Sozialraum- und lebensweltorientierte Vernetzung und Kooperation

Die Bedeutung der Sozialraum- und Lebensweltorientierten Vernetzung und Kooperation zeigt Johanna Nolte in der Reihe KiTa FachtexteKiTa Fachtexte|||||Das Portal “KiTa Fachtexte” (www.kita-fachtexte.de) ist eine Kooperation der Alice Salomon Hochschule, der FRÖBEL-Gruppe und der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF). KiTa Fachtexte unterstützt Lehrende und Studierende an Hochschulen, Fachschulen und in der Weiterbildung und Fachkräfte in Krippen und Kitas in ihrer Arbeit. Hier finden Sie wissenschaftliche Fachtexte zur Arbeit mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren, die in frühpädagogischen Studiengängen eingesetzt werden können und einen Praxistransfer ermöglichen. auf.

 

Abstract

Frühkindliche Bildung, veränderte familiäre Bedingungen und Konstellationen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Diskussion um Frühe Hilfen sind zentrale Determinanten für die Arbeit einer Kindertagesstätte. In Kombi¬nation mit pädagogischen Konzepten wie Erziehungspartnerschaft, InklusionInklusion|||||Inklusion beinhaltet eine wertschätzende Haltung in Bezug auf Diversität und Vielfalt in der Bildung und Erziehung. Heterogenität wird als normale Gegebenheit der Gesellschaft gesehen, und es geht darum den Rahmen und das Umfeld, dieser Heterogenität anzupassen und zu gestalten. Inklusion bezieht sich auf alle heterogenen Eigenschaften in einer Gesellschaft und wird nicht vorranging auf das Thema Migration oder Behinderung bezogen., Demokratiebildung und Partizipation wird deutlich, dass ohne eine Öffnung in die sozialräumlichen Zusammenhänge und ohne einen Blick auf die Lebenssitu-ationen der Familien moderne Kitaarbeit nicht denkbar ist. Der sehr vielfältig gebrauchte Begriff der Familienzentren steht in besonderer Form für diese Orientierung am Sozialraum und für Vernetzungsstrukturen in der Kindertagesstätte. Die Umsetzung der sozialräumlichen Ausrichtung ist an vielen Stel¬len eine Kulturveränderung; anstelle einer Orientierung am Kind tritt die Orien-tierung mit dem Kind und seiner Familie. Spezifische Kompetenzen, eine vertiefte fachliche Auseinandersetzung mit neuen Themenfeldern wie der Stadt¬teilarbeit oder des Netzwerkmanagements, die Einbettung in eine Gesamtstrate¬gie von Träger und Kommune und ein gelingender Ressourceneinsatz sind dafür notwendig.

 

Der KiTa-Fachtext ist wie folgt gegliedert und steht unten zum Download bereit:


1. Einleitung
2. Politische und gesetzliche Einordnung
3. Theoretische Hintergründe und fachliche Konzepte
4. Die Kindertagesstätte im Sozialraum
5. Sozialräumliche Praxis – Instrumente und Herausforderungen
6. Die Leitung als Übersetzerin und „Vernetzungsarchitektin"
7. Ausblick und Fazit
8. Fragen und weiterführende Informationen



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