Kostenloser Online-Fachtag von "Echt dabei" am 04. März

Welche Fähigkeiten und Ressourcen brauchen Kinder im digitalen Zeitalter? Wie viel Medienkonsum ist für welches Alter gesund und angemessen? Wie lernen Kinder langfristig, Medienchancen zu nutzen und Risiken zu vermeiden? Wie kann eine Medienvereinbarung zwischen Eltern oder in der Familie angestoßen werden? Wie können aktive Projekte mit verschiedenen Medien durchgeführt werden?

Bundesministerin Giffey setzt die Bundesprogramme Kita-Einstieg und Sprach-Kitas bis Ende 2022 fort.

Auch in der Corona-Pandemie gilt für die Bundesprogramme „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ und "Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist" seit Anfang des Jahres eine neue Förderperiode. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt insgesamt 420 Millionen für die Fortsetzung der beiden Bundesprogramme bis Ende 2022 zur Verfügung.
Das Land Niedersachsen hat seine Perspektivplanungen für die kommende Zeit in den Bereichen Kindertageseinrichtungen und Schulen vorgelegt. Ziel ist das Einmünden in den inzidenzbasierten „Corona - Stufenplan 2.0" der Landesregierung. Folgende Schritte sind als Diskussionsgrundlage für die Beteiligung der Bildungsgewerkschaften und -verbände vorgesehen, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Dienstag mitgeteilt hat.
Zwischenablage01Nach langer schwerer Krankheit ist diese Woche unsere ehemalige nifbe-Kollegin und das ehemalige nifbe-Kuratoriumsmitglied Annette Zängle im Alter von 51 Jahren verstorben. Wir werden sie als einen höchst engagierten, lebensmutigen, fröhlichen und kreativen Menschen in Erinnerung halten. Unser Mitgefühl gehört insbesondere ihrer Tochter und ihrem Sohn.

Die Landeselternvertretung der niedersächsischen Kindertagesstätten (Kita LEV) hat unter den Kita-Eltern in Niedersachsen eine Umfrage gestartet und eine hohe Belastung der Eltern während des Lockdowns und der Notbetreuung in KiTas festgestellt. Scharf kritisiert die 1. Vorsitzende auch, dass „Teilhabe an Bildung von Kindern vom Beruf der Eltern abhängt und nicht von deren Recht auf Bildung". Als erfreulich zeigte sich, dass der Kontakt der KiTa-Fachkräfte zu den nicht notbetreuten Kinder zu Hause sich im Vergleich zum ersten Lockdown deutlich verbessert hat.
Die SARS-CoV2-Pandemie hat seit fast einem Jahr (!) Auswirkungen auf alle frühpädagogischen Einrichtungen – und dabei natürlich auf die tägliche Arbeit der Kitaleitungen und Fachkräfte, auf die Familien und die Kinder.
Die Corona-Krise belastet Fachkräfte, Kinder und ihre Eltern gleichermaßen und fordert ihre psychische Widerstandskraft oder auch Resilienz heraus. Was ist diese Resilienz aber genau und wie kann sie in einer Krisensituation gezielt gestärkt werden? Und wie können Erwachsenen den Kindern Sicherheit vermitteln, auch wenn sie selbst erschüttert und belastet sind? Diese Fragen erläuterte Anne Kuhnert im Rahmen der kostenlosen digitalen nifbe-Vortragsreihe „KiTa in Corona-Zeiten“.

Auch Maßnahmen wie Hygienkonzepte und Digitalisierung förderfähig


Mit 94,4 Millionen Euro werden die Kommunen in Niedersachsen bei Investitionen in Kindertageseinrichtungen unterstützt. 64,4 Millionen stehen für Plätze in Krippen und der Kindertagespflege für Kinder unter drei Jahren bereit. Für Kindergärten sind 30 Millionen Euro für zusätzliche Plätze sowie Ausbau-, Umbau-, Sanierungs-, Renovierungs- und Ausstattungsmaßnahmen, wie z. B. Maßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten, zur Digitalisierung und zur Bewegungs- und Barrierefreiheit, vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem 5. Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung" 2020-2021 und sind aufgrund bundesgesetzlicher Regelung bis zum 30.06.2021 zu binden.
In einem offenen Brief wenden sich KiTa-Fachkräfte aus Niedersachsen mit einem empörten Appell an die Politik und teilen ihr mit, „dass wir nicht länger bereit sind, politisch und wirtschaftlich motivierte Beschwichtigungsphrasen hinzunehmen.“ Sie weisen auf das hohe Infektionsrisiko in KiTas hin und fühlen sich „ausgenutzt und wissentlich einer steigenden Gefahr ausgesetzt. Auch im Szenario C, auch in den Notgruppen.“ Sie fordern daher unter anderem eine prioritäre Impfung und Lüftungsanlagen für die Gruppenräume und geben ihrer Befürchtung Ausdruck, dass die aktuelle Situation dazu führt, „dass in kürzester Zeit noch mehr Leitungen und Erzieher*innen erschöpft und entmutigt aufgeben und diesem Arbeitsfeld den Rücken zukehren.“
Am Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) mit Sitz in Osnabrück ist in einem Drittmittelprojekt zum nächstmöglichen Termin die Stelle eine*r

wissenschaftlichen Mitarbeiter*in
(Entgeltgruppe gemäß Abschluss in Anlehnung an TVL, 50-90%)

befristet bis zum 31.12.2022 zu besetzen.