Aktuelle Strategien der Fachkräftegewinnung und -bindung

Unter dem etwas provokativ gemeinten Titel „Ist die Erzieher*innenausbildung noch zu retten?“ beleuchteten DJI, WiFF und die Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter (AGJ) in einem Online-Forum mit rund 250 Teilnehmer*innen die aktuelle Ausbildungssituation sowie Strategien der Fachkräftegewinnung und – bindung. Nicht zum ersten Mal forderte Frank Janssen vom KTK dabei KiTa-Teams völlig neu zu denken und einen Systembruch zu vollziehen.

Wie wir Kinder in ihrer Verschiedenheit stärken und teilhaben lassen können!

Interaktive Online- Fachtagung für pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern unter drei Jahren arbeiten - unter anderem mit den Autor*innen der Rosa-Hellblau-Falle

Am Samstag, den 07.11.2020, testet die Volkshochschule Diepholz zusammen mit dem nifbe ein neues Veranstaltungsformat mit wichtigen Themen – auch und gerade in dieser besonderen Zeit!
Fachkräfte in den KiTas sind schon seit vielen Jahren steigenden Anforderungen ausgesetzt und kompensieren dies häufig durch einen hohen persönlichen Einsatz, der nicht selten auf Kosten der Gesundheit geht. Die Corona-Pandemie belastet die Fachkräfte in den KiTas jetzt noch einmal erheblich zusätzlich und umso wichtiger ist es für sie auf das eigene Wohlbefinden zu schauen.
Das gesellschaftliche und familiäre Leben hat sich während die Corona-Pandemie tiefgreifend verändert. Die Schließung von Kitas und Kindertagespflege war für viele Familien eine unerwartete Situation. Für viele Familien bedeutete der Lockdown, das Familienleben auf engem Raum zu organisieren und häufig neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu finden. In manchen Fällen war dies außerdem noch verbunden mit wachsenden wirtschaftlichen Sorgen, mit fehlenden Aufträgen, Kurzarbeit oder gar Kündigungen und Insolvenzen.
Welche Rolle spielt die Kindertagesbetreuung bei der Ausbreitung von Covid-19? Das beleuchtet die Corona-KiTa-Studie. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellten jetzt erste Ergebnisse vor - außerdem erläuterten sie Praxistipps für den Kita-Betrieb.

In der Corona-Pandemie waren Schulen und Kitas in Deutschland ab Mitte März geschlossen. In den Wochen vor den Sommerferien wurden sie – mit unterschiedlichem Tempo je nach Bundesland – wieder geöffnet. In Schweden hingegen waren Kitas und Schulen nie zu, Italien hat sie gerade erst wieder geöffnet. Jedes Land hat hinsichtlich Schul- und Kita-Schließungen unterschiedlich auf die Corona-Bedrohung reagiert. Dr. Sonja Blum, Politikwissenschaftlerin an der FernUniversität in Hagen, hat die Reaktionen von 28 europäischen Ländern verglichen. Sie stellte fest, dass es bei den Reaktionen nicht nur schwarz oder weiß, also geöffnet oder geschlossen, sondern dazwischen auch sehr viele Graustufen gab.
Seiten aus prezi 2Wie sehen eigentlich die Kinder Corona und wie gehen sie in der KiTa damit um? Diese Frage beleuchtete Ruben Wendrock mit den Ergebnissen einer kurzfristigen wissenschaftlichen Studie in der kostenlosen digitalen nifbe-Vortragsreihe „KiTa in Corona-Zeiten“.

Online-Seminar von KiTa aktuell am 28.10.2020 von 15:30 - 17:00 Uhr mit Ursula Günster-Schöning

Partizipation in Kindertagesstätten ist als Thema in der Frühkindlichen Bildung, Erziehung und Betreuung nicht mehr wegzudenken. Hierbei stützt man sich nicht nur auf das Recht der Kinder zur Mitbestimmung, wie z.B. in den UN-Kinderrechtskonvention oder im SGB VIII festgehalten, sondern auch auf die Bewegungen der Inklusion, einer Pädagogik der Vielfalt.

Eine "Open Petition" fordert einen "KITA-Gipfel statt Autogipfel" sowie einen bundesweit einheitlichen Personalschlüssel nach wissenschaftlichen Standards. Rund 31.500 haben bisher schon unterschrieben, 19.000 Unterschriften fehlen noch für das Quorum. In der Begründung für die Petition schreibt Initiatorin Katharina Schröder:
Der Ausbau neuer Betreuungsangebote für Kleinkinder geht in Deutschland zu langsam voran. Zwar wurden seit 2015 mehr als 135.000 zusätzliche Plätze in Kitas und bei Tageseltern geschaffen, allerdings wollen auch viel mehr Eltern als früher ihr Kind betreuen lassen.

So fehlen 2020 in Deutschland mehr als 340.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren, wie Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigen.