Übergänge gestalten: TransKigs-Projekt

Konzeption, Ergebnisse und Materialien

Inhaltsverzeichnis

  1. Übergänge gestalten: TransKigs-Projekt
  2. Materialien
  3. Orientierende Rahmenkonzepte
  4. Materialien zur Übergangsgestaltung
  5. Fortbildung und Professionalisierung
  6. Instrumente zur Beobachtung und Evaluation
  7. Zusammenarbeit mit Eltern

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Das Verbundprojekt "TransKiGs - Stärkung der Bildungs- und Erziehungsqualität in Kindertageseinrichtungen und Grundschule - Gestaltung des Übergangs" wurde im Projektzeitraum 2005 – 2009 in fünf Bundesländern durchgeführt und dokumentiert.


Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung als BLK- Projekt von Bund und Ländern gefördert und in Berlin, Brandenburg, der Freien Hansestadt Bremen, Nordrhein Westphalen und dem Freistaat Thüringen durchgeführt.  Begleitet und wissenschaftlich beforscht wurde das Vorhaben von Prof. Dr. Lilian Fried, Universität Dortmund.  Ziel des  Projektes war es, die Bildungs- und Erziehungsqualität in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen zu stärken und den Übergang zwischen den Bildungseinrichtungen zu verbessern. Dazu wurden drei grundlegende Programmpunkte formuliert:


  • Bildungskonzepte- und Pläne in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen entwickeln und erproben

  • Vernetzung von unterschiedlichen Institutionen um eine gemeinsame Bildungsphilosophie zu entwickeln, die sich in der Übergangsgestaltung wiederfindet

  • Entwicklung von Strategien und Materialien zur Übergangsgestaltung, die auch zur MultiplikatorInnenfortbildung beider Bereiche genutzt werden können

 

Ergebnisse

Im Gemeinsamen Abschlussbericht des TransKigs-Projektes wird anhand zahlreicher Dokumentationen und Beschreibungen die Wichtigkeit von transferfähigen Strukturen, Strategien und Instrumenten zur Gestaltung des Übergangs verdeutlicht. Systematisch sei in TransKigs die Herausforderung angegangen worden, zwei historisch voneinander abgegrenzte Systeme mit unterschiedlichen Sichtweisen auf das Lernen von Kindern so aufeinander abzustimmen, dass Kontinuität für die Bildungsprozesse von Kindern entsteht. Die grundlegende Annahme von TansKiGs, dass die beiden Bildungsinstitutionen sich dabei konzeptionell verändern und annähern müssen und sich mit dem Aspekt der gegenseitigen Wahrnehmung und Wertschätzung auseinandersetzen müssen, konnte im Projektverlauf an vielen Stellen unterstrichen werden.

Resümierend heißt es im Abschlussbericht: „Die in TransKigs entwickelten Strategien und Maßnahmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Veränderung von konkreter Praxis mit der Erarbeitung und Verankerung eines gemeinsamen Verständnisses von Bildung verknüpfen, um so ein Feld gemeinsam geteilter Überzeugungen (‚beliefs‘) zu schaffen – in TransKigs unter dem Begriff „‘Gemeinsame Bildungsphilosophie‘ subsummiert. Wesentliche Elemente sind ein Bild vom Kind als aktiver Lerner, ein Verständnis von Bildung, das alle Kompetenzbereiche und alle Persönlichkeitsbereiche umfasst sowie ein professionelles Selbstverständnis, welches Kita und Schule als lernende und kooperierende Systeme begreift.“ (S. 10)

Das Verbundprojekt stellt  sich auf seiner Homepage ausführlich dar und bietet insbesondere unter dem Menüpunkt „Materialien“ eine Fundgrubbe  praxisorientierten Informationen und Dokumenten zum Übergang.  Im Folgenden werden wir einige der Materialien exemplarisch vorstellen.