Betreuungsgeld in der Kritik

Die Bertelsmann-Stiftung sieht in dem von der Bundesregierung in der Koalitionsvereinbarung beschlossenen Betreuungsgeld „ein falsches Signal für sozial benachteiligte Familien“. Eine aktuelle Studie der Stiftung zeigt, dass gerade Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen oder Zuwandererfamilien besonders vom Besuch frühkindlicher Bildungseinrichtungen profitieren. Internationale Erfahrungen belegen zugleich, dass die Zahlung eines Betreuungsgeldes oft dazu führt, dass Kinder aus diesen Familien zu Hause bleiben.

In der innovativen Konzeption des nifbe stellen die mit jährlich rund 2,4 Millionen Euro geförderten Projekte des nifbe einen wichtigen Motor für die regionale Vernetzung und den wechselseitigen Transfer zwischen Forschung und Praxis dar.
Auf einer ersten „Transfer-Konferenz“ des nifbe in Hannover diskutierten nun knapp 100 MitarbeiterInnen und Träger der derzeit 40 laufenden nifbe-Projekte gemeinsam mit Netzwerk-Managern und Beiratsmitgliedern des nifbe sowie Vertretern der Ministerien die Potenziale von Vernetzung und Transfer.

nifbe-Vorsitzende erhält begehrte Auszeichnung

Seit Jahren engagiert sie sich als Professorin der Universität Osnabrück in besonderer Weise für die beruflichen Qualifikationen ihrer Studierenden, bindet sie in praxisnahe Projekte ein, organisiert mit ihnen große Kongresse und zeigt ihnen berufliche Perspektiven auf. Ein außergewöhnliches Engagement, für welches Prof. Dr. Renate Zimmer nun mit einer begehrten Auszeichnung geehrt wird. Die Sport- und Erziehungswissenschaftlerin erhält vom Magazin UNICUM BERUF gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in diesem Jahr den Titel »Professor des Jahres 2009« in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften.

Das Regionalnetzwerk NordWest des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Netzwerkmanager/in/ Pädagogischer Mitarbeiter/in

Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2012 befristet Die Arbeitszeit beträgt 39 Stunden. Die Vergütung orientiert sich nach dem TVL. Die Eingruppierung erfolgt entsprechend den persönlichen Voraussetzungen.

Das Tätigkeitsfeld umfasst den Transfer, die Koordination und die Vernetzung von Forschung, Weiterbildung und Praxis für das Regionalnetzwerk NordWest.

Die Elementarpädagogik steht inmitten eines umgreifenden Reformprozesses, der von der Lehre, Aus- und Weiterbildung bis hin zur Forschung reicht. Auf der mit über 300 TeilnehmerInnen ausgebuchten Tagung „Neue Wege gehen. Professionalisierung in der Elementarpädagogik“ des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) wurden die damit verbundenen Herausforderungen kritisch beleuchtet und neue Perspektiven entwickelt. „Die Tagung“, so nifbe-Vorsitzende Prof. Dr. Renate Zimmer, „ist der Startschuss für eine gemeinsam mit allen Beteiligten zu entwickelnde Strategie für mehr Transfer, Transparenz und Durchlässigkeit im elementarpädagogischen Arbeitsfeld.“

In den Samtgemeinden Bersenbrück und Artland im Osnabrücker Land nehmen jetzt sieben frisch ausgebildete Familienbesucherinnen ihre Arbeit auf. Mit einem innovativen Ansatz sollen sie zukünftig Familien mit Migrations-Hintergrund unterstützen und insbesondere auch zu einer besseren Bildungsbeteiligung und Förderung der Kinder beitragen.

In Kooperation mit der Universität Osnabrück startet das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) am 21. Oktober eine Ringvorlesung zur Begabungsförderung im Elementar- und Primarbereich.
Mit einem innovativen Konzept werden hier in acht Veranstaltungen jeweils ein Wissenschaftler und ein Praktiker aus Kindergarten, Grundschule oder Weiterbildung verschiedene Facetten der Begabungsförderung beleuchten.

Die Leiterin der nifbe-Forschungsstelle Entwicklung, Lernen und Kultur, Prof. Dr. Heidi Keller, ist von der „Fachgruppe Entwicklungspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie“ (DGPs) mit dem „Mentoring-Preis“ für besonderes Engagement bei der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses geehrt worden.

„Hätten sie mal lieber die Praxis gefragt“ denkt man oft, wenn es um Bildungspolitik geht. Wir möchten Sie daher direkt fragen!


Je heterogener die Klassen sind, desto mehr muss sich der Unterricht ändern, will man allen Kindern gerecht werden. In diesem Zusammenhang wird häufig die Notwendigkeit individueller Förderung angemahnt – auch in der niedersächsischen Bildungspolitik. Dabei wird es vor allem darauf ankommen, welche Einstellungen Lehrkräfte zur individuellen Förderung haben und wie sie diese mit Inhalt füllen.

Mit einem 3.000-Euro-Scheck konnte Prof. Dr. Renate Zimmer bei spätsommerlichem Bilderbuchwetter jetzt in Hambergen den DRK-Naturkindergarten „Sonnentau“ für den 2. Platz im nifbe-Wettbewerb „Klasse KiTas“ auszeichnen. Umrahmt von einem bunten Programm der „Sonnentau“-Kinder beglückwünschten neben der nifbe- und Jury-Vorsitzenden unter anderen auch Heike Schumacher, Sozialdezernentin des Landkreises Osterholz, die Landtagsabgeordnete Daniela Behrens sowie Heinrich Benjes, der Begründer der Holunderschule, dem Kindergarten zu seinem Erfolg. Der unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Christian Wulff durchgeführte und mit insgesamt 12.000 Euro dotierte Landeswettbewerb stand unter dem Fokus „Gesundheit und Bewegung“.