Potenziale von Zentren für Familien

Eine bildungs- und familienökonomische Perspektive

Während Kindertageseinrichtungen primär auf Kinder ausgerichtet sind, haben Zentren für Familien die gesamte Familie im Blick. Im Idealfall bilden sie einen Knotenpunkt in einem nachbarschaftlich orientierten Netzwerk.

In den letzten Jahren haben entsprechende Ansätze deutschlandweit an Bedeutung gewonnen. Welche empirischempirisch|||||Empirie bezeichnet wissenschaftlich durchgeführte Untersuchungen und Erhebung, die gezielt und systematisch im Forschungsfeld oder im Labor durchgeführt werden. Empirische Forschungen können durch verschiedene Methoden praktisch angewendet werden.e Evidenz gibt es für ihre Wirkungen auf Kinder, Eltern und Familien? Dieser Frage wird widmet sich der Impulsbeitrag, um der Politik Anhaltspunkte für eine Weiterentwicklung von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe in diese Richtung zu geben.

Insbesondere auf der Basis empirischer Studien aus dem anglo-amerikanischen Raum können für Programme, welche Kinder und Eltern adressieren, tatsächlich kurz- bis langfristige Effekte auf Kinder und Eltern nachgewiesen werden. Deutsche Begleitstudien von Zentren für Familien fokussieren dagegen eher auf andere Aspekte der Implementation oder auch der Sozialraumentwicklung. In jedem Fall zeigt sich ein großes Potential zur Weiterentwicklung dieser Zentren, für die Familien und die Gesellschaft als Ganzes. Vor diesem Hintergrund wäre eine Initiative des Bundes zu empfehlen, welche verstärkt diese Ansätze fördert.


Referentin:

  • Prof. Dr. C. Katharina Spieß (DIW Berlin und Freie Universität Berlin)


 

Veranstaltungsdetails

Nummer:KO20201203
Typ:Vortrag
Beginn:03.12.2020 um 10:00 Uhr
Ende:03.12.2020 um 11:30 Uhr
Ort:0 Online
Anmeldeschluss:30.11.2020

Es sind noch Plätze frei.

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Kontakt

Name: Sandra Pfohl
Institution: nifbe
Telefon:0541-5805457-0
Email: sandra.pfohl@nifbe.de