WiFFWiFF|||||WiFF ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Jugendinstituts e.V. Die drei Partner setzen sich dafür ein, im frühpädagogischen Weiterbildungssystem in Deutschland mehr Transparenz herzustellen, die Qualität der Angebote zu sichern und anschlussfähige Bildungswege zu fördern. veröffentlicht Qualitätskriterien und wie sie überprüft werden können

InklusionInklusion|||||Inklusion beinhaltet eine wertschätzende Haltung in Bezug auf Diversität und Vielfalt in der Bildung und Erziehung. Heterogenität wird als normale Gegebenheit der Gesellschaft gesehen, und es geht darum den Rahmen und das Umfeld, dieser Heterogenität anzupassen und zu gestalten. Inklusion bezieht sich auf alle heterogenen Eigenschaften in einer Gesellschaft und wird nicht vorranging auf das Thema Migration oder Behinderung bezogen., Sprache, Kinder unter drei Jahren: Frühpädagogische Fachkräfte sind gefordert, sich kontinuierlich zu neuen Themen weiter zu qualifizieren. Doch was macht gute Weiterbildung aus? Viele Anbieter arbeiten zwar mit allgemeinen Standards der Qualitätssicherung, doch diese beziehen sich nicht explizit auf Veranstaltungen im Bereich der Frühpädagogik. Die Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) hat in Kooperation mit der Werkstatt Weiterbildung Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Weiterbildungsanbietern an einen Tisch geholt, um Träger übergreifend Kriterien für die Qualität frühpädagogischer Weiterbildungen zu entwickeln.


"Frühpädagogische Weiterbildung muss qualitativ hochwertig sein. Das ist der Schlüssel zur Erweiterung von Kompetenzen der Kita-Fachkräfte und für die Vergleichbarkeit von Qualifikationen aus der Weiterbildung mit denen aus der akademischen und beruflichen Ausbildung", erklärt Professorin Dr. Anke König, Leiterin der Weiterbildungsinitiative. "Darin liegt die große Chance, dass Weiterbildung entsprechend europäischer Bildungspolitik Teil eines Qualifizierungssystems wird, indem alle Kompetenzen zählen, unabhängig vom Ort, an dem sie erworben wurden".

Anbieter von Weiterbildungen können die Qualitätskriterien nutzen, um ihre Veranstaltungen zu überprüfen und weiterzuentwickeln, neue Angebote zu konzipieren sowie Referentinnen und Referenten auszuwählen. Trägern und pädagogischen Fachkräften erleichtern sie den Vergleich und die Bewertung der zahlreichen Angebote. Hilfreich dafür sind Indikatoren, die beschreiben, woran man erkennen kann, ob die einzelnen Kriterien erfüllt sind.


Quelle: WiFF


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