Ella Schwarz (1869-1962)

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Ella Schwarz (Quelle: Ida-Seele-Archiv)
Ella Melanie Schwarz wurde am 21. Februar 1869 in Reichenbach im Vogtland geboren. Nach dem Besuch des Lyzeums in Cüstrin (ab 1928 Küstrin geschrieben) unterstützte sie die Mutter im Haushalt und in der Erziehung der jüngeren Geschwister. Da sie mit ihrem „Haustochterdasein“ unzufrieden war, entschied sie sich für den Beruf der Kindergärtnerin und besuchte 1895/1896 das Kindergärtnerinnenseminar in Cüstrin. Anschließend ging Ella Schwarz an das renommierte Pestalozzi-Fröbel-Haus(PFH) in Berlin. Dort absolvierte sie von Ostern 1896 bis Oktober 1897 einen Fortbildungskurs für Kindergärtnerinnen. Dieser (Vorläufer der Jugendleiterinnenausbildung) berechtigte die Absolventinnen an einem Kindergärtnerinnenseminar zu unterrichten sowie ein solches zu leiten. Am PFH wurde sie noch von Henriette Schrader-Breymann (1827-1899), der Schulgründerin und Großnichte Friedrich Fröbels, persönlich unterrichtet (vgl. Schwarz 1937, S. 6 ff.).

Ella Schwarz übernahm 1898 die Leitung des Kindergärtnerinnen-Seminars des Frauenbildungs-Vereins zu Frankfurt a. M. (gegr. 1876), dem sie 1909 einen Jugendleiterinnenkurs hinzufügte. Über die beiden Ausbildungsgänge ist im Schulprospekt aus dem Jahre 1913 nachzulesen:

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Auszug aus dem Schulprospekt (1913) (Quelle: Ida-Seele-Archiv)


Der Unterricht lag zum größten Teil in den Händen der Schulleiterin. Sie unterrichtete Erziehungslehre, Berufskunde, Fröbelpädagogik (einschl. der Spielgaben und Beschäftigungsmaterialien), und Unterrichtslehre. Auch war sie für die praktische Ausbildung (Hospitierklassen) zuständig. Auf Initiative von Ella Schwarz erhielt das Seminar im Mai 1900 die staatliche Anerkennung.

Im Auftrag des Preußischen Kultusministerium war sie maßgebend an der Ausarbeitung der Lehrpläne für die staatlichen Frauenschulen und die darauf aufbauende Kindergärtnerinnen-Ausbildung beteiligt, „die angenommen und in den nächsten Jahren auch die Ausbildung in den anderen deutschen Ländern zugrunde gelegt wurden“ (Schwarz 1952, S. 45).

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Seite aus Schulprospekt (1913) (Quelle: Ida- Seele-Archiv)




Ella Schwarz engagierte sich im Deutschen Fröbel-Verband (DFV), dem sie von 1907 bis 1931 im Vorstand angehörte. Anschließend war sie Ehrenvorsitzende der Interessengemeinschaft und übernahm im August 1938, nach Rücktritt von Hans Volkelt, die Leitung dieser. Zur 100 Jahrfeier des Kindergartens im Jahre 1940 war ein Spielfilm über Friedrich Fröbel, mit Theo Lingen in der Hauptrolle, geplant. Ella Schwarz unterstützte als Vertreterin des DFV's mit großem Elan diese Pläne und knüpfte die entpsprechenden Kontakte zur UFA. Doch die Verantwortlichen des Filmunternehmens fanden das Leben und Wirken des Kindergartenbegründers nicht geeignet für eine filmische Umsetzung.

Im Schulprospekt aus dem Jahre 1913 berichtet Ella Schwaz, dass „die Schülerinnen des Seminars bereits seit Jahren mit Erfolg in Anstalten für Kinderpflege und Erziehung im In- und Ausland arbeiten“ (Schulprospekt 1913, S. 3). So waren beispielsweise die Seminaristinnen Margot Bergmann und Gertrud Scharvogel die ersten Kindergärtnerinnen im Kindergarten der Odenwaldschule, der 1912 eingerichtet wurde. Eine der bekanntesten Schülerin von Ella Schwarz war die Kinder- und Jugendliteraturschriftstellerin Sophie Reinheimer (vgl. Berger 1998, S. 1 ff.). Die beiden Frauen waren bis zum Tod von Sophie Reinheimer befreundet.

1928 feierte das Kindergärtnerinnen-Seminar im großen Saal des Volksbildungsheims sowohl sein 50jähriges Jubiläum als auch das 30jährige Dienstjubiläum der Schulleiterin. Aus gegebenem Anlass fand einen Tag später auch noch ein großes Kinderfest im Stadion und Waldtheater sowie der großen Festwiese statt (1).

Zum 1. April 1932 musste Ella Schwarz aufgrund der Notverordnungen die Leitung der Schule abgeben. Stadtrat Ernst Keller sagte anlässlich der Verabschiedungsfeierlichkeiten:

„Das Kindergärtnerinnenseminar war für mich innerhalb des gesamten Frankfurter Schulwesens immer etwas Besonderes. Und dieses Besondere haben wir eben Ella Schwarz zu danken. Das Bestreben, diese Besonderheit zu erhalten und die Arbeit in ihrem Sinne weiterzuführen, das soll unser Dank an sie sein“ (zit. n. Fink 1994, S. 23).

Ella Schwarz engagierte sich im Deutschen Fröbel-Verband (DFV), dem sie von 1907 bis 1931 im Vorstand angehörte. Anschließend war sie Ehrenvorsitzende und für kurze Zeit stellvertretende Vorsitzende der Interessengemeinschaft. Als am 1. Dezember 1939 im Amtsgericht Berlin die Löschung des DFV’s erfolgte, teilte sie den Mitgliedern mit:

„Die ideellen Forderungen des Dritten Reiches führten den Verband wieder ganz zu seinen Quellen, zur Fröbel-Forschung zurück, weil durch die Gedankengänge unseres Führers der Blick auf die größte Stärke Fröbels, auf sein ‚Deutschsein‘, gelenkt wurde... Weil jetzt die Zeit reif ist für Friedrich Fröbels Werk, müssen öffentliche Kräfte ihm Widerhall im Reich und in der Welt erwecken. Die große Erziehergemeinschaft Deutschlands, der Nationalsozialistische Lehrerbund, ist bereit, unsere Aufgaben im Sinne des Führers und Fröbels zu übernehmen“ (ebd., S. 206).

Neben ihrer Einsatzbereitschaft für den DFV war Ella Schwarz über viele Jahre ständige Mitarbeiterin der renommierten Fachzeitschrift „Kindergarten“. Des Weiteren engagierte sie sich im Vorstand in der 1912 gegründeten Berufsorganisation „Allgemeiner deutscher Kindergärtnerinnen-Verein“ und unterrichte Kleinkinderfürsorge am Frankfurter Frauenseminar für soziale Berufsarbeit. Während der Nazi-Diktatur zeichnete sie als Leiterin der Gaugruppe Hessen-Nassau des DFV‘s verantwortlich.

Ella Schwarz hielt unzählige Vorträge zur Kindergarten- und Fröbelpädagogik. Dabei setzte sie sich für die Einführung der Fröbelpädagogik in Kindergärten, Ausbildungsseminaren sowie in den Anfangsunterricht der Volksschulen ein.

Im Januar 1959 erhielt das von ihr geleitete Seminar den Namen Ella-Schwarz-Schule (2). Anlässlich der Umbenennung wurde der einstigen langjährigen Schulleiterin „ein Blumenstrauß in Berlin überreicht“ (Barabas 2014, S. 288). Mitte der 1930er Jahre hatte Ella Schwarz Frankfurt verlassen und ist nach Berlin-Lankwitz gezogen, wo sie mit ihrer Schwester zusammenlebte. Sie starb am 13. Mai 1962 im 94. Lebensjahr in Berlin-Schöneberg.

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Mitteilung des DFV‘s (Quelle: Ida-Seele-Archiv)






Ausbildung der Kindergärtnerinnen

Ella Schwarz war stets bestrebt, die Ausbildung der Kindergärtnerinnen den Erfordernissen der Zeit anzupassen. Während der Reichsschulkonferenz, unter Erich Koch-Weser (DDP) vom 11. bis 20. Juni 1920 in Berlin einberufen, kämpfte sie für eine Reformierung der Lehrpläne sowie der Aufnahmebedingungen an den Kindergärtnerinnenseminaren. Dabei war ihr eine wichtige Frage: „Welche persönlichen Eigenschaften müssen die besitzen, die den Beruf als Kindergärtnerin ... ergreifen wollen?“. Sie forderte:

„Vor allem eine feste Gesundheit; denn die täglich achtstündige Arbeit mit den Kindern, zu der noch die Vorbereitung auf sie, sowie häusliche Besuche bei den Zöglingen und so und so viele Wege zu anderen Wohlfahrtseinrichtungen im Interesse des materiellen Wohls der Kinder kommen, erfordern einen gestählten Körper und namentlich starke Nerven.
Als zweites ist gute intellektuelle Begabung zu fordern. Die Zeiten sind glücklich vorüber, in denen man gleichwie zu Luthers Zeit sagte: 'Wer zu allem anderen zu dumm ist, der kann noch Kindsmagd werden.' Und auch der Standpunkt ist überwunden, daß Besucherinnen des Oberlyzeums, deren Fähigkeiten zum Lehrerinnenberuf nicht ausreichen, immerhin noch gute Kindergärtnerinnen abgeben können. Die mannigfachen Beziehungen, die die pädagogische und sozialpraktische Arbeit an den Kindern mit sich bringt, fordern Intelligenz, Umsicht, Anpassungsfähigkeit, Besonnenheit und Sicherheit.
Der Kindergarten ist nicht nur tatsächlich ein Haushalt mit seinen vielseitigen Anforderungen, sondern soll auch in diesem Sinne als Erziehungsstätte dienen. Darum muß die Leiterin den vielen praktischen Arbeiten in Haushalt, Küche, Hof und Garten gewachsen sein; das läßt sich nur bei starker, praktischer Veranlagung erzielen.
Die große Anzahl technischer Arbeiten, die zur Beschäftigung der Kleinen erforderlich sind, machen ausgiebige technische Veranlagung und seinen Geschmack notwendig.
Luther hat einmal gesagt: ‚Einen Schulmeister, der nicht singen kann, sehe ich nicht an‘. Dieses Wort gilt heute in ebenso starkem Maße für die Jugenderzieherin. Auf dem Spielplatz, beim Volkstanz, bei eintöniger Arbeit, beim Wandern, bei Festen und Hauskonzerten muß gesungen oder musiziert werden. Musikalisch muß die angehende Kindergärtnerin unbedingt sein.
Was aber am meisten not tut, das ist ein Herz voll Liebe für die Armen und Schwachen; denn mit denen hat es die Kindergärtnerin ... zu tun. Solche Liebe muß es sein, die stark macht in der Geduld und hoffnungsvoll trotz der Enttäuschungen, freudig im Entsagen, fähig zur Einfühlung in andere und allezeit bereit zum Helfen. Oder, wie die Christliche Konferenz es ausdrückt: ‚Es genügt nicht nur ein religiöses Wissen und eine äußerliche Zustimmung zu dem Inhalt desselben, sondern aufrichtige Frömmigkeit ist das notwendige Erfordernis‘“ (Schwarz 1917, S. 199 f).

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„Hospitierklasse“ im Kindergarten des „Frauenbildungs-Vereins zu Frankfurt“ (Quelle: Ida-Seele-Archiv)


Ella Schwarz achtete sehr darauf, dass „der Geist Fröbels“ (Schwarz 1952, S. 43) und insbesondere die von Henriette Schrader-Breymann in den Kindergärten des PFH‘s erprobte Pädagogik in den Praxisstätten des Frankfurter Seminars vorherrschte:

„Selbstverständlich arbeitete ich im Sinne Henriette Schraders, deren Grundsatz war, den Kindergärten Familiengepräge zu geben und das Kind unmerklich in das wirkliche Leben einzuführen. Wir trugen selbstgepackte Päckchen mit den Kindern zur Post, gingen an den Main, um das Leben auf den Brücken zu beobachten, besuchten den Bienenzüchter in der Feldstraße, sahen dem Sailer zu, brachten die versagende Uhr mit den Kindern zum Uhrmacher, säten Hanf und Roggen in unserem Garten und klärten und vertieften die im wirklichen Leben gewonnenen Erfahrungen im Kindergarten durch Bauen, Zeichnen und Modellieren und im gemeinsamen Gespräch. Schülerinnen und Kinder wuchsen durch diesen Dreischritt Fröbels, von Leben, Tun und Denken ohne Mühe in den Geist der Stadt hinein“ (ebd., S. 42).

Faschistoide Tendenzen im Kindergarten und in der Fröbelpädagogik

Während der Nazi-Diktatur war es der „einflussreichen Pädagogin... durchaus möglich..., die pädagogischen Ansätze Fröbels mit der Weltanschauung Hitlers zusammenzudenken“ (Felsch/Mittelmeier 2012, S. 163). Erst im „Dritten Reich [konnte; M. B. ] Fröbels Geist... erst recht lebendig“ (Schwarz 1935, S. 137) werden und der „Fröbelsche Gedanke“ der Mütterlichkeit kam „freilich erst... zur vollen Auswirkung..., als das nationalsozialistische Menschen- und Weltbild der Frau im Ganzen des Volkes und der Nation in ihrem besonderen, vom Manne unterschiedenen Wesen und mit ihren besonderen Aufgaben wieder erkannte“ (Schwarz 1940, S. 113). Die mancherorts den Kindergarten beeinflussenden Strömungen, wie beispielsweise die „Psychoanalyse“, die „Lehren der Dr. Montessori aus Rom“ oder „die sozialistischen Gedankengänge“ (Schwarz 1940, S. 29 ff.), wurde endlich Einhalt geboten. Diesbezüglich konstatierte Ella Schwarz anlässlich der „Hundertjahrfeier des deutschen Kindergartens“:

„Als nach der Machtübernahme dank der kraftvollen Führung durch Adolf Hitler die Arbeitslosigkeit schwand und sich die wirtschaftliche Notlage besserte, als es seiner Erziehung gelang, das Bewusstsein der Volksverbundenheit in weiteste Kreise zu tragen, als er die Frauen in größerem Maße für ihre Pflicht der Erziehung erweckte und im Reichsmütterdienst eine Organisation für diese Aufgabe zustande kam, wurde die Zeit reif, die Fröbel vor hundert Jahren ersehnt hatte. Die Ganzheits-Psychologie Fröbels feierte die Auferstehung. Seine Naturverbundenheit wurde bewußter. Die Gesetzmäßigkeit seiner Gaben und Beschäftigungen fand wieder mehr Beachtung. Seine Lehre von der Unterordnung der Zöglinge und des Erziehers unter ein drittes Höheres führte zu weiserer Zucht und gleichzeitig zu größerer Freiheit. Seine Heimatliebe und der Gedanke der Blutsverbundenheit, seine Erkenntnis, daß die uralte germanische Erziehungsweise ‚das Kind des Freien mit dem Kind des Knechtes in der Aache des häuslichen Herdes aufwachsen zu lassen‘, wie schon Tacitus es schildert, zu Recht bestehe. Seine Auffassung, daß das Kind unmerklich an der Hand der Mutter in das Leben der Erwachsenen hineinwachse, wo seine ‚Menschenerziehung‘ und seine ‚Mutter- und Koselieder‘ es so eindringlich lehren, betonen das alte Ideal des festen Zusammenhangs zwischen Mutter und Kind und geben dem Kindergarten das höchste Ziel“ (Schwarz 1940, S. 31).

Und an anderer Stelle ist über einen „Schulungskurs für Leiterinnen von Landkindergärten im Fröbelseminar, Gießen“ nachzulesen:

„Fräulein Schwarz aus Frankfurt gab uns in ihren Ausführungen einen Vergleich der Grundgedanken Friedrich Fröbel mit den pädagogischen Auffassungen unserer Zeit. Sie zeigte uns, wie Gedanken Fröbels wiederkehren in der Weltanschauung unseres Führers Adolf Hitler und der Pädagogik Prof. Kriecks (der NS-Pädagogik Theoretiker schlechthin; M.B.), ‚Volkserziehung ist die vornehmste Aufgabe des Staates‘ (Adolf Hitler), ‚Der Nationalreichtum der Deutschen ist die Volkserziehung‘ (Fr. Fröbel)“ (H. K 1935, S. 42).

Faschistoide Tendenzen finden sich bei Ella Schwarz schon in der Kaiserzeit, wie nachstehender Beitrag belegt:

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Kaisers Geburtstag (Quelle: Ida-Seele-Archiv)
















Anmerkung
1) vgl. Städtisches Kindergärtnerinnen-Seminar Frankfurt a. M. (Hrsg.): Zum fünfzigjährigen Jubiläum des Städtischen Kindergärtnerinnen-Seminars Frankfurt a. M. im September 1928, Frankfurt a. M. 1928
2) Die Ella Schwarz Schule wurde 1971 nominell aufgelöst und der Hedwig-Heyl-Schule angegliedert. Dezember 1999 hatte der Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen, die bisherige Hedwig-Heyl-Schule in Berufliche Schulen Berta Jourdan umzubenennen.

Literatur

  • Barabas, F.: Skizze einer Vorgeschichte des Fachbereichs ‚Sozialpädagogik‘ 1945-1971, in: Der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Fachhochschule Frankfurt am Main (Hrsg.): „Warum nur Frauen?“ 100 Jahre Ausbildung für soziale Berufe, Frankfurt/Main 2014S. 278-302
  • Berger, M.: Sophie Reinheimer, in: A. C. Baumgärtner, H. Pleticha: (Hrsg.): Kinder- und Jugendliteratur. Ein Lexikon. 5. Erg.-Lfg., Meitingen 1998, S. 1-11
  • Felsch, P./Mittelmeier, M.: Theodor W. Adorno korrespondiert mit seinen Lesern, in: Kultur Gespenster 21012, Ausgabe 13, S. S. 159-199
  • Fink, Th.: Rosa Kempf (1874-1948) - eine vergessene Pionierin der Sozialen Arbeit. Eine historische Grundlegung zur Sozialen Arbeit in Deutschland. Frankfurt/ Main 1994
  • Frost, R./Hock, S. (Hrsg.): Frankfurter Biographie. Personengeschichtliches Lexikon. Zweiter Band M-Z, Frankfurt/Main 1996, S. 356
  • Gierke, H.: Aus der Geschichte des PestalozziPestalozzi||||| Johann Heinrich Pestalozzi`s (1746 - 1827) pädagogisches Ziel war es eine ganzheitliche Volksbildung zu erreichen, und die Menschen in ihrem selbstständigen und kooperativen Wirken in einem demokratischen Gemeinwesen zu stärken. Er legte Wert auf eine harmonische und ganzheitliche Förderung von Kindern in Bezug auf intellektulle, sittlich-religiöse und handwerkliche Fähigkeiten. Grundidee ist dabei, ähnlich wie in der Montessori-Pädagogik, dass die Menschen die Fähigkeit entwickeln, sich selbst zu helfen.   -Fröbel-Hauses, Berlin 1960 (unveröffentl. Manuskript)
  • H. K.: Umschau, in: Kindergarten 1935, S. 42
  • Schwarz, E.: Wie wir Kaisers Geburtstag feiern, in: Kindergarten 1907, S. 11
  • Dies.: Das Verhältnis zwischen Schule und Haus, in: Kindergarten 1907, S. 225-229
  • Dies.: Die Erziehung der Kleinkinder, in: Zentralinstitut für Erziehung und Unterricht Berlin (Hrg.): Kleinkinderfürsorge. Einführung in ihr Wesen und ihre Aufgaben, Berlin 1917
  • Dies.: Das Verhältnis von Mutter und Kind nach Pestalozzi, in: Kindergarten 1927, S. 39-41
  • Dies.: Gaugruppentagung Hessen-Nassau in Frankfurt a. M., in: Kindergarten 1935, S. 137-138
  • Dies.: Henriette Schrader-Breymann zum Gedenken, in: Vereinszeitung des Pestalozzi-Fröbel Hauses 1937/Nr. 201, S. 6-8
  • Dies.: Weshalb Auflösung des Deutschen Fröbelverbandes?, in: Kindergarten 1938, S. 204-206
  • Dies.: 100 Jahre Kindergarten, in: Wächtler, F. (Hrsg.): Festschrift zur Hundertjahrfeier des deutschen Kindergartens, München 1940
  • Dies.: Fröbel über die Mütterbildung, in: Internationale Zeitschrift für Erziehung 1940, S. 107-114
  • Dies.: Die Verwirklichung Fröbelscher Erziehungsgedanken in Frankfurt am Main, in: Blätter des Pestalozzi-Fröbel-Verbandes 1952, S. 41-46
  • Schulprospekt des Kindergärtnerinnen-Seminar des Frauenbildungsvereins zu Frankfurt a. M., Unterweg 4, Frankfurt/Main 1913
Weblinks
https://de.wikipedia.org/wiki/Ella_Schwarz (zuletzt abgerufen am 25.März2018)
https://www.kindergartenpaedagogik.de/211.html (zuletzt abgerufen am 25.März2018)


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