Eingewöhnung

8 Monate 3 Wochen her #70 von BrunoCapra
Eingewöhnung wurde erstellt von BrunoCapra
In Berlin plant Bildungssenatorin Scheeres als Stufe 3 der Erweiterung der Notbetreuung (Stufen 1 Systemrelevante Berufen und Alleinerziehenden, Stufe 2 Vorschule) die Aufnahme der Eingewöhnungskinder für das Kita Jahr 20-21. Das Ganze könnte nach ihre Pläne ende Mai los gehen.
Was spricht dafür? Was spricht dagegen?

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8 Monate 3 Wochen her #81 von Anna Jochums
Anna Jochums antwortete auf Eingewöhnung
Das hier ein Stufenplan entwickelt wird, ist zunächst zu begrüßen. Allerdings benötigt eine gute Eingewöhnung einen stabilen Rahmen, feste Bezugspersonen und eine konstantes Gruppengeschehen. Das ist aus meiner Sicht während der Notbetreuung kaum zu gewährleisten.

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8 Monate 2 Wochen her #112 von BrunoCapra
BrunoCapra antwortete auf Eingewöhnung
Sei mir gestattet, auf einen kleinen Text von mir hinzuweisen. Warum ich Übergänge zur Zeit als bedenklich halte:
https://www.erzieherin.de/kinder-corona-und-das-als-ob-spiel-der-erwachsenen.html
Folgende Benutzer bedankten sich: KathrinB

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8 Monate 1 Woche her #117 von KathrinB
KathrinB antwortete auf Eingewöhnung
Vielen Dank fürs Teilen! 
Ich schließe mich dieser Ansicht an und es spricht gleichzeitig genau das aus, wovon ich auch überzeugt bin. 
Der Punkt "gesamtgesellschaftliche Transitionsphase" trifft es da eigentlich schon genau. 
Wir befinden uns in einer gesellschaftlichen Krise, die sich auf das psychische Wohlbefinden aller Menschen auswirkt. 
An dieser Stelle einfach das gewohnte Programm bezüglich jeglicher Eingewöhnungen durch zu ziehen,  
könnte drastische Folgen mit sich ziehen. 
Einige Kinder kommen bereits mit verschiedenen Transitionen in eine Eingewöhnung. 
Sei es ein Umzug der kurz vorher stattgefunden hat, die Trennung der Eltern oder ein neues Geschwisterchen.
All das beeinflusst die Eingewöhnung des Kindes und um so mehr Vertrauen, Zeit und Bindung benötigt es für die kommende Zeit. 
So ist ein stabiles, psychisches Wohlbefinden der Erziehenden Fundament für eine erfolgreiche Eingewöhnung.
Jedoch kommen an dieser Stelle Zweifel auf, ob in dieser Zeit dieses Fundament gelegt ist? 
Auch viele Erzieher*Innen müssen neben dem Beruf ihre eigenen Kinder betreuen,
müssen den Alltag genauso neu strukturieren und bewältigen, wie andere Familien.

Ich muss dazu sagen, in unserer Einrichtung wird seit 2 Wochen eine Eingewöhnung gemacht. 
Dieses Kind kam zu uns und hatte so einige Übergange zu bewältigen. 
Dennoch funktioniert es gut. 
Ein dafür gezieltes, neues Eingewöhnungskonzept kann an dieser Stelle von großer Bedeutung sein!
Außerdem muss auch hier geschaut werden, dass die Einsetzbarkeit der Bezugspersonen gewährleistet werden kann.

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