Gute Kita-Gesetz soll fortgeführt werden


Die neue Ampelkoalition aus SPD, GRÜNEN und der FDP verspricht in ihrem Koalitionsvertrag „allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft beste Bildungschancen“ sowie „Teilhabe und Aufstieg“. Die Grundlagen für soziale Aufstiegschancen sollen schon in KiTa und Grundschule gelegt werden:

Digitaler Adventskalender für mehr Nachhaltigkeit

Anlässlich des Tages der Kitaverpflegung 2021 hatte die Kitavernetzungsstelle in ganz Niedersachsen Kindertagespflegestellen, Krippen und Kitas nach Projekten, Aktionen, Ideen & Co. für mehr Nachhaltigkeit und Lebensmittelwertschätzung im gelebten Betreuungsalltag gefragt.

Positionspapier der Fachkräfteverbände

Die meisten bundesdeutschen Kitas bieten keine kindgerechten Bedingungen. Laut aktuellem Ländermonitor zur frühkindlichen Bildung der Bertelsmann Stiftung haben bundesweit 73% aller Kita-Kinder keinen kindgerechten Personalschlüssel in ihrer Einrichtung und 54% aller Gruppen sind zu groß. In den Bundesländern sind dazu noch die Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich. Von Chancengleichheit kann hier keine Rede sein.
Wie Pilze schossen seit Anfang der 2000er Jahre kindheitspädagogische Studiengänge aus dem Boden und mit ihnen waren große Hoffnungen auf eine Akademisierung des KiTa-Bereichs verbunden. Doch wie hat sich die Disziplin seitdem entwickelt und haben sich die großen Hoffnungen erfüllt? Diese Fragen standen im Fokus eines WiFF-Vortrags mit Professor Dr. Peer Pasternack.
Wie können die (Hoch-)Begabungen von Kindern unabhängig von ihrer individuellen, sozialen oder kulturellen Vielfalt in der KiTa gefördert werden? Dies möchte ein in Kooperation der Karg-Stiftung mit dem Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) durchgeführtes Projekt aufzeigen.
Worum es geht: In eine Pfütze springen, eine Kerze auspusten, die Sonne beobachten, Treppen steigen, die Uhr lesen, Kastanien sammeln, Plätzchen backen, ein Würfelspiel spielen, Erdbeeren essen … mathematische und naturwissenschaftliche Bildung stellt einen wichtigen Bestandteil der täglichen Arbeit in Kindertageseinrichtungen dar. Oft ist uns dabei gar nicht bewusst, was alles Mathematik und Naturwissenschaft ist, vielmehr wird häufig auf Zählen oder Experimentieren fokussiert. Doch der sogenannte MINT-Bereich umfasst viel mehr und soll den Kindern neben dem Erwerb von Wissen auch die Möglichkeit zum Auf- und Ausbau von Kompetenzen bieten, die sie im besten Fall in der Grundschule fortführen können.

(Frühkindliche) Bildungsplanung und -steuerung in der Kommune


Häufig begegnen wir in der frühkindlichen Bildung der Schwierigkeit, ihre Bedeutung und Wirksamkeit in der Kommune überzeugend und deutlich aufzuzeigen. Wie können passgenau Rahmenbedingungen und Steuerungsprozesse gestaltet werden, damit Frühe Bildung in der Region gut ausgestattet, mit Anderen vernetzt, kommunal klug geplant und durchführbar ist?

Qualifizierung in Kooperation von AEWB und nifbe

Die ressourcenorientierte Videoarbeit ist in Bezug auf einen idealen Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder, einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Eltern und dem konstruktiven Miteinander im Team eine Methode, die auf allen Ebenen die Kommunikationsstrukturen maßgeblich positiv beeinflussen kann. Der auf der Selbstreflexion beruhende Ansatz bietet umfassende Möglichkeiten (insbesondere in Bezug auf eine heterogene und vielfältige Bildungsarbeit) Beziehungsgestaltungen zu verbessern. Die der Methode zu Grunde liegende wohlwollende und wertschätzende Haltung wird gefestigt, gelebt und weiter ausgebaut.

nifbe mit Unterstützung und Koordinierung

Originale mit Charakter gesucht: Mit Plakaten, Postkarten und einer Info-Website ist in der Stadt Osnabrück eine Fachkräftekampagne für den Erzieher:innenberuf gestartet. Durch die Kampagne sollen junge Menschen sowie Quereinsteiger:innen für den Beruf der Erzieher:in in der Stadt Osnabrück gewonnen werden, die als „Originale mit Charakter“ in Zukunft verantwortungsvoll und mit Begeisterung die Osnabrücker Kinder begleiten möchten.
marile2„Nur wer eigene Wege geht, hinterlässt auch eigene Spuren“.

Am 23.10. 2021 verstarb Prof. Dr. Maria-Eleonora Karsten. Sie hat das nifbe von Anfang an auf Landesebene und in der Region NordOst intensiv begleitet und unterstützt. Im Besonderen war sie langjähriges Mitglied im Beirat der nifbe Region NordOst.