Vortrag fand im Rahmen der kostenlosen nifbe-Reihe „KiTa in Corona-Zeiten“ statt und wurde von Sandra Köper-Joksch und Jörg Hartwig moderiert.

Ab kommenden Montag, dem 10. Mai 2021, wird in Niedersachsen wieder deutlich mehr Kinderbetreuung und Präsenzunterricht stattfinden. Die Bereiche Kita und Schule werden bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 offengehalten, wie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat.

Prävention von SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen


Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) legen gemeinsam eine Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung - Prävention von SARS-CoV-2 in der Kindertagesbetreuung vor. Die Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung hilft den Trägern von Kindertageseinrichtungen, ihre eigene Gefährdungsbeurteilung zu erstellen. Sie verdeutlicht, welche Maßnahmen bei Infektionsgefährdungen durch SARS-CoV-2 zusätzlich umgesetzt werden können bzw. sollten.
Zu einem Fachaustausch sind jetzt der Arbeitskreis Soziales der CDU-Landtagsfraktion und die landesweite nifbe-Expert*innenrunde Familienzentren zusammengekommen. Gleich zu Beginn kündigte Arbeitskreis-Sprecher Volker Meyer an, dass die CDU entsprechend der Koalitionsvereinbarung einen Entschließungsantrag zur Förderung von Familienzentren in den Landtag einbringen wird. Er unterstrich die bildungs-, familien- und sozialpolitische Bedeutung von Familienzentren.