Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ


Der öffentliche Druck zur (schrittweisen) Öffnung der KiTas wird derzeit immer größer und auch in vielen Stellungnahmen von Fachbverbänden und Initiativen wird dafür plädiert - allerdings nicht selten mit einer eingeschränkten Perspektive auf die Kinder und deren Rechte sowie die Belange der Eltern. Selten wurde bisher in den Blick genommen, was eine schrittweise Öffnung für die KiTas und die Fachkräfte tatsächlich bedeutet und was überhaupt realistisch sein kann. Wie vielschichtig und kompliziert die schrittweise Öffnung der Kitas sein kann, wenn die Bedürfnisse und der persönliche Schutz aller Beteiligten (Kinder, Eltern, Fachkräfte etc.) berücksichtigt werden, zeigt eine Stellungnahme der AGJ. Sie schließt mit konkreten Empfehlungen für die Wiedereröffnung der KiTas und gibt in einer dilemmatischen Situation wertvolle Orientierungshilfe.



Download Stellungnahme


Die Argumente und Empfehlungen der Stellungnahme können auch im gemeinsam mit der BAG-BEK angebotenen nifbe-Forum diskutiert werden.


Die Lern- und Informationsplattform der Bundesprogramme wie Sprach-Kitas, Kita-Einstieg oder Fachkräfteoffensive bietet jetzt für alle Fachkräfte kostenfreie Informations- und E-Learning-Angebote.

Kostenloses WEBINAR von Praxis Kita


Die Corona-Zeit ist auch eine Zeit, die für Kinder viele neue Herausforderungen bereithält. So steht auch immer wieder die Frage im Raum: „Was machen wir nach der Krise?“. Denn für die Kinder wird sich wieder einiges verändern. Sie müssen sich von liebgewonnen Strukturen verabschieden z.B. von einer innigen Familienzeit oder den kleinen Gruppen in der Notbetreuung. In diesem Webinar wird Herr Tobias Rilling (Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Lacrima - Zentrum für trauernde Kinder) mit Ihnen in das Thema „Kita-Kinder & Corona: Abschied vom Gewohnten und Liebgewonnen“ eintauchen.

Offener Brief an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger


Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert in einem Offenen Brief an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Bund, Ländern und Kommunen die Stärkung der Sozialen Arbeit in der Corona-Krise.

Offenes Forum in Kooperation von BAG-BEK und nifbe gestartet


Was macht die KiTa-Pause mit den Kindern und den Eltern? Sollten KiTas schon vor den Sommerferien wieder ihren Regelbetrieb aufnehmen? Wie kann die derzeitige Notbetreuung und der Kontakt zu den Familien zuhause professionell gestaltet werden? Wie kann der Arbeits- und Infektionsschutz für Fachkräfte gewährleistet werden?

Brandappell der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER


Der Vorsitzende der Stiftung EINE CHANCE FÜR KINDER, Prof. Dr. Adolf Windorfer, bittet die niedersächsische Landesregierung und die Kommunen des Landes dringend, ab sofort die aufsuchende Betreuung von sozial benachteiligten Familien zu intensiveren und für deren Kinder die Betreuungseinrichtungen, d.h. die Krippen und Kitas, vor Ort zu öffnen. Die schweren negativen Langzeitwirkungen der Maßnahmen bei der Corona-Krise auf die psychische und emotionale Gesundheit von Kindern und Müttern dürften nicht länger verdrängt und als „Kollateralschaden“ hingenommen werden. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die psychische und emotionale Gesundheit von Kindern und Frauen in Familien in besonders schwierigen sozialen und psychosozialen Lebenssituationen besonders gefährdet ist“, sagte Windorfer am Mittwoch in Hannover.

Ad Hoc-Stellungnahme der Vorsitzenden der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)

Die Professor*innen des Studiengangs Erziehung und Bildung in der Kindheit der Alice Salomon Hochschule in Berlin haben zum Lockdown von Kitas und Grundschulen in der Corona Krise eine Stellungnahme abgegeben und nehmen dabei eine bisher zu selten vernommene kindheitspädagogische Perspektive ein und stellen entsprechende Forderungen auf:
Aufgrund der weiteren Schließung der KiTas für den Regelbetrieb und die bisherige große Resonanz  hat die QiK-Online-Akademie ihren kostenlosen Online-Kongress bis Ende Mai verlängert und weitere Angebote ins Programm aufgenommen.

Verunsicherung, Verwirrung und Verärgerung hat die Verordnung zur Notbetreuung und eine entsprechende Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusministerium bei Fachkräften, Trägern und Eltern ausgelöst – insbesondere aufgrund des großen Interpretationsspielraums und fehlender konkreter Vorgaben. Fast alle Eltern könnten jetzt ein Recht auf Notbetreuung geltend machen. Wie Kultusminister Tonne mitteilte, sollen die neuen Regelungen jetzt auch noch nicht ab heute (Montag, 20. April), sondern erst im Laufe der Woche sukzessive umgesetzt werden. Im Laufe der Woche will das Kultusministerium mit den Kommunen auch ins Gespräch kommen.