Schörl-Pädagogik - einige ausgewählte Aspekte

Inhaltsverzeichnis

  1. Schörl-Pädagogik - einige ausgewählte Aspekte
  2. Raumteilverfahren
  3. Nachgehende Führung
  4. Spiel und Gestalten als Herzstück und Königsweg
  5. Gruppenstrukturierung und Gruppenstärke
  6. Tagesablauf
  7. Glaubenserziehung
  8. Kritik
  9. Fazit
  10. Literatur

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Kritik


Insbesondere das Raumteilverfahren wird als überholt angesehen, von dem es gilt sich zu verabschieden: "Warum bleiben wir in einem Raum, wo wir doch das ganze Haus haben?" (http://www.elementarpaedagogik2015.sbg.ac.at/pdf/10_Ballensdorfer.pdf)

Ingeborg-Becker-Textor bemängelt die "sehr starr aufgegliederte Raumgestaltung", die letztlich zu einer "gewissen Einheitlichkeit in den Kindergärten" führte , "gepaart mit 'Festlegungen' für bestimmte Aktivitäten an bestimmten Plätzen, ausgestattet mit den jeweils notwendigen Materialien" (Becker-Textor o. J., S. 19). Und Wofgang Mahlke kritisiert das nur auf horizontaler Ebene ausgerichtete Raumteilverfahren (vgl. Mahlke 1985, S. 33 ff.) , welches "zwar durch Abteilung der Bereiche verschiedene Spielzonen und Spielräume schafft, aber durch die halbhohen Möbel und Raumteiler" der Erzieherin "einen Überblick über das Geschehen im Gruppenraum" erlaubt und somit das Kind sich "nicht ihrem Blick entziehen" (Krieg/Krieg 2008, S. 90) kann, es immer unter Kontrolle bleibt.