Ab sofort können Träger von Kindertageseinrichtungen ihr Interesse bekunden, wenn sie am Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher – Nachwuchs gewinnen und Profis binden“ teilnehmen und eine Förderung von 37.440 Euro pro Auszubildender oder Auszubildendem erhalten möchten. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Onlineverfahren dafür gestartet.
Das Kompetenzzentrum für Gesundheitsförderung in Kitas (kogeki) bietet in Niedersachsen vier kostenlose Regionale Dialogwerkstätten an. Bei den halbtägigen Veranstaltungen setzt das kogeki den Schwerpunkt insbesondere auf die Gesundheitsförderung in den einzelnen Regionen Niedersachsens, um regionale Vernetzung und Austausch zu ermöglichen. Die Veranstaltungen bieten Anregungen und Handlungsmöglichkeiten, um den Anforderungen im beruflichen Alltag besser begegnen zu können.

keller4Die ehemalige nifbe-Forschungsstellenleiterin und emeritierte Prof. Dr. Heidi Keller ist von der international renommierrten Society for Research in Child Development für ihr Lebenswerk und „für herausragende Beiträge zum Verständnis internationaler, kultureller und kontextueller Diversität in der kindlichen Entwicklung“ geehrt worden.

Im nifbe stand für Heidi Keller insbesondere die systematische Analyse kultureller Einflüsse auf frühkindliche Entwicklungs – und Bildungsprozesse im Fokus (s.a. hier: Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur)
Studien untersuchen Auswirkungen der elterlichen Bildung auf die langfristige Lebenserwartung ihrer Kinder und psychische Gesundheit im Erwachsenenalter. Ziel sollte sein, Gesundheit unabhängiger von Bildung der Eltern zu machen. Quantitativer und qualitativer Ausbau von außerfamilialen Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten könnte helfen.
Ein Interview zum "Aktionstag Klischeefreie Vielfalt" mit dem KiWin-Team der Hochschule Magdeburg-Stendal gemeinsam mit Kinderstärken e.V..

WiFF-Studie gibt Einblicke


Frühpädagogische Fachkräfte und Kinder in Kindertageseinrichtungen befinden sich in einem dynamischen Interaktionsgeschehen. Kernaufgabe der Fachkräfte ist es, in diesem Prozess immer wieder sensibel auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Diese Tätigkeit kann von ihnen als erfüllend oder auch als Quelle von Stressgefühlen wahrgenommen werden.
39% der Kita-Leitungen und 37% der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine berufsbezogene Weiterbildung besuchen, übernehmen dafür selbst Kosten oder investieren ihre Freizeit – teilweise sogar beides. Dies zeigen Ergebnisse einer Fachkräftebefragung der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF).
Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft zu Bewerbungen um eine Förderung im Rahmen des Mikroförderfonds „Frühkindliche Demokratiebildung" auf. Mit diesem Sonderfonds unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk die Beschaffung von Praxismaterialien sowie die Inanspruchnahme von Teamfortbildungen. Ziel ist es dabei, frühkindliche Beteiligung, vielfaltsbewusste Arbeit, Demokratie- und Kinderrechtebildung in Kindertageseinrichtungen zu fördern. Anträge können Kindertagesstätten, frühkindliche Kindertagespflegeeinrichtungen und sonstige Einrichtungen des frühkindlichen Bildungsbereichs stellen. Bewerbungen sind bis zum 30.04.2019 möglich. Die Mikroförderung beträgt bis zu 1.500 Euro.

Kinder leben in einer von Medien geprägten und vermittelten Welt. Die Zugänge zu Nachrichten und Informationen sind so vielfältig, dass es immer wichtiger wird, ihre Nachrichtenkompetenz frühzeitig zu fördern. Doch wie unterscheiden sich Nachrichten für Kinder von solchen für Erwachsene? Wie müssen sie formuliert sein, damit Kinder sie verstehen?

Gleiche Chancen für Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte


Kinder aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte brauchen mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit. An dieser gesellschaftlichen Zukunftsaufgabe haben pädagogische Fachkräfte eine entscheidende Rolle. Ihnen bietet das Qualifizierungsprogramm „Chancen-gleich“ Weiterbildungen und nun auch ein Handbuch für Aus- und Weiterbildungen, um kulturelle Vielfalt professionell zu unterstützen. Autor*innen des Manuals sind Sibylle Fischer, Leiterin der Geschäftsstelle Chancen-gleich! und Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Leiter des Zentrum für Kinder-und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule.