Eingewöhnung in Kita und Krippe kultursensitiv gestalten

Der Beziehungsaufbau zwischen pädagogischer Fachkraft und Kind ist eine der wichtigsten Herausforderungen der pädagogischen Arbeit in der Zeit, wenn Kinder in die Kita kommen. Wie die sogenannte Eingewöhnung zu gestalten ist, wird immer wieder diskutiert, unterschiedliche Modelle bestehen und werden mehr oder weniger konsequent und starr durchgeführt.


Die Eingewöhnung ist eine sehr sensible Phase der wiederholten Trennung und Wiedervereinigung zwischen Eltern und Kindern, bis eine Routine entsteht und der Kindergartenbesuch zum Alltag geworden ist. Die Diskussion der letzten Jahre um die immer größer werdende kulturelle Vielfalt in der Kita, um DiversityDiversity|||||Im Deutschen wird der Begriff auch auch als Vielfalt benutzt und meint besonders, dass soziale Vielfalt konstruktiv genutzt wird. Im Diversity Management wird besonders auf eine positive Wertschätzung der individuellen Verschiedenheit eingegangen, um eine produktive Gesamtatmosphäre zu erreichen. und InklusionInklusion|||||Inklusion beinhaltet eine wertschätzende Haltung in Bezug auf Diversität und Vielfalt in der Bildung und Erziehung. Heterogenität wird als normale Gegebenheit der Gesellschaft gesehen, und es geht darum den Rahmen und das Umfeld, dieser Heterogenität anzupassen und zu gestalten. Inklusion bezieht sich auf alle heterogenen Eigenschaften in einer Gesellschaft und wird nicht vorranging auf das Thema Migration oder Behinderung bezogen. sowie die Verunsicherung bzgl. des Umgangs mit Flüchtlingskindern in der Kita, hat der Frage der Flexibilisierung von Eingewöhnung und Beziehungsaufbau neuen Auftrieb gegeben.

Die Diskussion bedient sich hierbei im Besonderen der Bindungstheorie, welche das emotionale Band zwischen Kindern und deren Bezugspersonen erklärt und Aussagen macht über im Weiteren normale und mehr oder weniger pathologische Entwicklungsverläufe. Die Theorie wurde in den frühen 40er Jahren des letzten Jahrhunderts eingeführt und immer weiter ausgearbeitet (federführend waren hier die Arbeiten von John Bowlby (1969/1982) und Mary Ainsworth und ihren Kollegen (Ainsworth et al., 1974; 1978).

Seit den 90ern erhält die Bindungstheorie auch immer weiter Auftrieb in Deutschland und wird von Forschern, wie Papoušek und Papoušek (1992; Papoušek, 2006) oder Großmann und Großmann (2004) immer weiterentwickelt. Vier Kernannahmen – Universalität, Normativität, Sensitivität und Kompetenz – prägen die Bindungstheorie, von denen die drei letztgenannten kulturell gefärbt sind.

Kulturelle Aspekte der Bindungstheorie

Die Bindungstheorie geht davon aus, dass schon Neugeborene bzw. Säuglinge ein Bindungsbedürfnis haben, welches sich durch das sogenannte Bindungsverhalten zeigt. Säuglinge zeigen Bindungsverhalten, z.B. Weinen, Klammern, Schreien, oder auch Lächeln und wenn die Bezugspersonen dann das passende Fürsorgeverhalten prompt und feinfühlig zeigen, also das Verhalten des Kindes richtig interpretieren und passend reagieren, z.B. Nähe und Trost spenden bzw. das Lächeln erwidern, gewinnt das Kind nach und nach psychische und physische Sicherheit. Es bildet sich dann über das erste Lebensjahr hinweg eine tragfähige Bindungsbeziehung heraus, das emotionale Band zwischen Kind und Bezugsperson erstarkt.

Die Qualität dieses emotionalen Bandes wurde von Ainsworth und Kollegen (Ainsworth et al., 1978) mit dem sogenannten »Fremde Situationstest« getestet. Kinder durchleben bei diesem Test ein kleines Mini- Drama mit wiederholten Trennungs- und Wiedervereinigungssituationen von und mit ihren Müttern bei zwischenzeitlicher Interaktion mit einer fremden Person in Abwesenheit der Mutter. Anhand der kindlichen Emotionsregulation in dieser Stresssituation wurden drei Bindungstypen klassifiziert. Sicher gebundene Kinder zeigten offen Trauer und Freude in der jeweiligen Situation, unsichervermeidende Kinder unterdrückten ihre Emotionen, zeigten sich nicht irritiert bei Trennung und Wiedervereinigung. Unsicherambivalente Kinder dagegen zeigten vermehrt Ärger, ließen sich kaum beruhigen. Als Unsicherdesorganisiert wurde später noch das Verhalten von Kindern eingestuft, die bizarr agierten, keine Strategie zu haben schienen und einfach erstarrten (Main, Solomon & Brazelton,1986). Dies wurde dann zum vierten Bindungstypen erklärt.

Weiterhin erarbeitete Ainsworth in ihren Studien (Ainsworth et al., 1974), dass Kinder, deren Mütter von Anfang an immer prompt und feinfühlig auf die Signale ihrer Kinder reagierten, mehrheitlich später sicher gebunden waren. Daraus schloss man, dass solche Mütter eine sogenannte »Mind-mindnesses« besitzen, eine Metafähigkeit zur Dechiffrierung und adäquaten Beantwortung kindlicher Signale (Meins, 1997). Die sichere Bindung wurde im Weiteren dann als normativnormativ|||||Normativ  bedeutet normgebend, somit wird etwas vorgeschrieben, dass Normen, Regeln oder ein „Sollen“ beinhaltet.er, erstrebenswerter Bindungstyp eingeordnet, alle anderen Bindungstypen gelten gemeinhin als von der Norm abweichende Bindungsmuster und werden mit im weiteren Entwicklungsverlauf auftretenden Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung gebracht (z.B. Ettrich, 2004; Roelofs et al., 2006).

Die Kernprinzipien der Bindungstheorie

Alle Kinder entwickeln im Laufe des ersten Jahres Bindungsverhalten, soweit keine neurologischen Ausfälle vorliegen. Diese Universalität der Bindung gilt als eines der Kernprinzipien der Bindungstheorie. Weitere Kernannahmen der Bindungstheorie, wie die der Normativität und Sensitivität, sowie der Kompetenz sind umstritten, da sie einem westlichen Verständnis von kulturellen Werten und Vorstellungen von Entwicklung und Erziehung entspringen und von der kulturvergleichenden Entwicklungspsychologie in den letzten Jahren immer weiter hinterfragt werden (z.B. Rothbaum et al., 2000; Otto & Keller, 2014).

In Japan z.B. wird ein großer Anteil der Kinder in Studien gemäß der klassischen Bindungstheorie als unsicher gebunden eingestuft (z.B. Rothbaum et al., 2000; 2002). Bei kulturellen Gruppen in ländlichen Regionen Kameruns und Indiens würde eine Mutter auf ein Lächeln ihres Säuglings nicht unbedingt mit Lächeln reagieren (Keller, 2011). Das sogenannte Fremdeln mit ca. 9 Monaten wird bei manchen traditionell lebenden Volksgruppen, wie den Beng an der Elfenbeinküste nicht beobachtet (Gottlieb, 2004).

Heißt das, die meisten Kinder in Japan sind nicht normal, weil sie gemäß der Bindungsklassifikation nicht als sicher gebunden gelten? Sind Mütter in bestimmten Ländern mehrheitlich nicht feinfühlig bzw. nicht sensitiv genug und ist die Mutter doch nicht für alle Kinder die Hauptbezugsperson, wie das Fehlen einer Fremdelnreaktion suggeriert?

Das Modell der psychologischen Autonomie

Was eine gute Bindungsbeziehung darstellt, wie sich gutes Elternverhalten äußert und wie sich ein Kind richtig entwickelt, ist abhängig vom Lebensumfeld, in dem es aufwächst. Auf der ganzen Welt erziehen Eltern westlich- städtischer Mittelschichtsfamilien, die als Kernfamilien mit ein bis zwei Kindern zusammenleben, und in denen eine hohe formale Bildung besteht, ihre Kinder gemäß dem Modell der psychologischen Autonomie. Dort gilt die Mutter als Hauptbindungsperson.

Das Kind erhält die exklusive Aufmerksamkeit seiner Mutter, bei Bindungsbedarf teilt sich die Mutter höchstens noch mit dem Vater die Position als Bindungsperson. Eine gute Mutter wird hier prompt und sensitiv auf die Signale des Kindes reagieren (individuelle Responsivität genannt), so wie es für die sichere Bindung theoretisch vorgesehen ist. Sie versucht, positive Emotionen beim Kind aktiv hervorzurufen bzw. aufrechtzuerhalten, z.B. durch Lächeln. In nicht-westlichen, ländlich- bäuerlichen Familienstrukturen, in denen Kinder in Großfamilien groß werden und ein niedriger formaler Bildungsgrad besteht, wachsen Kinder ganz anders auf. Dort braucht es »ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen« (Borke & Keller, 2014). Dies bedeutet im Alltag, dass die Mutter dem Kind ihre Aufmerksamkeit nicht exklusiv widmet; das Kind muss sich die Aufmerksamkeit mit anderen Personen oder mit Tätigkeiten der Mutter im Haus teilen. Zudem wird das Kind von sehr vielen Bezugspersonen mitbetreut, wobei es bei den Personen oft um Onkel, Tanten, Cousinen, oder auch Nachbar/ innen handelt. Es wird auf responsive Kontrolle Wert gelegt, d.h. es ist wichtig, dem Kind Anleitung und Struktur vorzugeben.

Eine gute Mutter weiß hier voraussehend, was gut für das Kind ist und versucht, negative Signale des Kindes so früh wie möglich zu unterbinden; denn negative Signale würden bedeuten, dass das Kind evtl. nicht gesund ist und eine Betreuung von anderen Bezugspersonen nicht so leicht zu bewerkstelligen wäre. Lacht das Kind, ist das ein Zeichen von Gesundheit, hier muss die Mutter nicht weiter reagieren. Die Mutter hat keine exklusive Bindungsbeziehung zu ihrem Kind. Das Kind zeigt sowohl ihr als auch vielen anderen Personen gegenüber Bindungsverhalten, welches auch mit Fürsorgeverhalten von unterschiedlichen Personen beantwortet wird. So kann ein 4 bis 5 Jahre altes Kind einen Säugling betreuen und in eine Kindergruppe mitnehmen, wo sich alle Kinder um das Kind sorgen (Keller, 2011; Otto & Keller, 2012). Wichtig ist zu betonen, dass beide Verhaltensmuster von Bindungspersonen im jeweiligen Kontext auch adäquat und adaptiv sind.

Ebenso wichtig ist, dass zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen Erziehungskontexten sich auch noch eine Reihe von Kontexten definieren lassen, die Mischformen der oben beschriebenen darstellen. Was passiert aber, wenn Familien aus eher verbundenheitsorientierten kulturellen Kontexten in eher autonomautonom|||||Autonomes Handeln beinhaltet den Zustand der Selbstständigkeit, Unabhängigkeit Selbstbestimmung, Selbstverwaltung oder Entscheidungsfreiheit.ieorientierte Kontexte migrieren und ihre Kinder dort in die Kita bringen? Kulturelle Missverständnisse sind dann nicht unwahrscheinlich. Eltern können von ganz anderen Erziehungsprinzipien ausgehen als das Fachpersonal der Kita, welches sich zumeist an dem westlich- städtischen Konzept der psychologischen Autonomie orientiert. Gemäß der westlich orientierten Bindungstheorie könnten dann elterliche Verhaltensweisen als nicht förderlich für das Kind und die Eingewöhnung interpretiert werden. Mütter könnten also ihre Kinder in die Kita bringen und davon ausgehen, dass die Trennung von ihnen für das Kind nicht problematisch ist, da das Kind solche Trennungen ja schon aus dem familiären Kontext kennt, wenn es von unterschiedlichen Bezugspersonen aus der Familie betreut wird. Es könnte aber auch sein, dass das Kind mehr Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung erlebt, da es sich an eine neue Umgebung gewöhnen und gleichzeitig an unterschiedliche Erziehungsprinzipien der Erwachsenen in seinem Umfeld. Das könnte auch die Eltern bzw. die Mutter verunsichern, die die Unterschiedlichkeit der Erziehungsprinzipien ja zumeist sehr deutlich bemerkt. Zugleich könnte Kita aber auch die einzige Möglichkeit sein, das Kind betreuen zu lassen, wenn der großfamiliäre Kontext in der Migration evtl. gar nicht mehr Hilfe leisten kann.

Für Familien, die zusätzlich noch traumatische Erlebnisse aufweisen, die mit Verlust und Trennung einhergehen, kann eine erneute Trennung ohne Transparenz und Aufklärung über das Konzept einer Eingewöhnung eine sehr große Hürde auf dem Weg eines gelungenen Kita- Besuchs werden. Wenn dann noch mangelnde Sprachkenntnisse dazukommen, wie es häufig bei Familien mit Fluchterfahrung oder auch bei manchen Familien mit Migrationshintergrund der Fall ist, kann die Eingewöhnung eine große Herausforderung für Eltern und pädagogisches Fachpersonal werden.

Der Ansatz der kultursensitiven Frühpädagogik

Der Ansatz der kultursensitiven Frühpädagogik (Borke & Keller, 2014) kann hier helfen, Hürden und Barrieren zu überwinden auf dem Weg zu einem gelungenen Ankommen in der Kita. Die kultursensitive Frühpädagogik geht davon aus, dass die Trias aus Kenntnis, Haltung und Leben mit DiversitätDiversität|||||siehe Diversity es ermöglicht professionell und kultursensitiv mit allen Familien umzugehen. Kenntnis bedeutet dabei, das Wissen um unterschiedliche kulturelle Hintergründe und kulturspezifische Entwicklungsverläufe und den damit verbundenen Erziehungsprinzipien zu haben, aber dabei auch bestimmte Traditionen, religiöse Riten etc. im Blick zu behalten. Hinsichtlich der Eingewöhnung wäre es also wichtig gemäß Borke und Keller (2014, S. 119), darüber reflektieren zu können, dass es Unterschiede gibt im Bindungsaufbau, die kulturspezifisch sind: z.B. wenige versus viele Bezugspersonen bzw. unterschiedliche Erwartungshaltungen bei Bezugspersonen bzgl. der Reaktion des Kindes bei Trennung und damit verbunden auch unterschiedliche Formen von elterlicher Sensitivität auf kindliches Verhalten. Haltung steht in der kultursensitiven Frühpädagogik für Professionalität, die sich durch eine stetige Selbstreflexion der eigenen Arbeit auszeichnet und durch das Bewusstsein, dass diese Professionalität durch die eigene Biografie und den eigenen kulturellen Hintergrund beeinflusst ist. Haltung bedeutet weiterhin, offen, forschend, empathisch und wertschätzend mit kultureller Diversität umzugehen.

Im Prozess der Eingewöhnung wäre also eine wertschätzende Einstellung gegenüber einem vielleicht etwas ungewohnt ablaufenden Bindungsaufbau hilfreich, sowie Offenheit gegenüber elterlichen Wünschen, die mit Kompromissbereitschaft bzgl. des Eingewöhnungsmodells einhergehen könnte. Da wäre dann das Leben mit Diversität auch gleich angesprochen, welches von der pädagogischen Fachkraft vielfältige Handlungsoptionen verlangt, damit situationsangemessen und kultursensitiv mit kultureller Diversität in der Kita umgegangen werden kann. Im Fall der Eingewöhnung wären ausführliche Erläuterungen zum Prinzip des jeweils vertretenen Eingewöhnungsmodells (evtl. mit Dolmetscher) sinnvoll bei gleichzeitiger Offenheit für kulturell angepasste Eingewöhnungsabläufe, wenn es einen Bedarf dafür gibt. Dieser kann durch Sensibilität für elterliche Wünsche und kindliche Bedürfnisse und Fähigkeiten ermittelt werden.

Fazit

Methoden der Intervision oder Supervision sowie Weiterbildungen können dabei helfen, den Selbstreflexionsprozess jeder einzelnen Fachkraft zu stärken und Zweifel und Unsicherheiten beim Umgang mit kultureller Diversität im Team zu besprechen bzw. auszuräumen. Ebenso entsteht so eine Plattform auf der Handlungsstrategien Einzelner im Team besprochen und auf ihren Erfolg und ihre Übertragbarkeit auf andere Kollegen oder Situationen überprüft werden können. Die Arbeit mit kultureller Diversität gewinnt dadurch, weil sie nachhaltig weiterentwickelt und auf »neue« Situationen, Kontexte und Familien angepasst werden kann, sodass alle davon profitieren: der Kita- Alltag, das Kita- Team als solches, die einzelne Fachkraft und die Familien mit ihren Kindern.


Literatur


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Übernahme des Beitrags mit freundlicher Genehmigung aus Kita Aktuell 10/2016, S. 203-205 (Ausgabe Nord)


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