UnterstützerInnen-Cartoon 150Seit dem Start der UnterstützerInnen-Kampagne gehen beim nifbe zusätzlich zum UnterstützerInnen-Brief auch eine Vielzahl von persönlichen Statements ein.

Darüber freuen wir uns sehr und präsentieren Ihnen täglich aktualisierte Beispiele aus den verschiedenen Bereichen der Frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Die Gesamtliste der UnterstützerInnen finden Sie hier: nifbe-UnterstützerInnen

 

 

Diese Unterstützung kommt aus dem angrenzenden Bundesland Nordrhein-Westfalen. Auch als Geschäftsführerin für 24 Kindertageseinrichtungen in Münster sehe ich nifbe in einer bundesweiten Vorreiterrolle und bin nicht überrascht, dass das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW in der Implementierung und Umsetzung der Alltagsintegrierten Sprachbildung auf dieses Institut setzt.

Die Verbindung von Forschung, Vernetzung und Transfer ist überzeugend und wirkungsvoll. Sie stärkt das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen und ist ein - aus meiner Sicht nicht zu ersetzender - Beitrag zur Weiterentwicklung der Frühkindlichen Bildung.

Der Slogan, der mich auf der Autobahn begrüßt "Immer eine gute Idee. Niedersachsen." trifft auf die Pläne der niedersächsischen Landesregierung leider nicht zu, um so dringender darf der Appell sein, diese zu überdenken.

 

Sabine Busch-Böckmann

Ev. Kirchenkreis Münster
Tageseinrichtungen für Kinder
48143 Münster

 

 


Selbst bis nach Japan ist die Nachricht von den Plänen der Regierung des Landes Niedersachsen gedrungen, das nifbe zu verändern. Das hat mich sehr erstaunt, denn ich hatte gerade noch die Gelegenheit, bei dem Kongress Bewegte Kindheit die enge Verbindung von Forschung und Praxis zu erfahren, die das nifbe auszeichnet. Auch vorher kam ich bei meinen Besuchen von Deutschland immer wieder nach Osnabrück, weil ich hier bei Prof. Zimmer Projekte mit einer direkten Einbeziehung der Kindergärten kennenlernen konnte. Ich habe auch die vielen Publikationen des nifbe, die in der Verbindung von Wissenschaft und Praxis entstanden sind, geschätzt und nach Japan mitgenommen, mit dem Wunsch, hier etwas ähnliches wie das nifbe anzuregen. Reine Forschungsinstitute zur frühkindlichen Bildung gibt es auf der ganzen Welt, aber so eine Konstruktion wie das nifbe ist einmalig, das habe ich noch nirgendwo anders kennengelernt. Das darf wirklich nicht zerstört werden.

Prof. Dr. Shunichi Tazuke

Kyotanabe Campus
Doshisha University
Kyotanabe-shi, Kyoto

 

 


 Das Ludwig-Windhorst-Haus arbeitet seit Jahren erfolgreich und sehr gerne mit dem nifbe zusammen. Wir haben das nifbe stets als verlässlichen Partner erlebt, so auch die Zusammenarbeit mit dem Regionalnetzwerk SüdWest. Die aus der Zusammenarbeit mit dem nifbe entstandenen Kooperationen, zum Beispiel zuletzt in den Bildungsschwerpunkten I (Weiterentwicklung einer gemeinsamen Sprachbildung und Sprachförderung durch Fachkräfte in Kitas und Grundschullehrkräfte im Brückenjahr) und II (Arbeit mit Kindern unter drei Jahren) verliefen reibungslos, sehr effektiv und nachhaltig. Die vom nifbe angestoßenen Themen habe ich immer wieder höchst aktuell und äußerst praxisorientiert empfunden. Dem nifbe ist es meiner Wahrnehmung nach wie keiner anderen Einrichtung gelungen einen Transfer zwischen Wissenschaft/Forschung und Praxis zu schaffen. Im Dialog begegneten sich Vertreter/innen aus diesen Bereichen und Multiplikator/innen auf Augenhöhe. Das habe ich immer als besonders anregend und gewinnbringend erlebt.

Ich wünsche dem nifbe alles Gute und der Idee, für die das nifbe steht, eine gute Perspektive. Eine weitere Zusammenarbeit mit dem nifbe, über 2015 hinaus, würde ich mehr als begrüßen.

 Suzanne von Melle
Studienleiterin

Ludwig-Windthorst-Haus
Katholisch-Soziale Akademie
D-49808 Lingen

 


 

Ja, ich unterstütze den nifbe- Unterstützerinnenbrief. Ich bin dafür, die Grundidee des nifbe zu erhalten. Gerade die drei Säulen Forschung, Vernetzung und Transfer sind eine Bereicherung für die pädagogische Praxis. In der Zusammenarbeit habe ich als Fachberaterin sehr gute Erfahrungen gemacht.

Als Fachberaterin erhalte ich durch Nifbe und gerade durch die Zusammenarbeit gute Anregungen. So gibt es spezielle Tagungen in Form einer Qualifizierungsreihe für Fachberatungen und Weiterbildnerinnen.
Die Standortnähe des Regionalnetzwerkes Hannover Mitte ist für Beratungsgespräche und gemeinsame Steuerung von Praxisthemen sehr wichtig. Themen aus und von der Praxis werden hier aufgegriffen und umgesetzt. So konnten alle Einrichtungen trägerübergreifend von der Fortbildung „Interkulturelle Kompetenz " profitieren.
Auch in der von Nifbe angebotenen Qualifizierung „Kinder unter Drei" konnten teilnehmende Einrichtungen das erlernte Fachwissen in die Praxis umsetzen und in ihren Prozessen begleitet werden.

Beispielhaft ist auch das Aufgreifen der Thematik Fachberatung. Aus der Praxis ist ein Wunsch an Nifbe herangetragen worden, nämlich das Thema Fachberatung stärker in den Blick zu nehmen und Fachberatung zu stärken. Vernetzung und Kooperation unter Fachberatungen ist unabdingbar, Fachberatung ist eine zentrale Schnittstelle und Transferinstanz zwischen unterschiedlichen Akteuren und Ebenen, wie Theresia Münch vom Deutschen Verein sagt. Das nifbe soll mit seinen Vernetzungsstrukturen die Begleitung, Koordination und Unterstützung dieses Prozesses übernehmen. Der Anfang ist gemacht. Der Fachtag auf der Didakta zum Thema Fachberatung, der auf Anregung der Praxis von nifbe hervorragend gestaltet wurde, hatte Pioniercharakter und alle Beteiligten waren sehr zufrieden. Am 8.7. findet ein weiterer Fachtag in Hannover für Fachberatungen statt. Nifbe beginnt gerade eine Plattform für einen fachlichen Austausch für Fachberatung zu initiieren.
Ohne nifbe wird es schwierig diesen begonnenen Prozess fortzusetzen.

Bitte erhalten Sie unbedingt die Regionalnetzwerke, die geradezu eine Bereicherung durch die Standortnähe sind und besonders für das Thema Fachberatung eine bedeutende Rolle einnehmen.

 Stephanie Emmel

Stadt Langenhagen
Stephanie Emmel
Fachberaterin Kindertagesstätten/ Kinderschutz

 


Ja wir unterstützen den nifbe-UnterstützerInnenbrief. Die VHS Landkreis Diepholz konnte durch eine frühzeitige Kooperation mit dem nifbe-Regionalnetzwerk-SüdWest sehr vielfältige Impulse für die pädagogischen Fachkräfte des Landkreises initiieren. Sowohl im Bereich der MINT- Förderung als auch bei der Förderung der interkulturellen Kompetenz oder Fortbildungen für den Krippenbereich haben die Mitarbeiter/-innen der Kitas und Krippen von der engen Kooperation sehr profitiert. Forschungsergebnisse zu Themen wie die Stärkung der Selbstkompetenz wurden in den Forschungsstellen veröffentlicht und insbesondere aufgrund der Rückmeldungen der regionalen Netzwerkmanger/-innen in bewährte Fachveranstaltungen eingebunden.


Durch die Auflösung der regionalen Netzwerkstrukturen würden noch weniger Inhalte aus der Forschungsarbeit in der Praxis landen. Eine Konferenz der Frühkindlichen Bildung ist in keinster Weise ein Ersatz für Ansprechpartner vor Ort.

VHS Landkreis Diepholz
Thomas Hermenau
Pädagogischer Leiter

Heidrun Hilgemeier
Pädagogische Mitarbeiterin

 


 

Seit Jahren arbeiten die kommunalen Kindertagesstätten der Stadt Laatzen sehr gewinnbringend mit dem Regionalnetzwerk Mitte zusammen und haben u.a. ein kommunales Netzwerk zur Sprachbildung und Sprachförderung gegründet. Die Ressourcen und das Knowhow der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalbüros Hannover haben wesentlich zum Gelingen und zur Verstetigung des Netzwerks beigetragen. Das bisherige Zusammenwirken der Forschungsstellen, der Landeskoordinierung und den Regionalnetzwerken hat den Erfolg des nifbe ausgemacht. Insbesondere die Verankerung in den Regionen hat dazu beigetragen, dass die Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Bildung an den Gegebenheiten und Bedarfen der regionalen Akteure ausgerichtet wurde und damit besser umgesetzt werden konnte. Die Absprachen zwischen den verschiedenen am Bildungsprozess beteiligten Institutionen konnten im Sinne einer übergreifenden, gemeinsamen Qualitätsentwicklung intensiviert werden. Die Institutionen vor Ort haben mit Richtlinien und Empfehlungen von unterschiedlichen Ministerien und Referaten zu tun. Das erschwert die Arbeit im Alltag und lässt Kooperationen insbesondere durch das Engagement der Akteure vor Ort gelingen.


Die Regionalnetzwerke haben diese Entwicklung im Sinne gelungener Vernetzung wesentlich unterstützt und verbessert. Aus den genannten Gründen bedauern wir sehr, dass nun gerade diese wichtige Verknüpfungsstelle zwischen Wissenschaft und Praxis ohne Not eingestellt werden soll und würden es begrüßen, wenn diese für uns nicht nachvollziehbare Planung noch einmal überdacht werden würde.


Der Bürgermeister
Im Auftrag
Thomas Schrader
Teamleiter
Team Kinder, Jugend, Familie, Senioren und Soziale Sicherung

 


Ich unterstütze den Unterstützer/innen-Brief – insbesondere die Arbeit der regionalen Netzwerke des nifbe. Mit ihrer Hilfe ist es gelungen, Forschungsergebnisse anschaulicher in „verdaubare" Weiterbildung zu überführen und für die Praxis nutzbar zu machen.

Wenn Forschung im Bildungssektor nicht nur Erkenntnisse sondern auch Ergebnisse in Form von Wandel bedeuten soll, ist der gegenseitige Zugang zueinander unerlässlich. Sicherlich hat das nifbe/ haben die Regionalnetzwerke noch nicht alles erreicht, was durch Kooperations- und Netzwerkarbeit an Annäherung und Austausch möglich wäre, aber sie sind auf einem guten Weg.
In allen (Bildungs)Bereichen gibt es eine klare Tendenz zu kollegialen, interdisziplinären Arbeitsgemeinschaften, weil – allein schon durch die Tatsache, dass sie hocheffektive Beteiligung ermöglichen – die Motivation der Beteiligten in den Arbeitsgemeinschaften hoch und die Aufgaben ergebnis- und nicht funktionsorientiert bearbeitet werden. Das ermöglicht die Offenlegung einer breiten Expertise.
Es wäre bedauerlich, sehen zu müssen, dass die Bildungskultur im frühkindlichen Bereich zurückkehrt zu einer predigthaften Vortags-Bildung ohne Austausch und Auseinandersetzung von Wissenschaft, Ausbildung und Praxis und somit der Chance auf Perspektivwechsel auf allen Seiten.

Leider musste ich feststellen, dass das Potential der Regionalnetzwerke in Bezug auf ihre regional besetzten Gremien zugunsten einer schwer durchschaubaren Zentralstruktur (Kuratorium) nicht ausgeschöpft wurde. Das ist sehr bedauerlich. Besonders weil in diesem Zuge nicht nur hervorragende interdisziplinäre Expertisen nicht genutzt sondern auch große regionale Einsatzbereitschaft zurückgewiesen wurde. Trotzdem hat die Struktur selbst gezeigt, dass frühkindliche Bildung und ihre Zukunft viele bereitwillige Mütter, Väter und Geburtshelfer/innen hat, die über dem gemeinsamen Thema ihre berufliche Perspektive einbringen und ihre beruflichen Differenzen beilegen konnten. Das Gleiche gilt für die nifbe-initiierten Strukturen vor Ort: Hier in Wolfsburg entsteht gerade in diesem Moment eine für uns völlig neue Kooperationsstruktur – unter Beteiligung von sehr unterschiedlichen Bildungsträgern, die so und in dieser Form noch nicht zusammen gearbeitet haben. An anderen Orten der Region – in Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und Salzgitter – gibt es die sogenannte Ringveranstaltung schon. Ohne die basisbezogene Moderations- und Netzwerkarbeit werden diese Strukturen verloren gehen.

Miriam Heine
Bildungszentrum Wolfsburger Volkshochschule gGmbH
Weiterbildungsmanagement
Fachbereichsleitung Bildungspartnerschaft

 


 

 Das nifbe trägt mit seiner Transferfunktion von wissenschaftlichen Erkenntnissen im Hinblick auf frühkindliche Bildung dazu bei, dass diese auch in der Praxis in Kitas und Grundschulen wirksam werden können. Ein Verzicht auf dieses Bindeglied würde einen Verlust für die Entwicklung innovativer Bildungsansätze bedeuten, den wir sehr bedauern würden.
Als "Fachberatungsteam für den Übergang Kita-Grundschule" hatten wir in den vergangenen zwei Jahren im nifbe Nord-Ost einen kompetenten und kooperativen Partner, mit dem wir wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des "Brückenjahres" im Landkreis Harburg setzen konnten. Wir hoffen deshalb, dass es möglich sein kann, dass das nifbe seine gute Arbeit fortsetzen darf.

Das Fachberatungsteam Übergang im Landkreis Harburg
Andrea Schultz, Brigitte Menapace, Walburga Labahn

 


 

 Mit großer Sorge habe ich von den Plänen der niedersächsischen Landesregierung zur Auflösung der Regionalbüros des nifbe Kenntnis genommen.


Ich arbeite als Koordinatorin für Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Wittmund und habe in meiner zweijährigen Tätigkeit durch vielfältige Berührungspunkte und gemeinsame Projekte mit dem nifbe sehr profitieren können. Bei allen Anfragen, gemeinsamen Gesprächen und Veranstaltungen traf ich auf engagierte und hochqualifizierte MitarbeiterInnen, die mich bei der Planung und Durchführung von Fachveranstaltungen und Projekten durch gewinnbringenden Austausch, Bereitstellung von Materialien und Informationen sowie personelle Unterstützung bei der Umsetzung unterstützten. Hier sind insbesondere zu nennen:

  • Planung und Durchführung der Sprachbildungswoche „Sprich mit mir!" vom 5.05.-9.05.2015. In dieser Woche konnten wir mit 252 TeilnehmerInnen bei Fachveranstaltungen und 391 Kindern, die an Mitmach-Aktionen teilnahmen, die Wichtigkeit des Themas „Sprachbildung" erfolgreich verdeutlichen und sind bei Fachkräften und Eltern auf starkes Interesse gestoßen.
  • Präsentation und Begleitung der Projekte aus den Bildungsschwerpunkten 1 und 2. Es wurde eine Informationsveranstaltungen zum Bildungsschwerpunkt 1 „Weiterentwicklung einer gemeinsamen Sprachbildung und -förderung durch Fachkräfte in KiTas und Grundschullehrkräfte im Übergang" durchgeführt, in der Kindertagesstätten und Grundschulen Überlegungen zur Verbesserungen der Zusammenarbeit vornahmen. In der Folge hat sich der Standort Carolinensiel zu der Durchführung der Maßnahme entschlossen und steht aktuell vor der erfolgreichen Beendigung des Projekts.
  • Da ich als Multiplikatorin den Standort Carolinensiel in der Durchführung der Qualifizierungsoffensive Übergang KiTa – Grundschule begleite, konnte ich auch von den Austauschtreffen der MultiplikatorInnen im interdisziplinären Team profitieren.
  • Sämtliche Krippen im Landkreis haben bei der Qualifizierungsoffensive des nifbe zum Bildungsschwerpunkt 2 „Arbeit mit Kindern unter drei Jahren" teilgenommen und die Maßnahme als sehr erfolgreich bewertet.


Zusätzlich gibt es mit den MitarbeiterInnen des Regionalnetzwerkes NordWest immer kompetente AnsprechpartnerInnen, die jederzeit Fragestellungen zum Bereich der frühkindlichen Entwicklung qualifiziert beantworten können.


Durch die Bereitstellungen der nifbe-Themenhefte, des njfbe-Newsletters und des Films „Sprachliche Bildung im KiTa-Alltag" aus dem Cornelsen-Verlag wurde zusätzlich die inhaltliche Arbeit mit den KiTas gestützt. Die genannten Materialien ermöglichen einen schnellen, aber wissenschaftlich fundierten Überblick in aktuelle Themengebiete der frühkindlichen Bildung und eignen sich daher sehr gut, um in der fachlichen Zusammenarbeit mit ErzieherInnen eingesetzt zu werden.


Während der Ausübung meiner Tätigkeit als Koordinatorin suche ich viele KiTas des Landkreises Wittmund auf und höre dabei wiederholt, dass Angebote wie gemeinsam gestaltete Fachtagungen oder Vorträge gerne von den Fachkräften genutzt werden. Das nifbe hat sich insbesondere bei den pädagogischen Fachkräften in den Einrichtungen als Instanz für hohe Fachlichkeit und starke Praxisrelevanz etabliert.


Diese hochwertige Netzwerkarbeit und Weiterbildungsmöglichkeit aufzulösen, ist aus meiner Sicht unverantwortlich. Einen Praxistransfer, der wissenschaftlichen Standards genügt und trotzdem die pädagogischen Fachkräfte vor Ort selbst im etwas abgelegenen Ostfriesland erreicht, ist so wertvoll und m.E. einzigartig, dass Sie Ihre Pläne noch einmal überdenken sollten!

 

Nina Tiemeyer
Koordinatorin für Sprachbildung und Sprachförderung im Landkreis Wittmund

 


Ja, ich unterstütze den nifbe- UnterstützerInnenbrief. Ich selbst habe mich im vergangenen Jahr als rheinland-pfälzische Teilnehmerin an einer einwöchigen Fortbildung für Mainzer Sprachförderkräfte in Aurich von der wertvollen Arbeit des nifbe und der großen Fachlichkeit der Referenten überzeugen können. Ebenso bin ich von den Publikationen, die neues Forschungswissen, erprobte Praxisprojekte und Konzeptionen mit einander auf höchstem Standart verbinden, begeistert.

Ich appeliere an die niedersächsische Landesregierung das nifbe nicht zu zerschlagen. Besonders die entstandenen regionalen Netzwerke sind für das pädagogische Fachpersonal in Kitas und Schulen von großer Bedeutung.

Margret Junkert

2. Vorsitzende
IPE e.V. Mainz

 


Ich durfte in der Vergangenheit sowohl die Wirksamkeit von Transferprojekten - wie auch die der Bildungsschwerpunkte erfahren. Ohne die intensive Netzwerkarbeit in den Regionalbüros sehe ich den Wissenstransfer zwischen den verschiedenen Ebenen und die aufgebauten zunehmend effizienter werdenden Strukturen – nicht zuletzt die erforderlichen Kommunikationsstrukturen - als äußerst gefährdet an.

Dorothee Holz

Geschäftsstellenleiterin
Kath. Erwachsenenbildung Emsland Mitte

 


Das nifbe ist ein innovatives Institut, dass sich insbesondere durch gute Forschungsarbeit und weiterhin durch den direkten Transfer in die Praxis auszeichnet. Durch eine Zerschlagung des nifbe wäre insbesondere diese Verbindung (auch nachhaltig) gefährdet.
Viele Stimmen aus der Praxis melden zurück, dass sie regelmäßig die Publikationen des nifbe heranziehen, um sich weiterzubilden. Auch die Fortbildungsentwicklung, die innerhalb des nifbe geschieht und sich als innovative Verbindung zwischen Forschung und Praxis zeigt und sich der Professionalisierung von Fachkräften verschrieben hat, ist nachhaltig gefährdet. Deshalb – auch im Rahmen der Professionalisierung des Personals in der Bildung und Betreuung von Kindern zwischen 0 und 10 Jahren – spreche ich mich explizit für den Erhalt des nifbe in seiner Struktur aus.

Miriam Lotze, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Osnabrück Fachgebiet Schulpädagogik)

 


Mit großem Bedauern nehmen wir die von der Landesregierung geplante Streichung der Fördergelder für die nifbe-Regionalnetzwerke wahr. Auch für uns kommt diese Nachricht aus heiterem Himmel und hat Unverständnis und Missmut ausgelöst. Ein funktionierendes System wird trotz negativer Konsequenzen eingestellt. Dieses ist im Rahmen eines inklusiven Bildungssystems nicht zu rechtfertigen.

Gemeinsam mit dem Regionalnetzwerk Nord-West wurden in unserem Landkreis innovative Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt, die die Bildungsarbeit in den Kindertagestätten maßgeblich geprägt haben. Neue Ansätze und pädagogische Ausrichtungen sind durch nifbe in die Kindertagesstätten transportiert worden. Viele positive Rückmeldungen des Kindertagesstätten-Fachpersonals sowie unsere eigenen positiven Erfahrungen belegen den Erfolg.

Wir möchten anregen, dass diese sehr erfolgreiche Arbeit fortgesetzt wird, damit die äußerst kompetenten und engagierten MitarbeiterInnen ihre für die Region wichtige Arbeit fortsetzen können.

Dorothea Renken
(Einrichtungsleitung)

Indra Bleeker
(Sprachförderfachkraft)

Martina Kurre
(Sprachförderfachkraft )

Beratungs- und Therapiezentrum Leer
-- Sprachheilkindergarten
-- Interdisziplinäre Frühförderstelle
-- Familienberatungsstelle
26789 Leer

 


Ich sehe das nifbe seit Jahren als Schnittstelle zwischen Theorie auf Wissenschaftsebene und Praxis mit einem hohen fachlichen Niveau. Es unterstützt die Praxis der Frühpädagogik aus Sicht der Wissenschaft und hat somit für mich einen hohen Anteil an dem gesellschaftlich veränderten Bild und Bedeutung der Frühpädagogik. Somit hat das nifbe für mich auch entscheidend zur Aufwertung der Arbeit der pädagogischen Fachkräfte in Kindertagesstätten beigetragen. Die Vielfalt der Themen und deren prägnante Darstellung in Themenheften sind sehr hilfreich, um Themen theoretisch fundiert für pädagogische Fachkräfte aber auch Eltern darzustellen. Mit Frau Prof. Dr. R. Zimmer hat das nifbe nach meinem Dafürhalten eine der besten Unterstützerinnen, die sich für die Frühpädagogik seit vielen Jahren engagieren und sich immer für einen Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis engagiert hat. Ich persönlich wünsche mir den deutschlandweiten Ausbau solcher „Schnittstellen" und ein unbedingtes Einbeziehen von Praktikern in die Arbeit (möglicherweise in Form von qualifizierten Fachberatungen, die in der Praxis dringend gebraucht werden und eigentlich gesetzlich verankert werden müssen), um den Vernetzungsgedanken multiprofessionell zu gestalten und in den jeweils anderen Bereich tragen zu können. Ich hoffe dabei sehr auf staatliche Unterstützung. Auch ich biete gern meine Unterstützung an. Alles Gute für „den Fortbestand/die Rettung" des nifbe!


Beatrice Schubert
(Kindheitspädagogin B. A.)
Fachliche Beratung im Projekt Frühe Chancen

Bahnhofstr. 43
68809 Neulußheim


"Niedersachsen ohne nifbe ist wie Sonne ohne Schein"

Forschung braucht Transfer in die Praxis. Praxis bringt im Umkehrzug neue Impulse für die Forschung - Transfer funktioniert im nifbe in beide Richtungen. nifbe hat diesen Transfer initiiert, begleitet, befördert und immer wieder auf eine Vernetzung von Bildungsakteuren unterschiedlichster Art hingearbeitet. nifbe ist wertschöpfend tätig und fördert das Gold in den Köpfen zutage.

nifbe kann ein starkes Instrument im Bildungskanon zwischen Fachschulausbildung, Universität und Erwachsenenbildung - zwischen Kinder und Jugendhilfe – verschiedenen Professionen und den Eltern sein.

nifbe ist ein Leuchtturm in der stürmischen See der frühkindlichen Bildungsdebatten - ein Lotse für Pädagoginnen und Pädagogen und eine Inspirationsquelle für Vernetzung. Ob ehrenamtliches Engagement, Erwachsenenbildung, pädagogische Praxis oder Universitäre Forschung: nifbe hat Austausch, Begegnung und Vertrauensbildung gefördert.

Worin wollen wir investieren wenn nicht in frühkindliche Bildung und Erziehung? nifbe ist Zukunft für Niedersachsen und weit über Niedersachsens Grenzen hinaus. Nifbe hat bundesweit eine Vorreiterrolle. Sogar in Bayern - die doch ihr eigenes Staatsinstitut für Frühpädagogik haben – wurde ich immer wieder auf die Vorreiterrolle des nifbe angesprochen.

Das erste Nifbe-Transferprojekt „ Fit für den Start...und das Baby kann kommen" ist 5 Jahre nach Ablauf der Projektförderung immer noch am Markt aktiv und begleitet werdende Eltern bereits in der Schwangerschaft. Eine Zusammenarbeit von Gesundheitsfürsorge, Erwachsenenbildung, Kinder – und Jugendhilfe sowie universitärer Forschung hätte ohne das nifbe nie entwickelt, erprobt und in die Praxis transferiert werden können. Und das ist nur ein Beispiel für gelungenen Praxistransfer.

Bitte lassen Sie uns nicht an der Zukunft sparen sondern gemeinsam überlegen wie man aufgebaute Strukturen optimieren und somit noch mehr Synergieeffekte mit dem nifbe schaffen kann. Warum kein AN-Institut an der Universität Osnabrück?

In Übereinstimmung mit den Evaluationsergebnissen der Wissenschaftlichen Kommission Niedersachsen bin auch ich davon überzeugt, dass das nifbe „in der Vergangenheit bedeutendes geleistet hat und auch in Zukunft leisten.... „wird".

 

Dagmar Teuber-Montico

Päd. Mitarbeiterin der kath. Erwachsenenbildung in der Diözese Osnabrück

 


Seit längerer Zeit arbeite ich auf verschiedenen Ebenen mit dem nifbe Nordwest zusammen. Als Multiplikatorin für den Bereich Sprache, Inklusion oder in der Funktion als Prozessbegleiterin oder Fachberatung habe ich mit den MitarbeiterInnen des nifbe eine sehr fundierte, kompetente und persönlich sehr gut betreute Arbeit in den Qualitätsschwerpunkten erfahren. Aus der Praxis kann ich berichten, dass die Zusammenarbeit mit dem nifbe als eine ausgezeichnete Schnittstelle zwischen wissenschaftlichem Anspruch und praktischer Umsetzung erfahren wird.
Viele Projekte konnten alltagsbasiert umgesetzt werden. In der Öffentlichkeit wird das nifbe als unabhängige Qualitätseinrichtung sehr wertgeschätzt. Aus diesen Gründen bitte ich um die Erhaltung der bisherigen nifbe Strukturen.

 

Ulla Hilgefort
Multiplikatorin für Sprache und Inklusion
Prozessbegleiterin und Fachberaterin
Elternberatung für Entwicklungsverläufe

 


Mit Bedauern haben wir die Pläne der niedersächsischen Landesregierung zu den gravierenden Änderungen beim nifbe aufgenommen.
Das IPE - Institut für Interkulturelle Pädagogik im Elementarbereich e.V. in Mainz hat mit regem Interesse die fundierten Veröffentlichungen des nifbe verfolgt und davon in seiner Arbeit profitiert. Insbesondere haben wir bei Kooperationsveranstaltungen mit dem Regionalnetzwerk Nordwest die fachlich hervorragende und für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen bedeutsame Qualität bei zwei Fachseminaren im Europahaus Aurich erlebt. Außerdem hat das Regionalnetzwerk auch bei der inhaltlichen Gestaltung einer Studienreise nach Ostfriesland und Süddänemark von Sprachförderkräften für Mainzer Kindertageseinrichtungen, die am Bundesprogramm Sprache beteiligt sind, mitgewirkt.

Wir würden es sehr bedauern, wenn die Arbeit des nifbe-Regionalnetzwerks Nodwest nicht weitergeführt werden könnte, und dies vor allem deshalb, weil sich die von dieser Stelle fundierte interkulturelle Bildung mit einem hohen Maß an Praxisrelevanz auch über die Grenzen des Landes Niedersachsen hinaus bewährt hat. 

Prof. Otto Filtzinger
Leiter des IPE e.V.

Dr. Giovanni Cicero Catanese
Wiss. Mitarbeiter des IPE e.V.

Rheinallee 88/Obere Austr.
55120 Mainz

 

 


 

Statement der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief". Das Nifbe zeichnet sich in besonderer Weise durch seine enge Verzahnung von wissenschaftlicher Forschung, Fortbildung und Praxisberatung aus. Politische Forderungen nach der qualitativen Weiterentwicklung kindheitspädagogischer Einrichtungen bedürfen dieser forschenden Begleitung wie auch der wissenschaftlich begründeten Konzeptionsentwicklung gemeinsam mit der Praxis. Beides greift ineinander, ist aber angewiesen auf Kontinuität. Das Nifbe steht nicht für ein kurzfristiges Projekt, sondern für einen Prozess, der auf langfristige Entwicklung setzt. Ihn abzubrechen wäre mehr als unklug. Politik würde sich dem Verdacht aussetzen, lediglich auf kurzfristige Effekte zu setzen und eine tatsächliche qualitativ Verbesserung der frühkindlichen Bildung gar nicht im Blick zu haben.


Prof. Dr. Claus Stieve

Fachhochschule Köln
Cologne University of Applied Sciences
Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften


 

Seit Einrichtung des nifbe verfolge ich als Chemiedidaktikerin über viele Jahre hinweg mit großem Interesse die Aktivitäten des Instituts, das sich gleichermaßen der Forschung zur frühkindlichen Bildung, der Vernetzung, vor allem aber auch dem so entscheidenden Transfer der Ergebnisse in die Praxis gewidmet hat. Damit hat das Institut eine Strahlkraft weit über Niedersachsen hinaus entwickelt, und nicht selten habe ich mir für NRW eine ähnliche Einrichtung gewünscht, - bietet sie doch die Gelegenheit, sich einmal unabhängig von der manchmal engen Taktung der universitären Forschungsvorhaben – quasi im großen Wurf – den drängenden Fragen der frühkindlichen Bildung zu widmen. Dies ist dem nifbe mit der Thematik der Sprachförderung in den letzten Jahren ohne Frage gelungen.
Vor einigen Tagen entnahm ich der Presse, dass die derzeitige Konzeption aus der Trias Forschung, Vernetzung und Transfer seitens des Landes eine Änderung bzw. Kürzung erfahren sollte, was mich überrascht.
Ich möchte mit meinem Schreiben insbesondere die jetzigen universitätsunabhängigen Forschungs-Rahmenbedingungen des nifbe hervorheben, mit denen – entsprechend dem Bedarf in der Praxis und den sich daraus ergebenden defizitären Untersuchungsfeldern – schnell reagiert werden kann und neue Impulse gesetzt werden können. Diese nun einmal etablierte institutionelle Einrichtung wieder aufzuheben wäre aus meiner Sicht eine zu kurzsichtige Entscheidung.

 

Prof. Dr. Gisela Lück
Universität Bielefeld
Fakultät für Chemie

 


 

Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief und würde es sehr bedauern, wenn das Knowhow des nifbe ausschließlich in den Universitäten verankert bleibt. Die Praxis braucht Zugang zu neuem Wissen! Es ist erstaunlich, wie konsequent Niedersachsens Regierung versucht, dieses Bundesland von den bundesweiten Trends der ProfessionalisierungProfessionalisierung|||||Eine Professionalisierung findet im weiteren Sinne statt wenn die Entwicklung einer privat oder ehrenamtlich ausgeübten Tätigkeit zu einem  Beruf wird. Im Rahmen der Professionalisierung werden häufig Qualitätsverbesserungen und Standardisierungen erreicht. Professionalisierung bedeutet auch die Entwicklung eines Berufs zu einer Profession, darunter wird meist ein akademischer Beruf mit hohem Prestige und Anerkennung verstanden.   in der Frühpädagogik abzukoppeln.


Prof. Dr. Julia Schneewind
Hochschule Osnabrück
Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Elementarpädagogik

 

 


Als Leiterin der CampusKita des Studentenwerkes Osnabrück äußere ich großes Bedauern über die Nachricht der Niedersächsischen Landesregierung bezüglich der geplanten Einsparungen für das nifbe.
Nicht nur unsere Einrichtung, die mit dem Institut einen Kooperationsvertrag geschlossen hat, sondern zahlreiche weitere Kindertagesstätten profitieren von den vielfältigen Möglichkeiten und Synergieeffekten, die insbesondere aus der engagierten Netzwerkarbeit in den letzten Jahren gewachsen sind.
Dem Berufsstand der ErzieherInnen wird bedauerlicherweise immer wieder ein großer Mangel an (Aus-) Bildung attestiert. Hierbei wird selten kommuniziert, dass das Berufsbild ein breit angelegtes Wissen erfordert, welches ganz ohne Zweifel durch dauerhaft begleitende Fortbildung weitere Spezialisierungen und Ergänzungen erfahren muss!
Diesbezüglich ist der meines Wissens nach bisher bundesweit einmalig so umgesetzte Ansatz des nifbe besonders hervorzuheben, durch den auf kurzem und direktem Weg aktuelle Forschungsergebnisse direkten Eingang in die Praxis der frühkindlichen Bildung finden, und dies sogar im Gegenstromprinzip zur Praxis.
Da der Erzieherberuf traditionell kein akademischer Beruf war, wird hier endlich eine Möglichkeit geboten, diese Lücke aufzufüllen, was auch durch die in den letzten Jahren eingerichteten Studiengänge aus unterschiedlichsten Gründen bedauerlicherweise nicht in der Breite geleistet werden konnte, und voraussichtlich auch nicht geleistet werden wird.
Als Erzieherin frage ich mich seit langem, ob es dem politischen Willen ernsthaft entspricht, den Erzieherberuf auf die Füße einer wissenschaftlichen Ausbildung zu stellen (falls ja, mit möglichst vielen Praxisanteilen), wie in anderen europäischen Ländern längst selbstverständlich. Daran geknüpft wäre die Konsequenz einer angemesseneren Bezahlung, die, das ist weithin bekannt, zumindest von den Kommunen bzw. vom Land mangels Möglichkeiten nicht zu finanzieren ist. Hier wäre der Bund in der Pflicht...
Die meisten Erzieherinnen und Erzieher zeichnet es aus, ihren Beruf aus innerer Berufung heraus und mit großer Passion, im wahrsten Sinne des Wortes, zu ergreifen. Für viele von uns war die Gründung des nifbe verbunden mit Hoffnungen, und sie war ein lange erhofftes wie überfälliges politisches Signal, das in die richtige Richtung wies.
Die nun so umfänglich geplante Auflösung des nifbe erscheint mangels in dieser Breite gleichermaßen wirksamen Alternativen wie ein Schlag in das Gesicht einer jeden Erzieherin.

Christiane Harig
 Leiterin der CampusKita des Studentenwerkes Osnabrück

 

 


Wir sind erschüttert darüber, dass die nifbe-Strukturen und damit einige der Grundgedanken des nifbe zerschlagen werden sollen.
Durch die persönlichen Ansprechpartner im Regionalnetzwerk Südost konnte eine wertvolle Vernetzung in der Region vorangebracht werden. Dies betrifft sowohl die Kooperationen zwischen Kitas und Grundschulen, als auch die Vernetzung der Kitas untereinander (insbesondere durch gemeinsame Fortbildungen, Fachtagungen, "Runde Tische" sowie Austausch- und Reflexionstreffen). Die Umsetzung von (innovativen) Ideen und Veränderungsprozessen können besonders günstig durch ein Gegenstromprinzip und die Vernetzung (von Theorie und Praxis) unterstützt werden. Genau dies sind u.a. die tragenden Grundgedanken des nifbe, die in den Regionalnetzwerken vor Ort gelebt und umgesetzt werden. Das nifbe hat sich unter anderem durch die gute Arbeit der Mitarbeiter_innen in den Regionalnetzwerken ein Renommee aufgebaut, was die Qualität ihrer Arbeit in der Region, die Qualität der Fortbildungsangebote und der Veröffentlichungen betrifft.
Als besonders effektiv haben sich die (Gesamt)Teamfortbildungen zum Beispiel im Rahmen der Qualifizierungsinitiative II erwiesen. Diese konnten u.a. so erfolgreich werden, weil sich die päd. Fachkräfte aus den Kitas in der Region vertrauensvoll an ihre Ansprechpartner_innen beim Regionalnetzwerk Südost wenden konnten.

Ilona Klein (Multiplikatorin, Coach und freiberufliche Honorardozentin) Kathrin Hormann (Multiplikatorin, Coach und freiberufliche Honorardozentin)

 

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-Unterstützerinnen-Brief. Im Rahmen von Forschung, Vernetzung und Transfer hat das nifbe eine wichtige Rolle in Niedersachsen und darüber hinaus. Ich befürworte, dass die Strukturen dieses Instituts erhalten bleiben. Die fachliche Unterstützung durch Fortbildungen, Publikationen und den Kongress "Bewegte Kindheit" ist für unsere MitarbeiterInnen in der Praxis im Rahmen unserer Qualitätsentwicklung und Professionalisierung unerlässlich.

Marianne Hemme
Dipl. Soz. Päd.
Leiterin Kindertagesstätte Zwergenburg
Am Gutshof 1
30900 Wedemark

 

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief! und äußere mein Unverständnis darüber, dass die Landesregierung die nifbe-Förderung im Kontext der Regionalnetzwerke einstellen möchte. Einer Netzwerkstruktur zwischen Wissenschaft und Praxis, die über die letzten Jahren enststanden ist und nachhaltig zur positiven Entwicklung des frühkindlichen Bereichs in Niedersachsen beigetragen hat, würde damit die Unterstützung entzogen. Sollte dies tatsächlich umgesetzt werden, schafft die Landesregierung ein in Deutschland einzigartiges Innovationsprojekt ab. Wie dieser Plan im Kontext der Einführung eines inklusiven Bilsungssystems sinnvoll zu rechtfertigen ist, kann ich mir nicht erklären. Ich hoffe diese Entscheidung wird erneut unter rationalen Gesichtspunkten diskutiert und kann dann nur sachlogisch dazu führen, entsprechende Pläne ad acta zu legen.



Dr. Michael Lichtblau
Leibniz Universität Hannover
Institut für Sonderpädagogik
Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief !!!!!
Das nifbe zeichnet sich durch hochwertige Fortbildungsangebote, Fachbeiträge und Materialien aus. Nur durch die Unterstützung des nifbe kann frühkindliche Entwicklung in Deutschland qualitativ weiterentwickelt werden. Das nifbe muss weiter bestehen!

Anke Post
Erzieherin/ Stellvertretende Leitung
Kita Hombachstraße
Weyhe

 

 


Ich bin seit Jahren als Trainerin und Beraterin zu Interkultureller Kompetenz und in Interkulturellen Öffnungsprozessen tätig. Durch die Teilnahme am entsprechenden nifbe-Pilotprojekt durfte ich die Arbeit des nifbe hautnah kennen lernen und mitgestalten. Ich war und bin begeistert von der Professionalität, auf die ich traf, und dem gelungenen Ansatz Praxis und wissenschaftlich fundierte Theorie zu kombinieren. Auch in meiner weiteren Arbeit - das Pilotprojekt ist längst beendet - nutze ich das Knowhow, die Forschungsergebnisse, den informativen Newsletter, den persönlichen Kontakt für meine Trainingstätigkeit. Und wenn ich neben Seminaren für Kitas zu älteren Zielgruppen arbeite: Die frühkindliche Bildung und Entwicklung ist Dreh- und Angelpunkt für alles Weitere! So profitieren z.B. auch meine Teilnehmenden aus dem schulischen Bereich, der Jugendarbeit oder Familienhilfe, wenn Sie die Ursachen für bestimmtes Verhalten besser verstehen können, direkt und indirekt von der Arbeit des nifbe.

 

Helga Barbara Gundlach, M.A.
Trainerin und Beraterin für Interkulturelle Kompetenz
Religionswissenschaftlerin
Trainerin, Prüferin, Mitglied im Beratungsausschuss und Regionalbeauftragte Xpert Culture Communication Skills®
Lehrbeauftragte und Mitglied diversitAS (Arbeitsstelle DiversitätDiversität|||||siehe Diversity-Migration-Bildung) Leibniz Universität Hannover

 


In meiner Funktion als Koordinatorin für Sprachbildung und Sprachförderung in Wilhelmshaven fordere ich den Erhalt der vielfältigen Angebote des nifbe!
In enger Zusammenarbeit mit dem Regionalnetzwerk Nordwest, das mit seinen kompetenten und engagierten Mitarbeiterinnen vor Ort großartige Arbeit leistet, konnte in Wilhelmshaven ein Fachnachmittag sowie eine Sprachbildungswoche mit 16 Veranstaltungen und über 500 Teilnehmern auf die Beine gestellt werden. Außerdem wurden sowohl durch die Qualifizierungsinitative für Krippen als auch im Bereich Sprache im Übergang Kita GS wertvolle Impulse in den Einrichtungen hier vor Ort gesetzt und so ein ganz erheblicher Beitrag zum Praxistransfer und zur Professionalisierung der päd. Fachkräfte geleistet.
Kinder sind unsere Zukunft! Institutionen wie das nifbe sind wegweisend. Die hochwertige Netzwerkarbeit und den praxisnahen Weiterbildungsmöglichkeiten müssen unbedingt erhalten bleiben!


Claudia Schneider
Koordinatorin für Sprachbildung und Sprachförderung Wilhelmshaven
AWO Sprachheilzentrum

 

 


Sehr gewinnbringend für die Region gestaltete sich die Zusammenarbeit mit dem nifbe (v. a. Frau Krafft) bei der Planung und Durchführung von gemeinsamen Fortbildungsveranstaltungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kitas und Grundschulen. In diesem Zusammenhang ist auch der "Runde Tisch Sprache" zu nennen, der vom nifbe vorbereitet und gestaltet wurde. Auch die Qualifizierungsinitiative "Sprache im Übergang" ist eine große Aktion des nifbe.

Anita Hellkamp
Fachberaterin Übergang Kita und Grundschule
für die Landkreise Leer und Wittmund

 


Der eh' noch zu grauen Forschungs- und Weiterbildungslandschaft der frühkindlichen Bildung würde ein bunter und munterer Fleck sehr fehlen. Zudem stellt eine Zerschlagung die Arbeit der letzten Jahre infrage und damit auch den Einsatz von Steuergeldern, was nicht nachvollziehbar scheint! Bildung braucht Innovation, Bildung braucht Forschung, Bildung braucht auch das nifbe!

Dirk Stoewer
Geschäftsführer
3Q | Gesellschaft für pädagogische Qualität

 


Ich wertschätze alle Forschungsarbeit des Institutes und seinen breit gefächerten Transfer in die Praxis. Damit hat es sich einen Namen gemacht auch über die Grenzen von Niedersachsen hinaus.

Monika Menze
Sozialpädagogin und Gruppenleitung in der
Kindertagesstätte St. Hildegard
28277 Bremen

 


Ich bin langjährige Tagesmutter (betreue Kinder im Alter von 0 – 3 Jahre) und habe regelmäßig an dem Kongress BEWEGTE KINDHEIT teilgenommen.

Über diese tolle Veranstaltung mit den wertvollen, fachlichen Vorträgen, Workshops und Foren, habe ich immer profitiert und als Weiterbildung genutzt. Es wäre sehr schade, wenn dieses wegfallen müsste, weil das Land Niedersachsen das NIFBE nicht mehr unterstützten möchte. Gerade in der frühkindlichen Entwicklung und Bildung ist man als Fachkraft darauf angewiesen neuen Input zu bekommen, sowie auf dem neuesten Stand zu sein und deshalb habe ich immer gerne die professionelle Weiterbildungen des Nifbe genutzt.

Elke Grumke

 

 


Aus meiner Arbeit im schulischen Bereich mit Kindern und Jugendlichen mit einem Unterstützungsbedarf im Bereich Lernen und emotional-soziale Entwicklung ziehe ich immer wieder den Schluss, dass viele Auffälligkeiten und Fehlentwicklungen durch eine gezielte Prävention im vorschulischen Bereich hätten verhindert werden können. Hier ist noch sehr viel Entwicklungsarbeit nötig, die durch die Arbeit des o.g. Instituts sehr effektiv angestoßen und begleitet wird. Deshalb unterstütze ich uneingeschränkt die Arbeit des Nifbe und somit auch den Inhalt des UnterstuetzerInnen-Briefes.


Ulla Bojert

 

 


Ich finde, dass die hervorragende und wichtige Arbeit des nifbe in seiner Form erhalten bleiben muss, damit sowohl die Fachkräfte als auch die Kinder weiterhin davon profitieren können und sich das Verständnis für die Verbindung zwischen Bewegung und der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder weiterentwickelt.

 

Stefanie Uphaus
(Erzieherin und Motopädin)

 


Mit Bestürzen mussten wir von den Plänen des Ministeriums lesen, das Nifbe abzuwickeln. Das bundesweit einzigartige Institut trägt der besonderen Bedeutung der frühkindlichen Bildung in exzellenter Weise Rechnung!
Unsere Kindertagesstätte, unsere Mitarbeiterinnen und die kooperierenden Grundschule haben auf vielfältige Weise und zu den unterschiedlichsten Themen, durch wegweisende Fach-Publikationen, direkte Beratungen und Vernetzungen, vom NIFBE veranstaltete Fachtage und Qualifizierungsinitiativen (etwa im Übergang Kita-Grundschule, oder zur Bildung in Krippen) Unterstützung und Qualifizierung erfahren.
Für die Kontinuität der Qualität unserer Arbeit ist der Erhalt des NIFBE alternativlos.

Team und Leitung
Evangelische Kindertagesstätte Ofenerdiek
26125 Oldenburg

 


Eine umfangreiche Veränderung in den Strukturen und Arbeitsweisen des nifbe kann nur gemeinsam mit den Beteiligten erfolgen, nicht vom grünen Tisch her. Ein Institut, das sich umfangreichen Evaluationen durch hochkarätige Gutachter stellt, und sich der Notwendigkeit von Reformen der vielfältigen Arbeitsstrukturen bewusst ist, diese aktiv gestalten möchte, muss in die Überlegungen zu einer Neustrukturierung einbezogen werden. Solche gravierenden Veränderungen können nur im Konsens auf den Weg gebracht werden.
Bei all dem darf der Grundgedanke des nifbe, die enge und direkte Verzahnung von Wissenschaft, Forschung und Praxis, nicht verloren gehen. Die einzigartige und innovative Grundstruktur des Instituts gewährleistet einen Transfer in die Praxis, die in den traditionellen Arbeitsweisen der Hochschulen in dieser Form nicht zu finden ist. Das "andere" wissenschaftliche Denken und Handeln in diesem Institut ist ein unschätzbarer Gewinn für die Akteure vor Ort, aber auch für andere Institute und Hochschulen, die in Kooperationen eingebunden sind - diese unabhängige Grundstruktur des nifbe darf nicht in den herkömmlichen, wissenschaftlichen Gebilden einer Hochschule aufgesogen werden.

 

Ursula Thöle-Ehlhardt, Bildungspolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landkreis Osnabrück

 

 


Die Förderung der frühkindlichen Bildung ist nach meiner Einschätzung die wichtigste bildungspolitische und einer der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben. Sie müsste in jeder Landesregierung, der am Zusammenhalt der Gesellschaft und der Sicherung der wirtschaftlichen Basis liegt, Priorität haben. Deutschland, in dem die Kindergartenbewegung ihren Ausgangspunkt genommen hat, hat auf diesem Gebiet gegenüber anderen Nationen erheblichen Nachholbedarf. Einrichtungen wie das nifbe müssten daher gestärkt, nicht aufgelöst werden.

Prof.Dr. Dr.h.c. Erich Ch. Wittmann
Technische Universität Dortmund, Projekt Mathe 2000+

 

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief. Die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch aller mit der Bildung, Erziehung und Betreuung beauftragter Fachkräfte sind in der heutigen Bildungslandschaft mit den gesellschaftlichen Anforderungen und den Ansprüchen der Familien unerlässlich.

Karla Schefft
Kita-Leiterin
Stadt Osterholz-Scharmbeck
Kita Käthe-Kollwitz-Strasse

 


Im Hinblick auf die Erweiterung von Qualitätstandards in der frühkindlichen Bildung fordere ich den Fortlauf der nifbe- Regionalnetzwerke. Als beispielhaft für qualifizierte, wissenschaftlich fundierte und engagierte und wertschätzende Arbeit im Bereich Fort- und Weiterbildung konnte ich die Arbeit der Mitarbeiterinnen aus dem Regionalnetzwerk NordWest erleben. Hervorzuheben ist z.B. die lebendig gestaltete Darstellung der aktuellen Fachthemen auf der diesjährigen Didacta, sowie die positiven Rückmeldungen zur kompetenzorienteierten Weiterbildung „Vielfalt fordert, Vielfalt fördert". Hier gelingt der nifbe die Vernetzung von Wissen(-schaft) und dem Transfer in die Praxis besonders (z.B. durch die Methodenvielfalt), bedeutsam (für die eigene Reflektion, die Arbeit im Team und mit den Familien) und nachhaltig (durch den hohen Anteil an praxisorientiertem Handeln), so die Rückmeldungen der TN.
Anschließen möchte ich mich Dr. K. Gebauer, der das ErfolgsKonzept der nifbe als „Motor für die Professionalisierung von Fachkräften" benennt.
Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!

Dipl. Sozialarbeiterin/ Sozialpädagogin Carmen Poppenga
zusätzliche Fachkraft für sprachliche Bildung des Bundesprojektes „Schwerpunkt Kita Sprache und Integration", Kita Sperberweg OL
Koordination für Sprachbildung und Sprachförderung Stadt Oldenburg

 


 

Offener Brief der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung an Ministerpräsident Stephan Weil und Ministerin Gabriele Heinen-Kljajic

 


 

Seit vielen Jahren stehe ich in einem engen Kontakt zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts und weiß deren Rat zu schätzen. Eine besondere Kooperationsform hat sich hinsichtlich der inhaltlichen Gestaltung der Göttinger Kongresse für Erziehung und Bildung ergeben. Beim XV. Kongress wurde das Programm weitgehend von Mitarbeiter_innen aus dem wissenschaftlichen und praktischen Bereich des NIFBE bestritten (http://goe-keb.de).
Als besonders hilfreich habe ich in den vielen Jahren den Gedankenaustausch mit Dr. Karsten Herrmann erlebt. Immer wieder bin ich auf der hervorragend gepflegten Website von NIFBE unterwegs und mache mich mit neuesten Erkenntnissen hinsichtlich der frühkindlichen Bildung vertraut.
Ich bestätige und unterstreiche die Stellungnahme von Prof. Dr. Renate Zimmer: „Durch die Verbindung von Forschung, Vernetzung und Transfer hat das nifbe eine bundesweite Vorreiterrolle eingenommen und sowohl in der wissenschaftlichen Fachwelt wie auch in der Praxis der KiTas, Fachberatung sowie Aus- und Weiterbildung ein hohes Renommee erlangt."
Das nifbe ist ein „Erfolgskonzept", ein „Motor für die Professionalisierung von Fachkräften" ein „Erkenntnismodell der Zukunft", wie es in einigen Zuschriften heißt. Ohne Not sollte eine weitsichtige Regierung hier keine Abstriche machen. Erforderliche Veränderungen unter Einbeziehung der Erfahrungen des NIFBE sollten angestrebt werden.

 

Dr. Karl Gebauer
Leiter der Göttinger Kongresse für Erziehung und Bildung

 

 


Unsere beiden Verbände haben seit Beginn an mit nifbe sehr erfolgreich zusammengearbeitet im Rahmen der frühkindlichen Bildung.
Die bisherigen Teilnehmerinnen der U3 Schulungen arbeiten gestärkter und professioneller im Alltag mit den Krippenkindern. Dies wollen wir fortführen.

 

Elisabeth Salzburg-Reymann

Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Stade
Päd. Geschäftsführung
Ev.-luth. Kindertagesstättenverband Buxtehude
Päd. Leitung

 

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief. In diesem Zusammenhang möchte ich explizt auf die guten Weiterbildungen, in den Bereichen Kleinstkindpädagogik und BrückenjahrBrückenjahr|||||Das vom Niedersächsischen Kultusministerium aufgelegte Programm "Das letzte Kindergartenjahr als Brückenjahr zur Grundschule" beinhaltet ein Übergangsmanagement von der Bildungs- und Erziehungsarbeit in Kindestageseinrichtungen zu Grundschulen und leistet einen Beitrag zur Anschlussfähigkeit der beiden Bildungsbereiche. Es werden 50 Beratungsteams eingesetzt und zwei mal 250 Modellprojekte gestartet. In den Beratungsteams und Modellprojekten arbeiten Fachkräfte aus Kindergarten und Schule gemeinsam an einem für alle Kinder gelingenden Übergang in die Grundschule. Damit diese Aufgabe geleistet werden kann, werden die Fachkräfte aus dem Elementar- und dem Primarbereich gemeinsam fortgebildet.  hinweisen, an denen MitarbeiterInnen meiner Eichrichtung teilgenommen haben. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist dabei außerordentlich gut gelungen und konnte nachhaltig umgesetzt werden.


Sabine Langmach

HANSESTADT LÜNEBURG
Der Oberbürgermeister
-Soziales und Bildung -
Kindertagesstätte Stadtmitte

 


 

Als Grundschule, die am Modellpprojekt Kita und GS unter einem Dach teilgenommen hat kann ich Ihnen nur versichern, wie sehr wir von den Qualitätszirkeln , die von nifbe-Mitarbeitern geleitet wurden, profitiert haben ! Es ist für mich absolut unverständlich warum Ihre wertvolle Arbeit von Einsparungen betroffen sein muss !!


Stephanie Meyer
 Lehrerin Antonius von Padua-Grundschule Bethen Cloppenburg 

 


Ich bin seit fast 25 Jahren immer wieder Teilnehmerin am Kongress "Bewegte Kindheit" in Osnabrück und habe beruflich viel von den Vorträgen der dort vertretenden herausragenden Wissenschaftler profitiert. Auch konnte ich Frau Prof. Dr. Zimmer für einen Vortrag an unserer Schule gewinnen - hervorragend!
Immer wieder begeistert mich ihr Engagement und ihre umfassende Kompetenz im Bereich der Frühkindlichen Erziehung -

... und dann erst nifbe!!!

Welch ein Glückfall für Niedersachsen! So etwas gibt es nicht in NRW. Immer wieder habe ich für meinen Unterricht in der Fachschule für Sozialpädagogik von den Forschungsergebnissen profitiert und konnte diese aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse direkt an die Praxis weitergeben und umsetzen.

Das soll es nicht mehr geben ? Undenkbar!!!

Es kann doch nicht sein, dass wieder einmal im Bereich von Bildung gespart werden soll...!!!! Gerade so eine Institution - wie die nifbe - muss besondere Unterstützung zukommen.

Ich hoffe (und fordere) ein "Weiterleben" der nifbe zu Gunsten der frühkindlichen Bildung, denn es geht hier um die Jüngsten und somit auch um die Zukunft unserer Gesellschaft!!!

Gabriele Fischer-Düvel

Fachlehrerin am August-Vetter-Berufskolleg in Bocholt

 


Ja, ich und meine weiteren 17 KollegInnen unterstützen den Nifbe-Unterstützerinnenbrief. Erst durch Nifbe war es uns möglich Gesamtteamfortbildungen durchzuführen, die genau an den Bedürfnissen vor Ort orientiert waren. Wir haben mehrmals von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und profitieren in unserer täglichen Arbeit sehr davon.

Heike Binz
Gesamtteam der Kita Dörverden
Berliner Straße 1a
27313 Dörverden

 


Durch die Zusammenarbeit mit dem Regionalnetzwerk NordOst konnten hier in der Hansestadt Stade wichtige fachliche Impulse z. B. im Bereich der Krippenpädagogik gesetzt werden. Veranstaltungen (Fortbildungen und Fachtage) wurden gemeinsam organisiert und inhaltlich geplant sowie finanziert bzw. finanziell unterstützt.
Die Regionalnetzwerke stellen eine funktionale Verknüpfungseinheit zwischen der Ebene von Forschung im frühkindlichen Bereich und der Ebene der Praxis von Kindertageseinrichtungen dar.

Ulrike Hermenau

Fachberatung Kindertageseinrichtungen
Hansestadt Stade

 

 


Ich bin 2014 und im laufenden Jahr 9 mal als freiberufliche Beraterin im Bereich Kleinkindpädagogik im Rahmen der Nifbe-Qualifizierungsinitiative für Kinder unter 3 Jahren tätig gewesen. Dabei sind einige Maßnahmen für mehrere Einrichtungen eines Trägers gestaltet worden, so dass ich etwa 20 Einrichtungen erreichen werde. Ich habe hierfür ausgezeichnete Unterstützung vom Nifbe erhalten.
Als Grundlage konnte ich von dem hervorragenden Weiterbildungsangebot für Weiterbildnerinnen im Nifbe- Regionalwerk profitieren. Auch der Austausch der gesammelten Kompetenzen war jedes Mal von besonderem Wert.
In den Einrichtungen habe ich große Motivation der Mitarbeiterinnen aber oft auch Unsicherheit in der Arbeit mit dieser Altersgruppe vorgefunden. Viele Mitarbeiterinnen bringen bisher weder eine spezielle Ausbildung noch Vorerfahrung hierfür mit. Hier konnte ich wertvolles Wissen auf dem neuesten Stand der Forschung vermitteln. Diese Arbeit ist von allen, die im Bereich Fachberatung tätig sind, auch weiterhin NOT-WENDIG.

Ich möchte Frau Prof. Dr. Nentwig-Gesemann aus Ihrem Vortrag beim Kongress "Frühe Chancen" im Sept. 2014 in Berlin zitieren:
"Die Kleinsten brauchen das Beste! Sonst fahren wir diese Generation gegen die Wand."

In diesem Sinne sollte die Wertvolle Arbeit der Nifbe-Regionalwerke weiter geführt werden.

Christa Jacobi-Royda

Institut Lebe
Seminare - Fortbildungen - Beratung

 


In meiner Funktion als Weiterbildnerin und Prozessbegleiterin in päd. Einrichtungen sowie Institutsleiterin von ERFOR dem Institut für zukunftsorientierte Bildung kann ich nur dringend anraten das bestehende Know How und exzellente Expertenwissen von nifbe weiterhin für die Praxis zu nutzen. Gerade die enge Verbindung von Forschung, Vernetzung und Transfer sind für mich als Praxisbegleiterin unverzichtbar und bildet meiner Auffassung nach einen idealen Nährboden für die Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen im Bereich der Elementarpädagogik.

Ursula Günster-Schöning
Weiterbildung-Coaching-Beratung

 


Das Studentenwerk Osnabrück betreibt neben vielfältigen weiteren Angeboten für Studierende auch die CampusKita in Osnabrück. Diese Einrichtung profitiert von Beginn an von der engen Kooperation mit nifbe, da das Fachwissen und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse für die pädagogische Arbeit für Eltern und Kinder genutzt werden können.
Darüber hinaus ist die CampusKita auch eine der Modell Kitas, die an der Entstehung von Fortbildungsansätzen von der Praxis für die Praxis beteiligt sind, z.B. im Bereich der mathematischen Frühförderung sowie den Qualifizierungen der Stiftung „Haus der kleinen Forscher".
Das Regionalnetzwerk SüdWest e.V. hat für diese Fortbildungen zahlreiche sehr renommierte Unterstützer gewinnen können, zum Beispiel die Handwerkskammer Osnabrück, die Bürgerstiftung, die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte u.a.
Ich bedauere es außerordentlich, wenn die angekündigten Pläne der Landesregierung nun auch tatsächlich in der angekündigten Form umgesetzt werden. Anpassung und Weiterentwicklung von offenbar zu komplexen Organisations- und Kommunikationsstrukturen mögen richtig sein. Aber der Kern des nifbe, die Verbindung von Forschung, Vernetzung und Transfer, sollten nicht aufs Spiel gesetzt werden.
Insbesondere die beabsichtigte Zerschlagung der nifbe-Regionalnetzwerke wäre ein sehr großer Verlust für die politisch parteiübergreifend für notwendig erachtete Stärkung der frühkindlichen Bildung. Diese kann nur durch die Verbindung von Wissenschaft und Forschung und den Transfer in die Praxis gelingen.
Ausweislich der Aussagen des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ist das Ziel, nachhaltige und bedarfsorientierte Strukturen zu schaffen. Dafür sollten aber nicht gewachsene und bewährte Strukturen wie die regionalen Netzwerke zerschlagen werden müssen.
Gewachsene und bewährte Strukturen können nicht durch eine Konferenz ersetzt werden!
Und eine Konferenz wird sehr wahrscheinlich auch keine finanziellen Mittel bei renommierten Unternehmungen und Stiftungen einwerben können!
Schade, wenn durch die Umsetzung der Pläne der Landesregierung letztendlich die Stärkung der frühkindlichen Bildung zumindest nicht weiter forciert wird und der notwendig erachtete Transfer von Forschung in die Praxis durch die Zerschlagung der Netzwerke zu einem Lippenbekenntnis wird.

Birgit Bornemann
Geschäftsführerin Studentenwerk Osnabrück

 

 


Ich würde es sehr bedauern, wenn die vielfältigen Kooperationen im Bereich von MINT der vergangenen Jahre auf diese Weise verloren gehen. Daher befürworte ich es, dass die Strukturen des nifbe erhalten bleiben, damit diese vielfältigen Projekte fortgeführt werden können.

Prof. Dr. Claudia Schomaker
Leibniz Universität Hannover
Philosophische Fakultät
Institut für Sonderpädagogik

 

 


Die geplanten Einschnitte in die Arbeit des nifbe sollten unbedingt nochmals überdacht werden. Für die tägliche Arbeit an einer inklusiv arbeitenden Grundschule mit Schulkindergarten sowie für den Bereich des Übergangs zwischen Kita und Grundschule haben wir das nifbe als wichtigen Ansprechpartner im Fachbereich Frühkindliche Bildung kennengelernt. Bisher aufgebaute Strukturen sollten erhalten, weiter ausgebaut und nicht verkleinert werden.

Petra Gehrke-Schmidt
(Lehrerin, Zertifikat: professional in youngchildhood education, Mitglied der Arbeitsgruppe Zusammenarbeit Kiga - Grundschule, vormals Förderprojekt Brückenjahr der Grundschule an der Wassermühle in Syke)

 

Gerade habe ich von den Plänen der Landesregierung gelesen, das nifbe in seiner bestehenden Form aufzulösen. Das halte ich für eine der denkbar schlechtesten bildungspolitischen Entscheidungen, die Niedersachsen treffen könnte. Insbesondere, die Regionalnetzwerke abzuwickeln, bedeutet ja eine über viele Jahre gewachsene und bewährte Struktur zur Stärkung der frühen Bildung aufzugeben. Die vielfältigen Träger der Kitas im Flächenland Niedersachsen sind darauf angewiesen, dass es eine Organisation gibt, die die Klammer hält und die Schnittstelle zwischen Erziehungs- und Bildungsplan – und damit den politischen Vorgaben – und den Trägern und ihren Kitas, bildet. Erst recht ist die Bildungspolitik darauf angewiesen, eine Struktur zu haben, mit deren Unterstützung Qualtiätsentwicklung in der frühen Bildung und Erziehung im Land vorangetrieben werden kann. Wenn es die nifbe Regionalnetzwerke – insbesondere beispielsweise Südwest – nicht gäbe, hätte auch die Stiftung Haus der kleinen Forscher keinen Ankerpunkt für diese Region mehr. Das Land Niedersachsen stellt damit auch die weitere Unterstützung der Kitas in Niedersachsen durch beträchtliche Bundes- und Stiftungsmittel in Frage, von denen die Kitas im Land enorm profitieren. Das kann ja nicht das Ziel sein.

Niedersachsen hat sich mit dem nifbe und den regionalen Netzwerken eine führende Position im Wettbewerb der Länder erarbeitet – und das mit vergleichsweise überschaubaren Mitteln. Diese nun aufzugeben passt irgendwie nicht in die Zeit.

 

Dr. Peter Rösner
 Leiter Stiftung Louisenlund
(bis 2013 Geschäftsführer Stiftung Haus der Kleinen Forscher)

 


Ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief, da einige der 24 Kinderbetreuungseinrichtungen, die ich im Rahmen des Projektes „Qualität im Dialog" begleite und koordiniere von der Arbeit des Nifbe Regionalnetzwerkes Mitte profitiert haben und in Zukunft weiter profitieren sollen. Darüber hinaus ist gemeinsam mit MitarbeiterInnen des Nifbe „Qualität im Dialog" entstanden und lange begleitet worden. Durch die Qualitätsoffensive und das daraus entstandene Evaluationsverfahren „Qualität im Dialog" konnte in den Kinderbetreuungseinrichtungen der Städte Rinteln, Hessisch Oldendorf und der Gemeinde Auetal ein wichtiger Grundstein im Rahmen der Qualitätsentwicklung gelegt werden. Ich möchte die gemeinsame Zusammenarbeit und die damit einhergehende qualitative Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung mit dem Nifbe nicht missen und wünsche mir, dass die Arbeit der Regionalnetzwerke weitergeführt wird. Ohne diese ist die enge Zusammenarbeit die in der Vergangenheit aufgebaut wurde und die weitere Kooperation so nicht mehr möglich.


Denise Fischer (Koordinatorin Qualität im Dialog)
Koordinationsbüro QiD
Rolfshagener Str. 59, 31749 Auetal

 


Ich war erschrocken, als ich von den Plänen der Landesregierung erfahren habe, die Grundidee des nifbe zu „zerschlagen". Als Kita- Leiterin habe ich in den vergangenen Jahren immer von den Publikationen des nifbe profitieren können. In der Weiterbildung als Multiplikatorin im Bereich „Alltagsintegrierte Sprachbildung", bin ich auf eine geballte Fachkompetenz der leitenden Referentinnen gestoßen, die ich schon lange in dieser Form nicht mehr erlebt habe.

Und wissen Sie, was ich nicht verstehen kann? In allen Bereichen, die Diskussionen sind derzeit sehr brisant, geht es immer nur um Gelder. Hier stehen kommunalpolitische Entscheidungen vor Bildung, hier stehen landespolitische Entscheidungen vor Bildung. In diesem Land werden Gelder verschwendet, die gut in Bildung investiert werden könnten

.
Aber, welchen Wert haben Kinder in Deutschland wirklich? Seien Sie mal ehrlich und beantworten Sie sich diese Frage. Ich finde diese Frage berechtigt. Wir, die Frauen, die täglich an der Basis stehen, um unser Bestes zu geben, um aus kleinen Menschen starke Persönlichkeiten werden zu lassen – wir sind diejenigen, die seit Jahrzehnten um die Bildung in den Kita´s kämpfen. Und es hat sich nicht viel verändert – außer das die Bedingungen immer schwieriger werden.

Wir sind in unserem Beruf darauf angewiesen, dass an der qualitativen Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung kontinuierlich gearbeitet wird. Wir sind auf Unterstützung, Beratung und Begleitung angewiesen, um qualitativ gute Bildungsarbeit leisten zu können. Wir müssen auf Ressourcen zurückgreifen können, die uns die Arbeit mit:


- U1 Kinder,
- U2 Kindern,
- U3 Kindern,
- Regelkindern,
- Integrationskindern
- Migranten,
- Flüchtlingskindern erleichtert.

Wir müssen auf fachspezifische Informationen zurückgreifen können, die die Themen der heutigen Zeit abhandeln. Schauen Sie sich doch einmal den Internetauftritt des nifbe an. Wir brauchen die Forschung und den damit verbundenen Transfer!

Mein Anliegen: Nehmen Sie unseren Kindern nicht immer die Qualität, die sie brauchen, um eine gute Bildung erfahren können. Ein Blick auf die Bildungschancen der Kinder lohnt sich – es ist auch Ihre Zukunft!

Alexandra Wulf
Leitung Kindergarten Steinhausen

 


Seit anderthalb Jahren bin ich als Fachberaterin tätig und habe besonders in der Anfangszeit sehr von den Angeboten des nifbe profitiert.

Insbesondere das Format der workshop-Reihe für WeiterbildnerInnen /FachberaterInnen ist sehr gelungen. Der direkte Austausch mit denen in der Forschung tätigen und mit den Kolleginnen der Fachberatung hat mich sehr unterstützt. Die Ermöglichung des direkten Transfers von Wissen zwischen Forschung und Fachberatung ist sehr wertvoll.

Für die Kitas finde ich besonders erwähnenswert die Qualifizierungsmaßnahmen im Krippenbereich. Durch die Rückmeldungen weiß ich, dass die Begleitung einzelner Teams bei den jeweiligen relevanten Fragestellungen sehr effektiv ist.

Die Unterstützung des nifbe in der Reihe „Kindheit in der Region" möchte ich nicht missen. So ist es möglich, gute Referenten für Vorträge in der Berufsbildenden Schule zu gewinnen.

Forschung ohne einen gelungenen Transfer in die Praxis erscheint nicht bedeutungsvoll.

 

Stadt Göttingen
Karin Borges
FB Jugend
Fachberatung Kindertagesstätten

 

 


Das nifbe hat wesentlich dazu beigetragen, dass Fachwissen und insbesondere neue Forschungsergebnisse konsequent in die Praxis getragen wurden. Um alle Einrichtungen zu erreichen, große und kleinere Veranstaltungen zu organisieren und auch Fördermittel für solche Vorhaben zu gewinnen, bedarf es Koordinierungsstellen mit Know how, Zeit und Kontakten. Die konsequente Ansprache und ortsnahe Organisation durch die nifbe-MitarbeiterInnen hat dazu geführt, dass sich viele Kindertageseinrichtungen auf einen zukunftsweisenden Weg gemacht haben und sich die Forschung im Gegenzug praxisorientierter zeigt.

Bärbel Müller
Dipl.Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
Krippenleiterin und Fortbildnerin

 


 

Als Leitung einer Einrichtung, die sowohl Krippen- und Kindergartenkinder begleitet, können alle 11 pädagogischen Fachkräfte, von den fachlich sehr gut ausgewählten Fortbildungsinhalten des nifbe profitieren. Sie sind meist ortsnah und somit gut zu erreichen.
Genauso wichtig erlebe ich den wertvollen Austausch unserer männlichen Mitarbeiter, die seit Jahren dem regionalen Arbeitskreis „Männer in Kitas" angehören. Dieser Arbeitskreis wird von nifbe unterstützt und wäre ohne dieses Institut gefährdet. Diese Treffen bieten den männlichen Erziehern, u. a. die Möglichkeit, sich regelmäßig fortzubilden und aktiv daran mit zu arbeiten, den Sozialen Beruf für Männer attraktiver darzustellen und so dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Angela Schwarz
Leitung/Erzieherin/Spielpädagogin
Dominik Schwarz
Erzieher
Carsten Blume
Erzieher
Kiga Oderwald
Alter Holzweg 1
38312 Dorstadt

 


Wir durften schon an einigen Fortbildungen und Vorträgen teilnehmen, die immer interessant und informativ waren. Dies konnten wir dann in der Kita umsetzen und kam so immer den Kindern zu Gute.
Gerade für kleinen Einrichtungen sind solche Institutionen, wie die nifbe, wichtig! Wir müssten uns sonst zweimal Überlegen, ob wir an Veranstaltungen teilnehmen können, wenn wir dafür viel Geld zahlen müssen. Hier wird am falschen Ende gespart!


Daniela Kohnke
Kita-Leitung
Kindergarten Empede-Himmelreich e.V.

 


Ich höre mit Bedauern, dass es beim nifbe erhebliche Einschnitte geben soll. Wir als Einrichtung konnten von den Möglichkeiten sehr profitieren. Gerade in der Entwicklung U3 wären wir ohne die Fortbildungsunterstützung des nifbe nicht da, wo wir jetzt stehen.
Wir benötigen auch weiterhin die volle Unterstützung dieses Instituts. Wenn Sie wollen, dass der Bildungsbereich für unsere Kinder erhalten und ausgebaut wird, dann verzichten Sie zum Wohle der uns anvertrauten Kinder auf die angekündigten Einschnitte. Sie haben die Verantwortung für die Rahmenbedingungen und die Bildungsarbeit in den Kindertagesstätten in Niedersachsen, kommen Sie auch dieser Verantwortung nach!


Elisabeth Stieve-Brüggemann
Kitaleitung
Kath. Kita St. Antonius

 


Ich finde es sehr wichtig, die aufgebauten Netzwerk-Strukturen zu erhalten und das innovative „Gegenstrom-Prinzip" weiter zu verfolgen. Nur so kann die Verbindung von Theorie und Praxis gelingen und die weitere Professionalisierung der frühkindlichen Bildung voran getrieben werden.

Dr. Thomas Südbeck
Leiter der Bildungsstätte
Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e.V.
Spillmannsweg 30
26871 Papenburg

 

 


Das nifbe- Regiobnalnetzwerk Süd-West darf nicht abgewickelt werden. Das Regionalnetzwerk garantiert die Nähe zur Fläche, die im Flächenland Niedersachsen ganz wichtig ist. Ohne das Regionalnetzwerk und die dort vorhandenen Kenntnisse um die Eigenarten unserer Region hätte es aller Wahrscheinlichkeit nach, keine so erfolgreiche Weiterbildung von Erzieher/innen zur interkulturellen Kompetenz gegeben, wie sie in der Grafschaft Bentheim durchgeführt worden ist.

Helga van Slooten
SPD Kreistagsabgeordnete in der Grafschaft Bentheim
Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses

 

 


Schon seit Jahren begleitet mich die nifbe mit seinen guten Materialien, Informationen, Impulsen und vielfältigen Veranstaltungen in meiner pädagogischen Arbeit. Zunächst in Emden, Ostfriesland und seit 2 Jahren auch in meiner Arbeit als Lehrerin in der Ausbildung von SozialassistentInnen und ErzieherInnen in einer Berufsbildenden Schule im Landkreis Cuxhaven.

Mir bleibt es unverständlich, warum so eine so gut aufgebaute Basis- und Netzwerkarbeit eingestellt werden soll, die so nutzbringend für den pädagogischen Arbeitsalltag von Fachkräften ist!


Ute Rathgeber
Dipl.- Pädagogin

 


Ich selber habe in der Vergangenheit sehr von den excellenten fachwissenschaftlichen nifbe-Veröffentlichungen (online/Papierform) profitiert und habe sie gerne an TeilnehmerInnen von Fortbildungsveranstaltungen weitergegeben. Auch habe ich an nifbe Veranstaltungen teilgenommen, die immer auf hohem fachwissenschaftlichen Niveau, lebendig, authentisch und teilnehmerinnenorientiert durchgeführt wurden.

Mir ist bisher kein vergleichbares Institut bekannt, das aktuelle Forschungsergebnisse so zeitnah publiziert, sie in leicht verständlicher Sprache fasst, diese mit Praxiserfahrungen verknüpft und beides dezentral in Veranstaltungen auch persönlich und "bewegt" weitergibt.

Christiane Siebers
Fortbildungsreferentin und Supervisorin DGSv

 


Im Rahmen der Bemühungen um eine qualitative Ausrichtung der frühkindlichen Bildung hat sich „nifbe" seit Jahren durch die hohe Kompetenz seiner MitarbeiterInnen eine anerkannte Position sowohl hinsichtlich des fachlichen Dialogs als auch in Bezug auf Praxisberatung und -begleitung erarbeitet.

Es ist zu wünschen, dass der Erhalt und die Weiterführung dieses über die Jahre entwickelten, tragfähigen Netzwerkes als bewusste, zukunftsorientierte Aufgabe des Landes Niedersachsen wahrgenommen wird.

Marlies Koenen
Fachreferentin in der frühkindlichen Bildung (Bereich: alltagsintegrierte Sprachbildung) und der Lehrerfortbildung (Anfangsunterricht, DaZ),
Tätigkeitsbereich: deutschlandweit und deutschsprachiges Ausland

 


Das nifbe hat mich sehr darin unterstützt, den an der Hochschule Osnabrück entwickelten "Bodenkoffer" bekannt zu machen und es einer Vielzahl von Erzieherinnen ermöglicht, den Boden als ein spannendes und schützenwertes Umweltgut kennen zu lernen und dieses Wissen an ihre Kindergarten-Kinder weiter zu geben. Das nifbe vernetzt beispielhaft Akteure aus Wissenschaft und Praxis und muss deshalb erhalten bleiben!

Kathrin Böhme, Hochschule Osnabrück

 


Ich halte eine regionale fachliche Begleitung und Unterstützung im Bereich Fort- und Weiterbildung für unerlässlich, dies hat das nifbe vortrefflich geleistet und dieses sehr gute regionale Angebot sollte erhalten bleiben!!

Gabriele Groeneveld
Fachbereichsleitung
ev.-ref. Kindertagesstätten gGmbH
Teichkamp 34
48455 Bad Bentheim

 


Auch ich unterstütze den Widerstand gegen die Zerschlagungspläne. Meine Erfahrungen mit dem nifbe in den letzten Jahren waren sehr gut und vor allem deshalb, weil ich die breite Implementationspraxis bei der Bildungs- und Erziehungarbeit mit den U3 Kindern für sehr nachhaltig kennenlernte. Das hat nur durch die enge Vernetzung der nifbe-Organsaitonsstellen mit den Fortbildungsinstitutionen und den Frühkinsdlichen Einrichtungen vor Ort so gut gelingen können.
Ich untersütze deshalb die Forderung, der Frühlkindlichen Bildungsarbeit nicht wieder nur in Sonntagsreden der Politiker_innen zu begegnen, sondern in den Haushaltsplänen des Landes !

Prof. Dr. Arnulf Hopf
Spittweg 14
26160 Bad Zwischenahn

 

 


Der Vorstand des Deutschen Berufsverbandes für Frühpädagogik e.V. plädiert ausdrücklich für den Erhalt der Grundidee des nifbe! Hierzu tragen in besonderer Weise die Regionalen Netzwerken mit ihren starken Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen in den Regionen bei. Das nifbe befördert seit Jahren aktiv die notwendige Professionalisierung der Frühpädagogik in Niedersachsen und darüber hinaus. Diese Professionalisierung lebt vom fachlichen Austausch, der durch das nifbe entscheidend moderiert und vorangetrieben wird. Darauf wollen und können wir nicht verzichten!

Die Bildung und Erziehung von Kindern hat einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert verdient, wir brauchen daher ein politisches Handeln das dieses Ziel unterstützt! Was ist dem Land Niedersachsen die Zukunft wert?


Jannes Boekhoff

1. Vorsitz
Deutscher Berufsverband für Frühpädagogik e.V.

 


Mit großer Irritation haben wir erfahren, dass die vor Ort tätigen Netzwerke nicht mehr in ihrer Struktur erhalten werden sollen. Gerade als Praktikerin habe ich die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis schätzen gelernt und auf zahlreichen Fachtagen und Fortbildungen von der hohen Fachkompetenz des nifbe profitiert.

Als Leitung eines Mehrgenerationenhauses und Familienzentrums durfte ich an einer vom nifbe initiierten Expertenrunde teilnehmen. Dort ist es dem nifbe gelungen, alle relevanten Akteure an einen Tisch zu holen, um gemeinsam über Definitionen und Qualitätsstandards zu diskutieren. Gerade diese Kompetenz, Netzwerke zu moderieren und zu gestalten, sehe ich bei keiner anderen landesweiten Instititution.
Ich hoffe darauf, dass die Politik dieses auch noch erkennt!

Simone Welzien
Leitung Mehrgenerationenhaus KESS Familienzentrum

 


Wenn frühkindliche Bildung in Deutschland qualitativ weiter entwickelt werden soll, braucht es dazu eine konsequente Verknüpfung von Forschung und Praxis. Hierzu trägt das nifbe maßgeblich bei.

 

Prof. Dr. Regina Remsperger
Fachhochschule Erfurt
Pädagogik der Kindheit

 


 

Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnenbrief ausdrücklich! Seit der öffentlichen Diskussion über die Ergebnisse der Pisa-Studie haben Entwicklungs- und Bildungsprozesse im Elementarbereich einen hohen Stellenwert erhalten. Das Nifbe hat entsprechend der politischen Forderungen reagiert, sich dieser Herausforderung angenommen und mit einer hohen Fachlichkeit auf allen Ebenen einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass Qualitätserweiterung- und Sicherung in Kindertageseinrichtungen stattfinden kann.
Fachtage, Fort- und Weiterbildungen, Vortragsreihen, Themenhefte, u.a. haben eine stetige Kompetenzerweiterung für die in den Einrichtungen tätigen Fachkräfte ermöglicht.
Beachtliche Erfolge im Bildungsbereich sind zu verzeichnen, aber neue Aufgaben wie die zunehmende Arbeit mit Flüchtlingskindern, InklusionInklusion|||||Inklusion beinhaltet eine wertschätzende Haltung in Bezug auf Diversität und Vielfalt in der Bildung und Erziehung. Heterogenität wird als normale Gegebenheit der Gesellschaft gesehen, und es geht darum den Rahmen und das Umfeld, dieser Heterogenität anzupassen und zu gestalten. Inklusion bezieht sich auf alle heterogenen Eigenschaften in einer Gesellschaft und wird nicht vorranging auf das Thema Migration oder Behinderung bezogen., Übergang Kiga/Schule, u.a. müssen bewältigt werden. Eine Zerschlagung des Nifbe wäre völlig kontraproduktiv und würde in Bezug auf den geforderten Bildungsauftrag einen Rückschritt bedeuten.
An dieser Stelle möchte ich in meiner Funktion als Referentin für Kindertageseinrichtungen außerdem zum Ausdruck bringen, dass ich in den vergangenen Jahren sowohl mit der Koordinierungsstelle als auch mit den Regionalen Netzwerken auf eine optimale Zusammenarbeit zurückblicken kann und mir ein weiteres Miteinander bei der Bewältigung der noch anstehenden Aufgaben wünsche.

Helga Reekers
Masterclass-Ausbilderin/Supervisorin SPIN
Systemische Supervisorin
Fachpädagogin für Psychotraumatologie

 


Mit großem Bestürzen habe ich auf die geplante Umstrukturierung des nifbe reagiert! Auch wenn der letzte Evaluationsbericht die Struktur des nifbe als noch weiter optimierbar herausstelle, ist dies meiner Auffassung nach kein Grund, die gewachsenen Verbindung zur frühpädagogischen Praxis derart einzuschränken!
Die Regionalnetzwerke, die nach meiner Erfahrung über sehr engagierte und kompetente Mitarbeiter verfügen, sind ein wichtiger Grundbaustein des nifbe für die Transferleistung von Wissen in die Praxis und darüber hinaus die Möglichkeit, um Stimmungen, Meinungen und Notlagen direkt aus dem Feld der frühpädagogischen Praxis aufnehmen zu können.
Gerade diese Vernetzung zur Praxis (z. B. über qualitativ hochwertige Fortbildungen und Fachtagungen) stellt für mich neben den weitreichenden Forschungsleistungen den innovativen Grundgedanken des nifbe dar. Eine regelmäßig tagende Konferenz, die anstelle der Regionalnetzwerke treten soll, kann diesem Anspruch sicher nicht gerecht werden. Dadurch würde das nifbe für mich an Relevanz und Strahlkraft für das Land Niedersachen verlieren.
Ich bitte die Entscheidungsträger darum, nochmals gründlich zu prüfen, ob diese geplante Umstrukturierung wirklich zielführend ist im Sinne einer Weiterentwicklung des nifbe und der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen. Aus meiner Sicht würde sie einen erheblichen Rückschritt bedeuten.

Christoph Kairies
Mitglied des Fachbeirates Praxis im nifbe
Erzieher in der Kita "FingerHut" Osnabrück
Student Master Erziehungswissenschaften an der Universität Osnabrück

 


Ich habe im Rahmen der Qualifzierungsintitative für U3 als Dozentin mit vielen Kitas in der Region Braunschweig erfolgreich zusammengearbeitet. Ich Nutze das Internetportal für Informationen und das Fortbildungsangebot. Diese Institution ist eine wichtig Unterstützung für die frühkindliche Bildung insbesondere in Hinsicht auf die gesetzlichen Veränderung in Bezug auf Krippen und Kitaausbau und Inklusion. Das nifbe muss unbedingt weiter bestehen!!!!!!

Dipl.-Päd. Natascha Preukschas
Persönlichkeitsentwicklung –
Coaching und Seminare

 


Ja, ich unterstütze den nifbe- UnterstützerInnen Brief! Für mich ist nifbe ein einzigartiges Aushängeschild für Niedersachsen! So etwas in einem nord- westlichen Flächenbundesland umzusetzen ist schon bewundernswert. Die Inhalte aus Forschung und Wissenschaft so unmittelbar in die Praxis – und in die „Fläche" – zu bringen ist selbstredend mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden. In meinen Augen ist gerade die Organisationsform in ihrer dezentralen jetzigen Aufmachung der Schlüssel zum Erfolg. Einfach genial! Weiter so!

Petra Rier
Kita- Leitung

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief. Als Teamkoordinatorin des Teams Kindertagesbetreuung im Fachdienst Jugend des Landkreises Diepholz sind die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten des nifbe für mich unverzichtbar geworden.

Die Fachbeiträge zu aktuellen Themen, wie z.B. die Betreuung von Flüchtlingskindern in Kindertageseinrichtungen, die Umfrage zur Situation und Bedarfe von Tagespflegepersonen, Sprachförderung im Elementarbereich, der Übergang von der Kita zur Grundschule, die nifbe-Ringvorlesungen zu verschiedenen Themen und viele andere, sind unverzichtbare Bestandteile bei der Gestaltung der Kindertagesbetreuung geworden.

Insbesondere die nifbe Ansprechpartnerin vor Ort für den Landkreis Diepholz, derzeitig Frau Sandra Köper-Joksch, konzipiert Informations- und Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen (z.B. Fachtag für u3-Betreuung zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen zur Arbeit mit Kindern unter drei Jahren, Kinder mit Flüchtlingserfahrung in der Kita u. a), die immer auf die Bedarfe im Bereich der Kindertagesbetreuung vor Ort abgestimmt sind.

Zu einer Zeit in der der Erlass und die Inhalte eines Bundesqualitätsgesetzes diskutiert werden und immer höhere Anforderungen an das Kita-Personal gestellt werden, wäre die Auflösung des nifbe nicht zeitgemäß. Das nifbe hat sich zu einer unverzichtbaren Einrichtung zur Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagesbetreuung entwickelt.

Aus diesem Grunde appelliere ich ausdrücklich, das nifbe - Nds. Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung zu erhalten.


Dagmar Röben-Guhr

Landkreis Diepholz
Fachdienst Jugend
Team Kindertagesbetreuung

 


Ja, ich unterstütze den nifbe- Unterstützerinnen-Brief! Bereits im Vorfeld habe ich mich in einem Brief an die Ministerinnen der beiden Ministerien MK und MWK gewandt, um auf die in eigener intensiver Zusammenarbeit in der MINT-Förderung gewonnene Erfahrung der unschätzbaren Bedeutung der Netwzwerkarbeit des nifbe hinzuweisen. Dabei ging es nicht nur um Transfer der in der Arbeit mit KiTas im Rahmen von Projekten erarbeiteten Erkenntnisse, vielmehr auch um die aus der Praxis stammenden Impulse für die eigene Forschungs- und Projektarbeit, die wir bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der regionalen nifbe- Netzwerke erhalten konnten. Das Land Niedersachsen hat hier mit dem nifbe eine Form von Zusammenarbeit ins Leben gerufen, die zweifellos noch entwicklungsfähig ist, die aber bereits zum jetzigen Zeitpunkt einen weit länderübergreifenden Ruf erworben hat. Also Weiterentwicklung auf der Grundlage einer kritischen Sichtung der bisherigen Erfahrungen, ja - aber auf keinen Fall eine Zerschlagung der gewachsenen Strukturen einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Institutionen der Theorie und der Praxis!

Ich hoffe, dass über den Wissenschaftsausschuss die angkündigte Entscheidung noch revidierbar ist!
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Netzwerke haben meine volle unterstützung.

................................................................
Dr. Martin Winter, Prof. i. R.
Institut für Didaktik der Mathematik und des Sachunterrichts (IfD)
Universität Vechta

 


 

Ja, ich unterstütze den nifbe-Unterstützerinnen Brief und möchte hier die sehr gute und qualitätsvolle Zusammenarbeit mit dem Regionalnetzwerk betonen. Ich bin für 20 evangelische Kindertagesstätten im Kirchenkreis Celle als Pädagogische Leitung tätig.
In der Region Celle sind wir intensiv in der Entstehung eines Qualitätszirkel U3 durch das Regionalnetzwerk begleitet worden. Nur durch die intensive Netzwerkarbeit ist es uns hier vor Ort gelungen, gemeinsam Fachtage, Fort- und Weiterbildungen für pädagogische Mitarbeiter trägerübergreifend zu organisieren. Damit ist ein wichtiger Meilenstein in der Nachhaltigkeit der Qualitätsentwicklung gelungen.


Marion Schulz

Pädagogische Leitung für die
Kindertagesstätten des Ev.-Luth. Kirchenkreises Celle
Berlinstraße 4
29223 Celle

 


Ein Bundesland wie Niedersachsen als großes Flächenland musste historisch und aktuell besondere Anstrengungen unternehmen, um sehr gute Bildung, Erziehung und Betreuung und sozial gute Situationen für alle Mädchen, Jungen und Queers an jedem Ort gemäß Landesverfassung zu gewährleisten.
Als ganz wesentlichen Beitrag in den neun Trägerlandkreisen hat sich das NIFBE Netzwerk Nordost gemeinsam mit den regionalen Partner*innen aus sozialen Administrationen, Fach- und Berufsfachschulen, Fachberatungen und Hochschulen erfolgreich etabliert, ausgebaut und sich so den Ruf eines lebendigen, aktiven Akteurs erarbeitet.
Ein solches kontinuierliches, verlässliches, überparteiliches Netzwerk für die Sache des guten Lebens und Arbeitens der sozialen Berufstätigen, überwiegend Frauen, hat sowohl für die Mütter und Väter, allein- oder gemeinsam erziehend als Familien, als auch für ihre Kinder, Mädchen, Jungen, Queers, einen geradezu unermesslicher Wert aufgebauten Vertrauens für die sozialen Lebensqualitäten in der Region geschaffen, die es angesichts der Vielzahl der ansonsten häufig fristigeren und aufgeteilten sozialen Akteur*innen dringend zu erhalten und sogar auszubauen gilt.
Eine kostengünstigere Form als soziale Netzwerke gibt es für soziale Innovationen nicht, denn dem Land und insbesondere dem MWK wird ausdrücklich empfohlen, diese Verantwortung für soziale Zustände für die Region Nordost in der Kombination von Forschung, sozialer Infrastrukturarbeit, Transfer und sozial gehaltvoller Weiterqualifizierung des Feldes weiter so zu ermöglichen.
Von Seiten der Akteur*innen der Leuphana Universität wird dies für alle Ebenen des sozialen Feldes aktiv unterstützt.


Prof. Dr. Maria- Eleonora Karsten
Studiengangsleitung: B.A. und M.Ed.
Lehramt berufsbildende Schulen Fachrichtung Sozialpädagogik
Institut für Sozialpädagogik
Scharnhorststr. 1, Gebäude 1
21335 Lüneburg

 

 


Mir ist das nifbe persönlich wichtig, ich habe sehr guten Kontakt ins Regionalbüro! Die Schließung würde ein große Lücke auf der Ebene des Trägerübergreifenden und Überregionalen Angebots für Fachkräfte reißen. Fachtage und Vortragsreihen waren steht von hoher Qualität!

Es stellt sich manchen die Frage: Was hat nifbe für die einzelne Erzieherin getan? Das ist zu kurz gedacht! Für ErzieherInnen und andere Päd. Fachkräfte gibt es viele Angebote – zugegeben teilweise stärker koordinierungsbedürftig – aber gerade auch auf meiner Ebene als Fachberaterin brauche ich nicht nur gute Kontakte in meine Kitas, sondern auch in die Wissenschaft. Hier ist nifbe ein Verbindungsglied mit hoher Fachkompetenz und viel Wissen über die Strukturen vor Ort. Das Regionalbüro ist ein „Dreh- und Angelpunkt"!

Iris Hofmann
Ev. Kita Fachberatung Hildesheim

 

 


Wir konnten in den letzten Jahren durch die Veranstaltungen und Informationen von nifbe sehr viele wertvolle Erfahrungen machen. Durch die sehr gute Vernetzung, exzellente Referenten sind wir gut und immer aktuell informiert. Dies hilft uns auch unserer Kitaarbeit zu reflektieren und zeitgemäß zu handeln.

Erika Stark-Messerschmidt
Kita- Leitung

Kindertagesstätte „Kleine Strolche"
Keileckenstraße 12
38324 Kissenbrück

 

 


Als Weiterbildnerin, Coach und Supervisorin für den Krippen- und Kitabereich war mir das nifbe bislang eine große Unterstützung in der Vorbereitung meiner Weiterbildungen und Beratungen, da das nifbe durch seine Forschungen und Projekte immer Aktualität und Praxisbezug gewährleistet. Darüberhinaus bieten die Workshops für Weiterbildner und Multiplikatoren eine gute Platform zum Austausch. Es wäre ein Verlust für die Fachwelt, wenn das nifbe in der bisherigen Form nicht weitergeführt werden würde.

Coaching - Supervision - Weiterbildung
Anja Cantzler
Dipl.Soz.Päd./ Mastercoach (DGfC)
Supervisorin (DGSv)

 

 


Ja ich unterstütze den nifbe UnterstützerInnen-Brief! Das nifbe ist ein Erfolgskonzept, das mit seiner Ausrichtung auf frühkindliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse wesentlich zur Profilierung eines bislang vernachlässigten Forschungsfeldes beigetragen hat. Im Bereich des Transfers von Forschungsergebnissen in die Praxis ist es zu einem Motor für die Professionalisierung von Fachkräften geworden. Während man in anderen Bundesländern mit Anerkennung und auch ein bisschen Neid nach Niedersachsen schaut, wird es dort "umstrukturiert". Das ist für mich - zumindest aus einer fachlichen Perspektive - nicht nachzuvollziehen.


Prof. Dr. Timm Albers
Universität Paderborn
Institut für Erziehungswissenschaft

 

 


nifbe ist ein bundesweites Unikat in der deutschen Forschungs-und Praxislandschaft. Eine strukturierte, zirkulär organisierte Kooperation zwischen Forschung und Praxis, ein Erkenntnismodell der Zukunft, bislang vorrangig umgesetzt von medizinischen Forschern und Kliniken (vgl. M. Bohus in Verhaltenstherapie 2015; 25: 145-155 und Themenheft der Fachzeitschrift Psychotherapy Research: Fostering collaboration between researchers and clinicians through practice –oriented research).
nifbe hat begonnen, die bislang parallelen Gleise der pädagogischen Entwicklungsforschung und der pädagogischen Praxis konvergieren zu lassen. Nach Jahren der Vernetzungs- und Basisarbeit ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, mit der Ernte der ersten Früchte zu beginnen. Über Ländergrenzen hinweg profitieren schon jetzt Wissenschaftler und Praktiker von nifbe-Publikationen und gelingender innovativer Vernetzung von Kompetenzen.
Will Niedersachsen diese Vorreiterposition wirklich aufgeben, zu einem Zeitpunkt, an dem endlich Erkenntnisse aus der Forschung in der Praxis umgesetzt werden und ihrerseits wieder neue Forschung anregen? Das würde bedeuten, bereits vorhandenes und noch wachsendes innovatives Potential ungenutzt versiegen zu lassen.

Dr. rer. nat. habil. Gabriele Haug-Schnabel
Dr. rer. nat. Joachim Bensel
Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen
- FVM -
Obere Dorfstr. 7
79400 Kandern
Germany

 


Ich unterstütze das nifbe aus voller Überzeugung, weil es uns durch seine zahlreichen Veröffentlichungen von Forschungsergebnissen, Fachheften und Fachbüchern schon so viel begleitet und unterstützt hat und wie keine zweite Institution ganz dicht am Kern der Zeit ist. Auch die Begleitung in fachlichen Prozessen und in der Gestaltung der regionalen Vernetzung und von Bildungslandschaften ist von einem unermesslichen GESELLSCHAFTLICHEN Wert. Es kann und darf nicht sein, dass eine so gut funktionierende Institution einem neuen „Projekt" weichen muss und wertvolle Strukturen einfach zurück gelassen werden und einschlafen. Wir brauchen kein neues „Projekt", wo das Rad zum zehnten Mal neu erfunden wird, sondern wir brauchen, dass man das, was hervorragend läuft und vom nifbe geleistet wird, WERTSCHÄTZT,AUFRECHTERHÄLT,WEITER UNTERSTÜTZT UND EHER NOCH AUSBAUT!


Wir brauchen keine Konferenz der frühkindlichen Bildung, sondern wir brauchen weiterhin das NIFBE!!!


Ute Hamrol

Kindertagesstätte „KLEINES NEUES LAND"
Mühlenchaussee 1
29308 Winsen(Aller)

 


Ja, ich unterstütze das in dem Unterstützer*innenbrief dargelegte Anliegen. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass gerade die Arbeit der Netzwerke (besonders des Netzwerkes NordOst) die Entwicklung in Regionen maßgeblich vorangebracht hat. Eine Veränderung der Struktur kann erhebliche Einschnitte bedeuten und die Arbeit deutlich stagnieren lassen. Gerade in den ländlichen Regionen ist eine gute Netzwerkstruktur, die den Transfer von den Hochschulen zur Praxis, von der Praxis in die Hochschulen, aber auch die Vernetzung der verschiedenen Akteur*innen in der Praxis (Kitas, Fach - und Berufsfachschulen, Fachberatung, Fort- und Weiterbildung, Verwaltung, Politik) fördert, unterstützt und inhaltlich begleitet notwendig, um diese nicht von den notwendigen pädagogischen Diskussionen abzuschneiden wie es in den letzten Jahrzehnten immer wieder passiert ist (z.B. Verwaltungs- und Gebietsreform 1978,die Abschaffung der AG der Kreiskindergärtnerinnen + Umstrukturierungen nach der Auslösungen der Bezirksregierungen 2004). Dies waren zu jedem Zeitpunkt tiefgreifende Einschnitte, die für das Kinderbetreuungssystem mit Stagnation, meist sogar mit Rückschritten einhergingen.
Niedersachsen hat den Bereich der Kindertagesbetreuung, anders als viele andere Bundesländer, die ersten Jahrzehnte nach Kriegsende schmählich vernachlässigt, was sich heute immer noch sowohl quantitativ als auch qualitativ deutlich zeigt.
Das nifbe in seiner bisherigen Form war ein positiver Beitrag diesen "Reformstau" endlich zubearbeiten und mit den Akteur*innen aller Bereiche das Systems gemeinsam weiterzuentwickeln. Eine Umstrukturierung sollte daher sorgsam bedacht, organisiert und unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte, der Politik und der Geographie des Flächenstaates geplant werden.


Diakonin Elke Alsago
Dipl. Sozialpädagogin

Studiengang
Soziale Arbeit & Diakonie - Schwerpunkt Kindheit

Evangelische Hochschule Hamburg (Rauhes Haus)
Horner Weg 170
22111 Hamburg

 


 Wann immer ich als Journalistin in den vergangenen Jahren auf fachlich gutes und verständliches Hintergrundmaterial angewiesen war, wurde ich beim nifbe fündig; aktuell für Moderationen zum Thema Flüchtlingskinder. Dass es dabei bleibt, dafür drücke ich kräftig beide Daumen!

Inge Michels
Bildung Moderieren
Fachjournalismus und Moderation
Grimmgasse 71
53123 Bonn

 


 Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützeInnen Brief ausdrücklich!! Ohne die hohe Kompetenz von nifbe in den unterschiedlichsten Bereichen, zuletzt durch die Fortbildungsangebote für unsere Erzieherinnen im Krippenbereich, wäre die Umsetzung auf hohem Niveau in der Praxis nicht möglich und eine Unterstützung der Eltern im Bereich Erziehungskompetenz und Unterstützung im Bildungsverlauf nicht möglich.


Iris Wilkening ( Leitung einer Kindertagesstätte für 150 Kinder im Alter von 1-11 Jahren)
Stadt Bückeburg
Städtische Kindertagesstätte
Unterwallweg 5c
31675 Bückeburg

 


jaaaaaaaa........ ich unterstütze den Unterstützerinnen-Brief!!!!!!! Ich arbeite sowohl als Fachberatung Übergang Kita +GS als auch als Multiplikatorin im nifbe-Bildungsschwerpunkt 1 seit mehreren Jahren im Bereich der Kitas und Grundschulen.
Die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis und insbesondere der Praxistransfer ist eines der schwierigen Aufgaben in der Elementar- und Primarpädagogik. Dort leistet das nifbe konstant wichtige Arbeit.

Insbesondere die sehr gute, wertschätzende, konstruktive und kooperative Zusammenarbeit mit –hier- dem nifbe Regionalbüro nord-ost- habe ich zu schätzen gelernt. Sie machte erst möglich, dass verschiedene regionale Institutionen und Personen sich mehr und mehr vernetzt haben und Themen und Veranstaltungen gemeinsam und mit möglichst wenig Doppellungen, gut aufeinander abgestimmt und an der aktuellen Praxis umgesetzt werden konnten.
Die Netzwerk-Mitarbeiter/innen sind hier vor Ort verlässliche, kompetente und von mir sehr geschätzte Ansprech- und Kooperationspartner – auf die ich/
und unsere Region Lüneburg nicht einfach verzichten wollen!!!

 

Gabriela Hentschel
Fachberatung Übergang
Boltersenerstr. 8
21379 Rullstorf
 


Ja ich unterstütze diesen nifbe-UnterstützerInnen-Brief vorbehaltlos!!! Mit dreifachem Ausrufungszeichen weil das landesweite nifbe Netzwerkprojekt mit seinen beiden Schwerpunkten Forschung und Praxistransfer seit seinem Bestehen in einer komplexen Art und Weise einen bedeutenden Beitrag zur Professionalisierung des kindheitspädagogischen Feldes in Niedersachsen beigetragen hat. Eine Zerstörung der aufgebauten Strukturen, Initiativen und Entwicklungen, etwa durch die konzeptionslose Auflösung von Regionalstellen, fügt der frühkindlichen Bildung in Niedersachsen einen aus meiner Sicht einen nicht wieder gut zu machenden Schaden zu. Angesichts der immens gestiegenen Anforderungen an frühkindliche Institutionen und Fachkräfte, der institutionellen Heterogenität und Flächenbreite Niedersachsens sind starke und nachhaltige Impulse für die Verbesserung der Qualität von Bildung, Erziehung, Förderung und Prävention durch Vernetzung von Akteuren und interdisziplinärinterdisziplinär|||||Unter Interdisziplinarität versteht man das Zusammenwirken von verschiedenen Fachdisziplinen. Dies kann auch als „fächerübergreifende Arbeitsweise“ verstanden werden, z.B wenn Psychologen, KinderärztInnen, ErzieherInnen und Lehrende zusammen an einer Fragestellung arbeiten.e Perspektiven dringend geboten. Praxis, Ausbildung und Forschung müssen zusammenarbeiten, sollten sich austauschen und abstimmen, Synergieeffekte nutzen sowie unterschiedliche Projekte mit einem gegenseitigen Nutzen durchführen. Aus meiner Sicht haben wir hier schon beachtliche Erfolge erzielt, die vorher im Feld der frühen Bildung in Niedersachsen nicht annähernd in der jetzigen Form zu verzeichnen waren. Deshalb sollte der Auftrag von nifbe als unabhängige Netzwerkstruktur auch in den Regionen in diesem Sinne unbedingt erhalten bleiben. Alle an Entscheidungsprozessen beteiligten Ministerien tragen aus meiner Sicht die politische Verantwortung dafür, das bislang Erreichte mit Blick auf bessere Bildungschancen für Kinder durch die Professionalisierung des Feldes im Rahmen der nifbe-Idee zu sichern, weiterzuentwickeln, zu verstetigen und sich darüber hinaus an einem landesweit übergreifenden Netzwerkgerüst zu beteiligen.

 

Prof. Dr. Stefan Brée

HAWK Hildesheim
Fakultät Soziale Arbeit
Studiengang Bildung und
Erziehung im Kindesalter -
Hohnsen 1
31134 Hildesheim

 


Ja, ich unterstütze den nifbe – UnterstützerInnen - Brief. Die Angebote, Vernetzungen und Foren von nifbe haben uns maßgeblich in der frühkindlichen Bildung unterstützt und in unserer Arbeit weiterentwickelt !!!

Andrea Pietzenuk

Einrichtungsleitung vom katholischen Familienzentrum St. Elisabeth

  38226 Salzgitter

 


 Ja, ich unterstütze den nifbe-Unterstützerinnen-Brief..... Das nifbe ist für uns als Einrichtung eine Organisation, die wir als Netzwerkpartner stets in Anspruch nehmen. Keine andere Organisation schafft es so hervorragend, Erkenntnisse aus der Wissenschaft und Forschung in die Praxis fließen zu lassen. Sollte das nifbe aufgelöst werden, stehen wir als Einrichtung wieder völlig alleine da. Die Vielfältigkeit der Arbeiten, die das nifbe übernimmt, ist nicht einfach so aufzufangen.
Bitte denken Sie um um [und] erhalten Sie, was sich seit Jahren etabliert hat und für die frühkindliche Bildung nicht nur wichtig, sondern unerlässlich ist.Sparen ist gut aber nicht an der falschen Stelle...
Bitte denken Sie an Ihr Wahlversprechen, die frühkindliche Bildung in Niedersachsen voran zu bringen.

Petra Hinrichs

KiTa-Leiterin

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-Unterstützerinnen-Brief. Ich habe super Erfahrungen mit dem Nifbe gemacht. Mit großem Engagement ist es gelungen ein dialogisches Qualitätsinstrument für Kitas zu entwickeln. Auch bei der Entwicklung der Einrichtung zum Familienzentrum, konnte ich dank Nifbe und der unterschiedlichen Transfers , Fachtagungen und erprobten Praxiskonzepten einen Weg für unsere Einrichtung finden.

Ich möchte nicht auf so wichtige Partner wie das Nifbe im Bereich frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung verzichten. Die Strukturen des Nifbe so einschneidend zu verändern, bedeutet für mich einen Rückschritt in der in der Vernetzung, Forschung und im Transfer im Bereich frühkindliche Bildung in Niedersachsen.

 

Beate Schürmann - Leitung

Familienzentrum Rolfshagen
Rolfshagenerstr. 59
31749 Auetal

 


ja, ich unterstütze den nifbe-Unterstützerinnen-Brief", da unsere Einrichtung durch Qualifizierungsmaßnahmen des ganzen Teams, erheblich an Fachkenntnissen hinzu gewonnen hat. Außerdem sind Themen der Schriftenreihen des nifbe immer wieder Inhalte in unseren Teambesprechungen. "Forschung, Vernetzung und Transfer sind wichtige Säulen für die qualitative Weiterentwicklung der frühkindlichen Bildung," so Prof. Dr. Zimmer. Diese Meinung vertritt auch das Team unserer Kindertagesstätte.
Deshalb ist es wichtig, diese bedeutende Aufgabe des nifbe mit gleicher Qualität in Zukunft weiter zu führen.

 

Doris Schmedes
(Leitung)
________________________________
Kath. Kindertagesstätte St. Elisabeth
Roggenkamp 5
49451 Holdorf

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-Unterstützerinnen Brief. Ich leite seit über 25 Jahren kommunale Kindertagesstätten in Bad Fallingbostel und habe bisher nur sehr gute und hilfreiche Erfahrungen mit der nifbe gemacht. Hier werden finanzielle Mittel sinnvoll eingesetzt und direkt in der Praxis unseres Alltags in fachliche Qualität umgesetzt. Diese positive Unterstützung wird dringend benötig und sehr von uns geschätzt!

 

Anette Grosjean,
Sozialpädagogin und Leiterin
der Integrativen KiTa Edith-Stein-Weg 14 und des städtischen Kindergartens Heinrichsstrasse 16
29683 Bad Fallingbostel

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief. Ich arbeite seit Jahren in der „Krippenqualitätsoffensive Nordwest". Dank der fachlichen und organisatorischen Unterstützungder Mitarbeiter des nifbe gelang es die Qualität von frühkindlicher Bildung immer wieder in den Blick zu nehmen und für Transfer von Wissenschaft und Praxis zu sorgen. Die KiTa Lemwerder, die ich leite, ist an vielen Stellen Nutznießer gewesen und konnte erlangte Erkenntnisse, Nöte, Bedarfe, Wissen,........ aus der Praxis in den Dialog des Arbeitskreises einbringen. Eine Reduzierung der Ressource des nifbe würde mit Sicherheit die Qualität der frühkindlichen Bildung bedrohen und langfristig mindern!

 

Rita Naujoks
Kita Lemwerder
Haus I Ritzenbüttlerstr. 75
Haus II Schulstr.15
27809 Lemwerder


 

Unsere Einrichtung liegt in einem sozialen Brennpunkt der Stadt Wilhelmshaven. Wir sind auf einem guten Transfer von der Theorie, den wissenschaftlichen Erkenntnissen, zur Praxis angewiesen. Gerade Familien in prekären Verhältnissen und / oder mit einem Migrationshintergrund benötigen gut ausgebildete und informierte Mitarbeitende in den Kindertagesstätten. Ebenso die Mitarbeitenden, die ihre immer anspruchsvolleren Arbeiten gut bewältigen wollen, können das nur bei entsprechender Unterstützung durch nifbe.

 

Monika Meinen
KiTa Leiterin

Ev. Kindertagesstätte Bant I
Krippe - Integration - Kindergarten
Kindergang 12
26382 Wilhelmshaven

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief." In den vergangenen Jahren haben wir in Haus Ohrbeck als Erwachsenenbildungsträger sowohl mit den Forschungsstellen als auch mit dem Regionalnetzwerk SüdWest intensiv und gerne zusammengearbeitet. Die aktuelle Kooperation im Bildungsschwerpunkt II „Die Arbeit mit Kindern unter drei..." ist ein Erfolgskonzept. Das intensive Arbeiten mit den Kita- und Krippenteams an den konkreten Bedarfen der Teams erweist sich als nachhaltig und sinnvoll. Dieses Engagement nun zu beenden ist unüberlegt. Wichtig scheint mir persönlich, dass Sie als Verantwortliche in der Politik verstehen, dass mit Auflösung der Netzwerke es für eine Erzieherin in Dorfstrukturen und abseits der größeren Zentren schwieriger werden wird, schnell wissenschaftsbasiertes Wissen zu erwerben, dass sie in ihrer Alltagskompetenz stärkt. Denn die Verfügungszeiten und Fortbildungszeiten und Budgets sind begrenzt. Darüber hinaus glaube ich, dass der Impuls zu Inhousefortbildungen mit kooperativen Fortbildungsträgern in der jetzigen Entwicklung des elementarpädagogischen Feldes sehr zur lokalen Qualitätsentwicklung im Bereich der Bildung und Betreuung beiträgt. Wir rufen daher dringend dazu auf, das nifbe, das bundesweit anerkannt wird, zu erhalten, um in Niedersachsen qualitätsvolle Bildung und Betreuung weiter zu stärken.


Franziska Birke-Bugiel

Bildungsreferentin in Haus Ohrbeck


 

Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen Brief. Mein Team und ich haben mehrfach von den praxisnahen Angeboten von nifbe profitiert, aktuell durch die Fortbildungsreihe „Kinder unter drei".
Auch Kinder und Eltern profitieren von den Weiterbildungen, den aktuellen Forschungsergebnissen und der engen Vernetzung von Forschung und Praxis. Dies ist in Niedersachsen meines Wissens einmalig. Ein Wegfall oder auch nur eine Kürzung dieses Angebotes würden eine nicht zu schließende Lücke in der praktischen pädagogischen Arbeit bedeuten.
Ein zeitnaher und an der Praxis orientierter Transfer von der Forschung in die Einrichtungen, ist gerade für die Arbeit im Elementarbereich von großer Bedeutung, damit wir vor Ort eine gute Arbeit leisten können. Wir sind auf Forschung und die Weitergabe dieses Wissens angewiesen, um unsere Arbeit an die Bedarfe der Kinder anzupassen.


Nicole Blasczyk
Kindertagesstättenleitung Villa Regenbogen

Gemeinde Algermissen

 


Ja, ich unterstütze den nifbe-UnterstützerInnen-Brief. Aus dem fernen Baden-Württemberg verfolge ich Ihre Vorhaben und nutze Ihre Ergebnisse, Publikationen und Materialien für die berufliche Praxis als Fachberaterin für Kitas. Ihre Gründung und Entwicklung habe ich als zukunftsweisend in Deutschland, gerade auch für andere Bundesländer gesehen. Sie sind Vorbild und Wegweiser wie der Theorie-Praxistransfer gelingen kann. Insbesondere das hochdynamische Feld der Kitas benötigt diese Art von Instituten, um die vielen gravierenden Herausforderungen die jetzt und in Zukunft anstehen, qualitativ voranzutreiben. Offengestanden neidvoll schaue ich immer wieder auf die regionalen Vernetzungen und passgenauen Veranstaltungsformate, die sich an Fachkräfte und auch an die Fachberatungen wenden. Gerade das besondere Angebot für Fachberatungen verstehe ich als Umsetzung der Erkenntnisse der WIFF Initiative. Hier haben andere Bundesländer die Chance, sich anregen zulassen, wie Qualitätsentwicklung im Feld der Fachberatungen ausgestaltet sein kann.
Das für mich herausragende war jedoch von Anfang an, Ihre Idee der regionalen Netzwerke. Meine beruflichen Erfahrungen im Bundesprogramm Lernen vor Ort und mit den Bildungsregionen hat mich lernen lassen, dass diese Vernetzungsleistungen neben ihrem hohen Aufwand einen unschätzbaren Wert haben, der nicht immer leicht sichtbar zu machen ist. Meist wird dies leider erst deutlich, wenn Netzwerke Ressourcen entzogen bekommen und das Fehlen den Wert sichtbar macht.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und hoffe, sehr, dass das nifbe, so wie es derzeit aufgestellt ist, auch in Zukunft weiterarbeiten kann.


Daniela Bischler
 Fachberaterin aus Freiburg