Kritik am Vielfaltsdiskurs

das Konzept Kinderwelten in der Kita

Achtung Termin neu: 01.02.2022!!!

Der Alltag in der Kita konfrontiert mit zahlreichen Situationen, in denen Herabwürdigungen, Ausgrenzungen oder Diskriminierungen vorkommen. Solche Situationen fordern das unmittelbare Aktivwerden heraus. Dieses muss ergänzt werden um mittel- und langfristige Strategien gegen diskriminierende Entscheidungsverfahren in den täglichen Abläufen und der Kommunikation.

Ein wesentlicher Aspekt beim Interpretieren konkreter Spannungssituationen ist die Berücksichtigung des Machtungleichgewichts zwischen Erwachsenen und Kindern. Ebenso erfordert eine vielfaltsorientierte Pädagogik Diskriminierungen anhand von Ideologien welche die gesellschaftlichen Ausschlüsse, Ausgrenzungen, Privilegien und De-Privilegien rechtfertigen zu verstehen und dessen Reproduktion entgegen zu treten.
e Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung wird als ein Ansatz zum Abbau von Bildungsungerechtigkeit verstanden. Als ein lebenslanger Prozess fordert dieser Ansatz nicht nur die Vielfalt zu respektieren sondern auch Diskriminierungen aktiv entgegen zu treten. Dieser Impulsvortrag setzt sich mit struktureller als auch mit alltäglicher Diskriminierung in den Kindertageseinrichtungen auseinander und zeigt Wege dagegen aktiv zu werden. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Vielfalt in der Pädagogik wird angestoßen.

  • Vortragende: Nuran Ayten (Institut für den Situationsansatz)


 

Veranstaltungsdetails

Nummer:Koop 2022-02-02
Typ:Vortrag
Beginn:01.02.2022 um 16:30 Uhr
Ende:01.02.2022 um 18:00 Uhr
Ort:0 Online
Veranstaltungsort:Online
Anmeldeschluss:27.01.2022

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Diversität und Kindheitspädagogik

Reflexive pädagogische Ansätze und Konzepte

Vortragsreihe in Kooperation vom
Kompetenzzentrum
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