Die aktuellen Auswirkungen und Herausforderungen der Corona-Pandemie auf die Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung standen im Fokus der digitalen Herbsttagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der frühen Kindheit (BAG-BEK). Die BAG-BEK-Vorsitzende Prof. Dr. Tina Friedrich freute sich zur Begrüßung über die „tolle Resonanz“ auf die digitale Premiere mit fast 200 Anmeldungen aus allen Bereichen der frühkindlichen Bildung – von der KiTa-Praxis über Fachberatungen, Träger-Vertreter*innen, Aus- und Weiterbildner*innen bis zur Hochschule und Forschung. Exemplarisch funktionierte somit der interdisziplinäre Vernetzungsansatz der BAK-BEK.
Rund 32 Prozent der Eltern in Deutschland lesen ihren Kindern selten oder nie vor – diese Zahl ist seit Jahren konstant. Erstmalig geht die Vorlesestudie 2020 der Frage nach, welche Gründe dahinterstecken. Dazu wurden bundesweit 528 Eltern befragt, die maximal einmal pro Woche vorlesen.

Tag der Kitaverpflegung am 28. Oktober 2020 in Niedersachsen


Am heutigen Tag der Kitaverpflegung probieren 7.724 niedersächsische Kitakinder einen besonderen Snack: Die Vernetzungsstelle Kitaverpflegung Niedersachsen hatte alle Kindertagesstätten im Land aufgerufen, ihre Lieblingsrezepte einzusenden. Das von einer Fachjury ausgewählte Snack-Rezept „Knusperbrot“ wird heute in 125 Einrichtungen zubereitet. Eine Auswahl der eingereichten Rezepte und Tischsprüche ist auf der Website der Vernetzungsstelle abrufbar. Ziel des Aktionstags ist es, die Kitaverpflegung zu verbessern sowie kulturelle und kulinarische Vielfalt gemeinsam zu erleben.

Kostenloser Online-Kurs zum Adultismus


„Weil ich das so sage“, „Das kannst du noch nicht“, „Das verstehst du noch nicht“ – immer wieder wird Kindern von Erwachsenen auf drastische Weise das Machtungleichgewicht vor Augen geführt und der oft geforderte Dialog auf Augenhöhe in der KiTa konterkariert. Diese Diskriminierung aufgrund des Altersunterschiedes nennt man etwas sperrig „Adultismus“.

Bedeutung und Veränderung der Fachberatung für Kindertageseinrichtungen in Zeiten der COVID-19-Pandemie


Angesichts der zum Teil gravierenden Veränderungen für den Arbeitsalltag von Fachberater*innen hat die AG Fachberatung der Bundesarbeitsgemeinschaft Bildung und Erziehung in der Frühen Kindheit (BAG-BEK) eine Stellungnahme verfasst. Beleuchtet wird hier die aktuelle Arbeitssituation der Fachberater*innen sowie die Auswirkungen der Corona-Situation auf ihr professionelles Handeln und entsprechende Formen und Inhalte.

Im Fokus steht dabei einerseits die Frage, welchen Beitrag Fachberater*innen für die Aufrechterhaltung des Angebotes in der aktuellen Situation geleistet haben und was sie dabei wiederum gestützt hat. Andererseits wird gefragt, wie gleichzeitig die Sicherstellung des originären Erziehungs-, Bildungs- und Schutzauftrages von Kindertageseinrichtungen geleistet werden kann.

Aktuelle Strategien der Fachkräftegewinnung und -bindung

Unter dem etwas provokativ gemeinten Titel „Ist die Erzieher*innenausbildung noch zu retten?“ beleuchteten DJI, WiFF und die Arbeitsgemeinschaft der Jugendämter (AGJ) in einem Online-Forum mit rund 250 Teilnehmer*innen die aktuelle Ausbildungssituation sowie Strategien der Fachkräftegewinnung und – bindung. Nicht zum ersten Mal forderte Frank Janssen vom KTK dabei KiTa-Teams völlig neu zu denken und einen Systembruch zu vollziehen.

Wie wir Kinder in ihrer Verschiedenheit stärken und teilhaben lassen können!

Interaktive Online- Fachtagung für pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern unter drei Jahren arbeiten - unter anderem mit den Autor*innen der Rosa-Hellblau-Falle

Am Samstag, den 07.11.2020, testet die Volkshochschule Diepholz zusammen mit dem nifbe ein neues Veranstaltungsformat mit wichtigen Themen – auch und gerade in dieser besonderen Zeit!
Fachkräfte in den KiTas sind schon seit vielen Jahren steigenden Anforderungen ausgesetzt und kompensieren dies häufig durch einen hohen persönlichen Einsatz, der nicht selten auf Kosten der Gesundheit geht. Die Corona-Pandemie belastet die Fachkräfte in den KiTas jetzt noch einmal erheblich zusätzlich und umso wichtiger ist es für sie auf das eigene Wohlbefinden zu schauen.
Das gesellschaftliche und familiäre Leben hat sich während die Corona-Pandemie tiefgreifend verändert. Die Schließung von Kitas und Kindertagespflege war für viele Familien eine unerwartete Situation. Für viele Familien bedeutete der Lockdown, das Familienleben auf engem Raum zu organisieren und häufig neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu finden. In manchen Fällen war dies außerdem noch verbunden mit wachsenden wirtschaftlichen Sorgen, mit fehlenden Aufträgen, Kurzarbeit oder gar Kündigungen und Insolvenzen.
Welche Rolle spielt die Kindertagesbetreuung bei der Ausbreitung von Covid-19? Das beleuchtet die Corona-KiTa-Studie. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellten jetzt erste Ergebnisse vor - außerdem erläuterten sie Praxistipps für den Kita-Betrieb.