Kinderarmut hängt stark von Berufstätigkeit der Mütter ab


Wenn Mütter nicht erwerbstätig sind, droht ihren Kindern Armut. Doch die Rahmenbedingungen für eine Erwerbstätigkeit sind nicht immer gegeben. Dabei muss Kinderarmut unabhängig von der familiären Situation vermieden werden, denn arme Kinder sind dem Risiko ausgesetzt, vom sozialen Leben abgekoppelt zu werden. Ein neues Teilhabegeld für Kinder und unbürokratische Hilfe vor Ort könnten Abhilfe schaffen.

Eröffnung des Kinderschutz-Zentrums Nordostniedersachsen mit Standorten in Lüneburg und Stade - Land hat nun vier Einrichtungen dieser Art


Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Carola Reimann hat heute das Kinderschutz-Zentrum Nordostniedersachsen in Lüneburg feierlich eröffnet. Die Einrichtung hatte am 1. April 2018 ihren Betrieb aufgenommen.

Online-Befragung von Kitaleitungen aus Hamburg und Niedersachsen zum Thema Digitale Dokumentation in Kindertagesstätten (Didok)


Die Dokumentation, die mittlerweile in allen Bundesländern Vorgabe in den Bildungs- und Orientierungsplänen ist, gilt als grundlegender Bestandteil des professionellen pädagogischen Handelns von Erzieher*innen. Sie soll dazu beitragen, die Qualität der Arbeit in Kindertagesstätten zu sichern und weiter zu steigern (Viernickel/Völker 2009).

Befragung von pädagogischen Fachkräften im Rahmen einer Masterarbeit

Das Aufgabenspektrum von pädagogischen Fachkräften hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert – von der Beobachtung und Dokumentation über die Elternarbeit oder sozialräumliche Vernetzung bis zum Umgang mit Vielfalt und einer inklusiven Pädagogik.
Die kulturelle Bildung und insbesondere die musikalische Bildung und Frühförderung bildet in vielen KiTas einen zentralen pädagogischen Baustein. Der Landesverband niedersächsischer Musikschulen veranstaltet hierzu regelmäßig Fortbildungen für Erzieher*innen, die mehr Musik in den Kita-Alltag bringen wollen.

Betreuungsquote bei unter Dreijährigen steigt auf 33,1 Prozent. Bei den Drei- bis Sechsjährigen liegt sie bei 93,6 Prozent.


Der Ausbau der Kindestagesbetreuung kommt gut voran, dennoch ist der Bedarf an Plätzen weiterhin hoch. Das zeigen die aktuellsten Zahlen, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für die dritte Ausgabe der Publikation „Kindertagesbetreuung Kompakt“ zusammengestellt (Download unten) hat. Demnach wurden am Stichtag 1. März 2017 bundesweit 762.300 Kinder unter drei Jahren und damit 42.800 mehr als im Vorjahr in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreut. Die Betreuungsquote stieg auf 33,1 Prozent. 2016 lag sie bei 32,7 Prozent.

Vielfalt mit spitzer Feder auf den Punkt gebracht


Cartoon InklusionDie gesellschaftliche Realität in Deutschland und damit auch die Realität in der Kindertagesbetreuung ist durch eine immer größer werdende individuelle, soziale und kulturelle Vielfalt gekennzeichnet. Der kompetente Umgang mit Vielfalt und seinen zahlreichen Dimensionen stellt damit für Pädagogische Fachkräfte eine der zentralen Herausforderungen dar.

Gebührenfreier Kindergarten und vorschulische Sprachförderung in der KiTa kommen zum 1. August 2018


Eltern in Niedersachsen müssen ab dem 1. August 2018 keine Kindergartengebühren mehr zahlen. Das hat der Niedersächsische Landtag am (heutigen) Mittwoch mit breiter Mehrheit durch eine Novellierung des Kindertagesstätten-Gesetzes (KitaG) beschlossen. „Heute ist ein guter Tag für die Eltern in Niedersachsen. Wir haben unser Versprechen gehalten und einen bildungspolitischen Meilenstein erfolgreich umgesetzt. Mit der Beitragsfreiheit schaffen wir mehr Chancengleichheit. Zudem entlasten wir die Eltern nachhaltig und verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf", betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne.
Die Studie "Keine Kita für alle!" weist am Beispiel von drei Ruhrgebietsstädten nach, dass arme und sozial privilegierte Kinder schon in der Kita geringe Chancen haben, miteinander zu spielen und zu lernen.

Studie hat Berufseinsteigende fünf Jahre lang begleitet


Nachwuchskräfte für die Kindertagesbetreuung sind gefragt wie nie. Laut einer Prognose des Deutschen Jugendinstituts benötigen Krippen, Kindergärten und Grundschulbetreuung bis zum Jahr 2025 bis zu 329.000 zusätzliche pädagogische Fachkräfte. Das Ausbildungssystem der Frühen Bildung ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. 2014/15 begannen deutschlandweit 43% mehr Personen eine Ausbildung in dem Bereich als noch 2007/08. Bei den Erzieherinnen und Erziehern waren es sogar 71%. Doch was kommt nach dem Berufsabschluss? Das hat das Forschungsprojekt „Übergang von fachschul- und hochschulausgebildeten Fachkräften in den Arbeitsmarkt“ (ÜFA) untersucht. Befragt wurden dafür Erzieherinnen und Erzieher sowie Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Kindheitspädagogik in den ersten fünf Jahren des Berufseinstiegs. Die Ergebnisse zeigen: Die Tätigkeit in Kitas muss attraktiver werden, insbesondere wenn hochqualifizierte Kräfte dort langfristig gehalten werden sollen. Dieser und weitere Befunde liegen nun als Publikation der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte vor.