„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophia heißt jetzt Ben“

Zum inklusiven pädagogischen Umgang mit geschlechtlicher & sexueller Vielfalt in der Kita

Eine inklusive Pädagogik zielt darauf ab, alle Kinder in ihrer Vielfältigkeit wahrzunehmen, individuell zu unterstützen, zu beteiligen und vor Diskriminierung zu schützen. Dies ist besonders wichtig für Kinder, die aufgrund ihrer Identitätsmerkmale gefährdet sind, Diskriminierung und Ausgrenzung zu erleben.

Im Vortrag werden zunächst Begrifflichkeiten im Kontext sexueller und geschlechtlicher Vielfalt erläutert. Anschließend geht es um die Relevanz dieser Themen für die frühkindliche Bildung. Dafür werden die spezifischen Lebenslagen von jungen Kindern in den Blick genommen, die aufgrund ihrer Geschlechtsidentität, ihres Geschlechtsausdrucks, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Familienform mitunter schon in der Kita auf (heteronormativnormativ|||||Normativ  bedeutet normgebend, somit wird etwas vorgeschrieben, dass Normen, Regeln oder ein „Sollen“ beinhaltet.e) Barrieren stoßen. Die Pädagog*innen lernen zudem zentrale normative Grundlagen kennen, um ggf. rechtlich und fachlich gegen populistische Behauptungen (Stichwort "Frühsexualisierung") argumentieren zu können.

 
Referentin:
  • Stephanie Nordt (Queerformat)


 

Veranstaltungsdetails

Nummer:Koop 2022-01-11
Typ:Vortrag
Beginn:11.01.2022 um 16:30 Uhr
Ende:11.01.2022 um 18:00 Uhr
Ort:0 Online
Veranstaltungsort:Online
Anmeldeschluss:04.01.2022

Es sind noch Plätze frei.

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Diversität und Kindheitspädagogik

Reflexive pädagogische Ansätze und Konzepte

Vortragsreihe in Kooperation vom
Kompetenzzentrum
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