Erster Bericht liegt vor (Download unten)


Eine Studie des Deutschen Jugendinstitut (DJI) in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut widmet sich den Herausforderungen der Kindertagesbetreuung während der Corona-Pandemie sowie der Frage, welche Rolle Kita-Kinder bei der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 spielen.
Sehr geehrter Kultusminister Tonne,

bezugnehmend auf die Veröffentlichung vom 09.06.2020 „Kita werden mit eingeschränktem Betrieb weiter geöffnet“, möchte ich mich als Erzieherin und somit als sogenannte Fachkraft zur Situation der Kitas in Niedersachsen äußern.

Weitere Auszeichnungen gehen nach Dresden, Güsten, Lauenburg/Elbe, Benningen am Neckar, Bamberg, Berlin-Spandau, Biebertal, Dorfen und Torgelow


Die Preisträger des Deutschen Kita-Preises 2020 stehen fest! Über 1.500 Einrichtungen und Initiativen aus der gesamten Bundesrepublik hatten sich um die mit insgesamt 130.000 Euro dotierte Auszeichnung beworben. Am 16. Juni 2020 haben das Bundesfamilienministerium und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung gemeinsam mit weiteren Partnern die Preisträger in einer digitalen Award-Show bekannt gegeben.
Die Arbeitsgruppe Frühbetreuung in der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten Deutschland e.V. (VAKJP) hat einen "Aufruf zur Wende in der Frühbetreuung" gestartet und fordert unter anderem einen Beginn der Betreuung frühestens mit 24 Monaten und dann nur für wenige Stunden. Die AG begründet dies in einer Kurzzusammenfassung wie folgt:
Katharina Schröder aus Halle hat auf Open Pettition eine Petition für eine besseren und verpflichtenden bundesweiten Personalschlüssel gestartet und schreibt dazu:

"Du träumst davon, mit 30 Kindern gleichzeitig zu musizieren, ihnen die Welt zu erklären und mit zwei Armen fünf Dinge auf einmal zu machen?- Dann bewirb Dich für deinen Traumjob und werde ErzieherIn!"(2).

Diesen Slogan hätten wir vor dem Corona- Lockdown nur müde belächelt. Zurück in den Alltagswahnsinn, dem Spagat aus Krankenstand, Personalmangel, ständig steigenden Anforderungen einerseits und dem Bedürfnis nach individueller Betreuung eines jeden Kindes andererseits? Nein, nicht unter den bisherigen Rahmenbedingungen!

Online-Kongress vom 1. Juli bis 31. Oktober mit über 100 Vorträgen, Seminaren und Workshops


Der dreitägige Kongress „Bewegte Kindheit“ in Osnabrück gehört mit 3.000 Teilnehmer*innen seit vielen Jahren zu den größten bundesweiten Bildungsveranstaltungen zum Thema Frühkindliche Bildung.
Bei der Frage, wie der Betrieb in Kitas und Schulen wiederaufgenommen werden kann, muss es eine Abwägung der berechtigten Interessen von Eltern, Kindern und Beschäftigten geben. „Am besten geschieht dies in Krisenteams, bei denen alle Akteurinnen und Akteure einbezogen sind. Hier können gemeinsame Lösungen entwickelt, Entscheidungen abgewogen und Anpassungen an das Pandemiegeschehen vorgenommen werden“ , so Sylvia Bühler, im ver.di-Bundesvorstand zuständig für Bildung und Soziale Dienste.

Ab dem 22. Juni 2020 kann allen Kindern wieder ein Kita-Platz angeboten werden

Ab dem 22. Juni 2020 können Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen wieder öffnen und allen Kindern einen Betreuungsplatz anbieten. Die Notbetreuung läuft zu diesem Datum aus, es wird auf einen eingeschränkten Betrieb der Kindertageseinrichtungen umgestellt.
Wie die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet, steht die für Mitte Juni geplante KiTa-Öffnung in Niedersachsen möglicherweise auf der Kippe. Im Interview sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne: "Es gilt derzeit, einen Dauerspagat hinzulegen zwischen einem Maximum an Gesundheitsschutz und einem Maximum an Bildung und Betreuung".
Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne konkretisiert die Planungen des Landes zu möglichen weiteren Kita-Öffnungen:

„Wir haben in Niedersachsen unsere Planungen stets am aktuellen Infektionsgeschehen ausgerichtet: von geschlossenen Einrichtungen und einer sehr restriktiven Handhabung des Zugangs zur Notbetreuung durch die Träger zu Beginn der Corona-Pandemie, über die erweiterte Notbetreuung, als sich das Infektionsgeschehen verlangsamte bis hin zur deutlichen Öffnung der Notbetreuung auf bis zur Hälfte der normalen Gruppengrößen, die aktuell gilt. Insofern waren die Planungen von Beginn der Corona-Krise an nicht in Stein gemeißelt, sondern immer einer regelmäßigen Neubewertung unterzogen. Dieses Vorgehen hat sich bewährt. Jetzt ist es an der Zeit, die nächsten Schritte zu planen und den Übergang zum Regelbetrieb einzuleiten.