Die Bildungsteilhabe und Partizipation in der KiTa stand im Fokus des diesjährigen WiFF-Kongresses in Berlin. Sie zeigte sich neben der vetrauensvollen Beziehungsgestaltung dabei auch als Prämisse für die Inklusion und generell für den Umgang mit Heterogenität.

Pädagogische Beziehungen bilden ein Fundament dafür, dass Leben, Lernen und demokratische Sozialisation gelingen. Nachdem körperliche und sexualisierte Gewalt geächtet wurde, sind seelische Verletzungen die häufigste und zugleich die am meisten ignorierte Gewaltform im Bildungswesen. Empirisch belegt ist, dass in allen Bildungsstufen ethisch begründetes, die Würde der Kinder und Jugendlichen in ausreichendem Maße achtendes und ethisch unzulässiges, missachtendes pädagogisches Handeln vorzufinden ist.

nifbe e.V. ist ein vom Land Niedersachsen gefördertes Institut mit dem Ziel, die Professionalisierung des Feldes der Frühkindlichen Bildung und Entwicklung durch Vernetzung, Wissenstransfer, Beratung, fachliche Aktivitäten und Impulse für die Praxis landesweit zu unterstützen.

In der Regionalen Transferstelle des nifbe in SüdOst ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit einem Stellenumfang von 70% die Stelle eines/einer

Regionalen Transfermanagers/in

zu besetzen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an TV-L 12.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen profitieren in ihren Lese- und Rechtschreibfähigkeiten nicht eindeutig von einer inklusiven oder exklusiven Schulform. In einer interdisziplinären Studie untersuchte ein Forscherteam den Lernzuwachs im Lesen und Rechtschreiben bei 410 Grundschülern mit Förderbedarf Lernen. Im Längsschnitt zeigten sich nur geringe Unterschiede zwischen den verschiedenen Schulsettings. Die Ergebnisse wurden in der „Zeitschrift für Pädagogische Psychologie“ veröffentlicht.

Mit einem "Ideenpool Lesen - Elementarbereich" bietet der Landesbildungsserver Baden-Württemberg eine Informationsplattform rund um das Thema Lesen an. Sie richtet sich an alle, die in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung tätig sind, insbesondere an pädagogische Fachkräfte in Ausbildung und Beruf und Tagespflegepersonen sowie an Eltern. Der Ideenpool enthält fachliche Informationen über das Thema Literacy im Elementarbereich sowie über Möglichkeiten der Erhebung und Förderung von Literacy-Fähigkeiten.

Eine der wichtigsten Fähigkeiten unseres Gehirns ist es, aus wenigen Daten allgemeine Schlussfolgerungen über unsere Umgebung zu ziehen, um so möglichst viele Unsicherheiten zu vermeiden. Dafür schätzt es ständig ab, wie wahrscheinlich ein Ereignis ist und erkennt so Regelmäßigkeiten. Als Erwachsene haben wir dadurch eine grobe Vorstellung über die Wahrscheinlichkeit verschiedener Geschehnisse. Bisher war jedoch unklar, ab welchem Alter wir in der Lage sind, Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben nun gezeigt: Bereits sechs Monate alte Babys haben ein Gefühl für Wahrscheinlichkeiten.

Als Pädagogische Geschäftsleiterin ist Martina Castello verantwortlich für 37 Kitas mit 4.700 Kindern und 950 Beschäftigten. Im Interview spricht sie über Fachkräftemangel, Qualitätssicherung und die Integration Geflüchteter aus Sicht eines Kita-Trägers.

Beim Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. (nifbe) in Osnabrück ist zum 01.09.2018 die Stelle

der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers

für die Dauer von fünf Jahren wiederzubesetzen. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an Entgeltgruppe 15 TV-L.

55 Prozent aller Eltern lesen ihren Kindern in den ersten zwölf Monaten nicht regelmäßig vor. In 28 Prozent der Familien ist das sogar innerhalb der ersten drei Jahre nicht der Fall. Das sind die zentralen Ergebnisse der Vorlesestudie 2017 von Stiftung Lesen, DIE ZEIT und Deutsche Bahn Stiftung, die erstmals repräsentative Daten zum Vorlesen im Alter von drei Monaten bis drei Jahren erhoben hat.

Kinder, die einmal von Armut betroffen sind, bleiben es meistens länger: Zwei Drittel der betroffenen Kinder leben dauerhaft oder wiederkehrend in einer Armutslage; nur ein Drittel von ihnen erlebt das als temporäre Erfahrung. Neue familienpolitische Instrumente können helfen, allen Kindern die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben zu geben.