Aufschlag von 2 Milliarden gegenüber ursprünglichen Planungen

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hat den Haushaltsplan des Bundesfamilienministeriums im Deutschen Bundestag als „ein klares Signal für starke Familien, starke Demokratie und eine Politik, auf die sich die Menschen verlassen können“ gelobt. Sie sagte weiterhin: „Familien und Kinder stehen im Mittelpunkt - im Koalitionsvertrag steht dieses Thema ganz vorn. Die Menschen in Deutschland verlassen sich darauf, dass die Regierung das anpackt. Das Elterngeld ist ein Erfolgsschlager, und zwar im doppelten Sinne: Es hilft bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Und es hilft Vätern, sich mehr Zeit für die Familie zu nehmen. Die 6,67 Milliarden Euro sind gut investiertes Geld. Eine bessere Vereinbarkeit bringt auch das Gute-KiTa-Gesetz, das in der Ressortabstimmung ist. Bisher waren hierfür 3,5 Milliarden Euro vorgesehen. Wir haben uns in der Koalition darauf verständigt, an dieser Stelle noch einmal nachzulegen. Bis 2022 werden wir insgesamt 5,5 Milliarden Euro für Verbesserungen in der Kindertagesbetreuung investieren – das ist ein gutes Signal für alle Familien und Kinder in unserem Land. Und wir kümmern uns um die Zukunft unserer Demokratie: Daher habe ich nach meinem Amtsantritt entschieden, das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zu entfristen. Mit dem vorliegenden Haushalt stellen wir 120 Millionen Euro für die Förderung von Demokratie und Vielfalt und zur Extremismusprävention bereit.“

Geld fließt zeitnah an die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe


Die örtlichen Träger von Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen können zum neuen Kindergartenjahr am 1. August 2018 zusätzliches Personal einstellen: Für die alltagsintegrierte Sprachförderung stellt die Landesregierung über das novellierte Kindertagesstätten-Gesetz (KitaG) rund 32,5 Millionen Euro bereit. Am heutigen Tage hat das Niedersächsische Kultusministerium die Verteilung der 32,5 Millionen Euro auf die 54 Jugendamtsbezirke in Niedersachsen veröffentlicht. Die Gelder werden zeitnah angewiesen.

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logo kopieDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Kinder-und Jugendstiftung und weitere Partner zeichnen auch 2019 besondere Qualität in der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung aus / Insgesamt 130.000 Euro Preisgelder

Ein praxisnahes Buch zur KiTa-Qualität aus Kindersicht


147Mit ihrem Buch "Was Kinder wollen und warum wir darauf hören sollten", fügen die Autorinnen dem Diskurs um die Qualität in der frühkindlichen Bildung einen wichtigen – häufig vernachlässigten – Blickwinkel hinzu: Die Sicht der Kinder. Deutlich wird die Überzeugung, dass die Interessen und Bedürfnisse derjenigen in den Blick genommen werden müssen, für die die Angebote sind, um eine gute Qualität von Betreuungs- und Bildungsangeboten zu garantieren. Valeska Pannier und Sophia Karwinkel ist es gelungen, namenhafte WissenschaftlerInnen sowie erfahrene PraktikerInnen als AutorInnen zu gewinnen. Ihrem Anspruch gemäß und besonders bereichernd ist es, dass zudem Kinder und ihre Meinungen durch Originalzitate oder Schilderungen von Beobachtungen sichtbar werden.

Kinderarmut hängt stark von Berufstätigkeit der Mütter ab


Wenn Mütter nicht erwerbstätig sind, droht ihren Kindern Armut. Doch die Rahmenbedingungen für eine Erwerbstätigkeit sind nicht immer gegeben. Dabei muss Kinderarmut unabhängig von der familiären Situation vermieden werden, denn arme Kinder sind dem Risiko ausgesetzt, vom sozialen Leben abgekoppelt zu werden. Ein neues Teilhabegeld für Kinder und unbürokratische Hilfe vor Ort könnten Abhilfe schaffen.

Eröffnung des Kinderschutz-Zentrums Nordostniedersachsen mit Standorten in Lüneburg und Stade - Land hat nun vier Einrichtungen dieser Art


Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Carola Reimann hat heute das Kinderschutz-Zentrum Nordostniedersachsen in Lüneburg feierlich eröffnet. Die Einrichtung hatte am 1. April 2018 ihren Betrieb aufgenommen.

Online-Befragung von Kitaleitungen aus Hamburg und Niedersachsen zum Thema Digitale Dokumentation in Kindertagesstätten (Didok)


Die Dokumentation, die mittlerweile in allen Bundesländern Vorgabe in den Bildungs- und Orientierungsplänen ist, gilt als grundlegender Bestandteil des professionellen pädagogischen Handelns von Erzieher*innen. Sie soll dazu beitragen, die Qualität der Arbeit in Kindertagesstätten zu sichern und weiter zu steigern (Viernickel/Völker 2009).

Befragung von pädagogischen Fachkräften im Rahmen einer Masterarbeit

Das Aufgabenspektrum von pädagogischen Fachkräften hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert – von der Beobachtung und Dokumentation über die Elternarbeit oder sozialräumliche Vernetzung bis zum Umgang mit Vielfalt und einer inklusiven Pädagogik.
Die kulturelle Bildung und insbesondere die musikalische Bildung und Frühförderung bildet in vielen KiTas einen zentralen pädagogischen Baustein. Der Landesverband niedersächsischer Musikschulen veranstaltet hierzu regelmäßig Fortbildungen für Erzieher*innen, die mehr Musik in den Kita-Alltag bringen wollen.

Betreuungsquote bei unter Dreijährigen steigt auf 33,1 Prozent. Bei den Drei- bis Sechsjährigen liegt sie bei 93,6 Prozent.


Der Ausbau der Kindestagesbetreuung kommt gut voran, dennoch ist der Bedarf an Plätzen weiterhin hoch. Das zeigen die aktuellsten Zahlen, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für die dritte Ausgabe der Publikation „Kindertagesbetreuung Kompakt“ zusammengestellt (Download unten) hat. Demnach wurden am Stichtag 1. März 2017 bundesweit 762.300 Kinder unter drei Jahren und damit 42.800 mehr als im Vorjahr in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreut. Die Betreuungsquote stieg auf 33,1 Prozent. 2016 lag sie bei 32,7 Prozent.