Was kann KiTa zur Zeit leisten und gibt es alternative Betreuungsformen?

8 Monate 1 Woche her - 8 Monate 1 Woche her #114 von karstenherrmann
Überall werden zur Zeit die Regelungen zur Notbetreuung ausgeweitet und der Druck für einen schrittweisen Wiedereinstieg in die Regelbetreuung wächst. Aber was kann KiTa unter den notwendigen Maßnahmen zum Gesundheits- und Infektionsschutz eigentlich wirklich leisten? Aus einer Göttinger KiTa habe ich beispielsweise gehört, dass bei der Notbetreeung von knapp 20 Prozent der üblichen Kinder schon 100 Prozent des Personals im Einsatz ist (bei vier Kindern pro Gruppe und entsprechendem Schichtbetrieb) - und das ohne den Ausfall von Risikopersonen!

Ist also alles darüber hinaus eine Illusion und brauchen wir dringend alternative Betreeungsformen? Welche Möglichkeiten gibt es da?

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8 Monate 1 Woche her - 8 Monate 1 Woche her #115 von karstenherrmann
Gerade hat Niedersachsen ein 4-Phasen-Plan zur Öffnung der KiTas angekündigt und will bis zum Juni eine Betreuungsquote von 50 Prozent erreichen - mit Gruppen von im Durchschnitt 10 Kindern.
www.nifbe.de/infoservice/aktuelles/1688-...schrittweise-erhoeht

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8 Monate 1 Woche her #120 von karstenherrmann

"Die KiTas können das nicht alleine wuppen!" Im Interview mit Elke Alsago geht Karsten Herrmann der Frage nach, wie
es mit der Kindertagesbetreuung in Corona-Zeiten weiter gehen kann und
was wir dafür brauchen. Klar wird dabei: Die KiTas können den
Betreuungsbedarf aktuell nicht alleine erfüllen und es braucht dringend
Alternativangebote. https://www.nifbe.de/infoservice/aktuelles/1687-die-kitas
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7 Monate 4 Wochen her - 7 Monate 4 Wochen her #144 von karstenherrmann
DJI simuliert Kapazitäten für aktuelle KiTa-Öffnungen
Notbetreuungskapzitäten liegen bei rund 50 Prozent

Im Rahmen der Diskussion um eine ausgeweitete Notbetreuung hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) an der TU
Dortmund ein Simulationstool entwickelt, um zu überprüfen, wie viele
Kinder unter welchen Parametern potenziell aufgenommen werden können –
realistisch sind demnach rund 50% der regulär betreuten Kinder.

www.nifbe.de/infoservice/aktuelles/1700-...elle-kita-oeffnungen

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6 Monate 1 Woche her - 6 Monate 1 Woche her #171 von SeniorDidi
Hallo Herr Herrmann,
bin neu hier im Forum - deshalb kurz was Biografisches: Gelernter Dipl.Päd., viele Jahre im KitaManagement eines großen Wohlfahrtsverbandes, jetzt iR - und mit Blick auf meine Enkel heftig mit den akuten CoronaFragen befasst.

An >Alternativen Betreuungsformen< fand ich im Interview nur >weitere Räume/Fachpersonal< - zugleich aber die zutreffende Feststellung des notorischen Personalmangels. Unter dem Vorzeichen der Pandemielage  hätte ich zusätzlich (1) den Hinweis auf die feste Nachbarschaftsgruppe mit den 5--6 Kindern erwartet, organisiert und betrieben durch die Eltern - also keine KITA-, aber eine sinnvolle SPIELgruppe. Und (2) den Hinweis auf alle Varianten der KITA-Arbeit unter Freiem Himmel - beginnend vom eigenen Außenbereich über abgeteilte Spielbereiche in öfftl. Spielplätzen und/oder Stadtparks bis zum Wald-KITA.
Und das Personal?
In der Pandemielage immer die Doppelgruppe (2x 5-6Kinder) mit Fk + HK oder Fachschüler*in in Sicht- und Hörweite in 2 Aktionsflächen mit Grenzabstand von 1,5 m. Je zwei Kitagruppen gliedern eine Teilgruppe aus für die Freiluft-Kita, sodass auch im Gruppenraum Platz frei wird.

Was bitte spricht  - als zeitlich begrenzte Ausnahmepraxis - dagegen?

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6 Monate 6 Tage her - 6 Monate 6 Tage her #174 von SeniorDidi
Dieses Tool ist der Gipfel der technologischen Systemgläubigkeit! Seit wann ist der IST-Zustand in gesellschaftlich finanzierten Teilbereichen wie die Kita-Arbeit etwas, was als feste Rechengröße behandelt werden soll?
Ok -  als Teil der Problemanzeige, dafür taugt es. Aber dann bitte zusätzlich mit der Variante >Vorübergehende Raum- und Personalerweiterung< - als realistische Planungshilfe für die bessere Alternative zum derzeitigen IST-Stand.

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