Veranstaltungen

Schule als Lebensraum gestalten

Kooperation zwischen Schule und Eltern am Übergang von Grundschule zu weiterführender Schule

Eine gute Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften trägt maßgeblich zu einer gelingenden Bildungsbiografie von Kindern bei. Ziel der Tagung soll es sein, Eltern und Lehrkräften eine Austauschmöglichkeit über Gelingensfaktoren und funktionierende Konzepte der Kooperation zu ermöglichen. Dazu werden Workshops unter anderem zu Themen wie der geteilten Bildungs- und Erziehungsverantwortung, dem Rollenverständnis von Eltern und Lehrkräften und dem Umgang mit Heterogenität und Interkulturalität angeboten. Die Ergebnisse der Tagung sollen in anschließende Angebote zur Weiterentwicklung von gelingender Elternmitwirkung und Partizipation in Schule einfließen. Damit soll ein wichtiger Beitrag zu der Gestaltung von Schule als echtem Lebensraum für alle beteiligten Akteure geleistet werden.

Programmablauf



ab 17:30 Uhr: Ankommen

Grußworte
  • Dr. Wolfgang Schaefer (Stadtelternrat Osnabrück)
  • Bärbel Bosse (Kreiselternrat Osnabrück)
  • Frank Andreas (NLSchB - Regionalabteilung Osnabrück)

18: 15 Uhr: Vortrag

„Das Kind im Zentrum - Zusammenarbeit für eine gelungene Bildungsbiografie“

  • Matthias Bartscher (Freiberuflicher Berater, Weiterbildner, Elternseminarleiter)


19:00 Uhr: Come Together

19:30 Uhr: Moderierte Impulsgespräche

20:30 Uhr: Abschluss im Plenum


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Veranstaltungsdetails

Nummer:KO-2017-10-24
Typ:Tagung
Beginn:24.10.2017 um 17:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 21:00 Uhr
Straße:Kromschröderstraße 33
Ort:49080 Osnabrück
Veranstaltungsort:Gymnasium in der Wüste
Anmeldeschluss:29.09.2017
 
Impulsgespräche I

Formale Elternmitwirkung - Wie können Eltern motiviert werden? - IG 1

Beginn:24.10.2017 um 19:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 20:30 Uhr
 
  • Dr. Wolfgang Schaefer (Stadtelternrat Osnabrück)

Schule mit gestalten, unterstützen und sich für bessere Lernbedingungen einsetzen, Elternmitwirkung - eine tragende Säule von Schulen: Wie und zu welchen Themen können sich Eltern in Schulen einbringen? Was wird von Eltern erwartet und welche Möglichkeiten haben Eltern? Welche Schritte eignen sich, Elternmitwirkung zu stärken und auszubauen? Gibt es Hemmnisse und Hürden, und wie lassen sich diese überwinden?

Zur offenen Gesprächsrunde im IG 1 lade ich Eltern - mit und ohne Erfahrung in schulischer Elternarbeit - und Lehrkräfte sehr herzlich ein. Besonders sind auch ausländische Eltern willkommen!

Dr. Wolfgang Schaefer, Vorsitzender des Stadtelternrates Osnabrück

Elternmitwirkung im schulischen Kontext ist die Grundlage unserer Arbeit im Stadtelternrat. Nur gemeinsam mit engagierten Eltern aus Osnabrücker Schulen können wir Elterninteressen und die Interessen unserer Schulkinder wirkungsvoll gegenüber allen schulischen Akteuren vertreten. Unterstützend wirkt die Vernetzung z.B. mit dem Kreiselternrat Osnabrück und dem Landeselternrat Niedersachsen.


Geteilte Bildungs- und Erziehungsverantwortung - IG 2

Beginn:24.10.2017 um 19:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 20:30 Uhr
 
  • Claudia Radtke (Schulsozialarbeiterin, Elterntrainerin Quakenbrück)

Kinder brauchen für eine erfolgreiche Lernbiografie Unterstützung von Schule und Elternhaus. Schule und Eltern haben eine gemeinsame Bildungs- und Erziehungsverantwortung den Kindern gegenüber.

Ausgehend von der Annahme, dass Eltern „Das Beste für ihr Kind!“ möchten, ist oftmals eine große Verunsicherung spürbar, wie „Das Beste“ denn erreicht werden kann. Ein bewusstes, gut strukturiertes und wertschätzendes Erziehungsverhalten beeinflusst positiv die Bildungsbiografie.

In diesem Workshop schauen wir uns ganz praktisch an, wie ein wertschätzender Austausch mit Eltern z.B. auf einem Elternabend, im Elterncafé oder beim Elternstammtisch ins Rollen gebracht werden kann.

Claudia Radtke, Diplom Pädagogin, Schulsozialpädagogin VHS Osnabrücker Land


Rollenklärung von Eltern und Lehrkräften: Wer ist für was zuständig? - IG 3

Beginn:24.10.2017 um 19:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 20:30 Uhr
 
  • Michaela Kruse-Heine (nifbe Osnabrück)

Grundsätzlich wünschen sich Lehrer und Eltern das Gleiche. Dass die Kinder lernen, ihre individuelle Persönlichkeit entwickeln, neugierig bleiben. Dennoch verstehen sich beide Seiten nicht immer glänzend. Ein Grund ist möglicherweise die Ungeklärtheit von Rollen und gegenseitigen Erwartungen. Dies kann zu Konflikten zwischen Lehrkräften und Eltern führen. In dem Gespräch soll den Fragen nachgegangen werden:

·        Wer hat welche Erwartungen?

·        Welche unterschiedlichen Anforderungen werden an wen gestellt? Welche
         Erwartungen stehen im Widerspruch zueinander? Wie lässt sich damit umgehen?

·        Wer kann wie gut welchen Erwartungen gerecht werden und welche Erwartungen
         werden vielleicht enttäuscht oder sind nicht erfüllbar?

·        An welchen Stellen können Sie Kompromisse geschlossen werden?

·        Gibt es Kompensationsangebote für nicht erfüllbare Erwartungen?


·               

Kruse-Heine Michaela, M.A. Erziehungswissenschaftlerin und Kunstpädagogin, Erstausbildung als Erzieherin. Transferwissenschaftlerin im nifbe. Schwerpunkte der Arbeit liegen in den Themen Selbstkompetenz, Gestaltung pädagogischer Beziehungen, Umgang mit Vielfalt und Ressourcenorientierung.





Gelingensbedingungen von Elternarbeit mit Blick auf heterogene Elternschaft - IG 4

Beginn:24.10.2017 um 19:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 20:30 Uhr
 
  • Dr. Miriam Buse (Universität Osnabrück)

Nach einem kurzen Input zu wissenschaftlichen Befunden in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Eltern und PädagogInnen, wird anvisiert über Gelingensbedingungen und Partizipation aller Eltern im Lebensraum Schule ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Möglichkeiten für die gemeinsame Arbeit zu entwickeln. 



Dr. phil. Miriam Buse arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück und hat zum Thema Zusammenarbeit von Eltern und PädagogInnen promoviert. 


Schule als Lebensraum gestalten - IG 5

Beginn:30.11.-0001 um 00:00 Uhr
Ende:30.11.-0001 um 00:00 Uhr
 
  • Anneka Beck (Hochschule Osnabrück)

Wenn die Kinder zufrieden sind, sind es die Eltern auch. Schmeckt das Essen in der Mensa, kann man in der Pause Verstecken spielen, werde ich im Unterricht wahrgenommen und wann kann ich eigentlich einfach mal meine Ruhe haben? - Schule als Lebensraum für alle zu gestalten, bedeutet auch oder vor allem, die Ideen, Wünsche und Themen der Kinder wahrzunehmen. Dabei ist eine Partnerschaft zwischen Elternhaus und Lehrkräften wichtig, die den Blick auf die Kinder und ihre Bedürfnisse zum Ausgangspunkt nimmt. Mit Hilfe der Erzählungen der Grundschülerin Emma wollen wir die Chancen einer solchen Herangehensweise diskutieren und miteinander ins Gespräch kommen.

Anneka Beck, M. Ed.
Hochschule Osnabrück, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften


Inklusive Bildung in Schulen und schulbezogener Kinder- und Jugendhilfe
Kommunale Planungs- sowie Beteiligungsmodelle inklusiver Bildung zwischen Schule und Kinder- und

Partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule – Übergänge gemeinsam gestalten - IG 6

Beginn:24.10.2017 um 19:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 20:30 Uhr
 
  • Stephanie Baalmann (Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer)

„Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule ist eine der wichtigsten Statuspassagen im Leben junger Menschen mit langfristigen Folgen für den Bildungs-und Lebensverlauf…“ (Maaz/Nagy in. Der Übergang von der GS in die weiterführende Schule, 2010,151)

Alle Beteiligten in Schule können zum Gelingen des Übergangs beitragen. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus kann dabei sehr gewinnbringend sein. In dem Workshop stellt die Schule ihre Vorgehensweise vor. Chancen und Stolpersteine werden diskutiert. Anschließend sollen Ideen und Wünsche von den Teilnehmern eingebracht werden, die als Ideensammlung fixiert und im Plenum vorgestellt werden.

Referentin: Steffi Baalmann, Oberschulrektorin der Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer


Interkulturelle Kompetenz: Sich aufeinander einlassen im Lebensraum Schule - IG 7

Beginn:24.10.2017 um 19:30 Uhr
Ende:24.10.2017 um 20:30 Uhr
 
  • Eleonora Sattelmaier, Thomas Künne (NLSchB - Regionalabteilung Osnabrück)

Interkulturelle Kompetenz: Sich aufeinander einlassen im Lebensraum Schule

Was können Schulleitungen, Klassenleitungen und Elternvertreterinnen und –vertreter tun, um Eltern mit einem anderen kulturellen Hintergrund und / oder Eltern, die schwer greifbar sind, stärker einzubeziehen? Von diesen Fragen ausgehend, werden Aspekte betrachtet, die die Kooperation bzw. die Zusammenarbeit erschweren. Ein grundlegendes Verständnis dieser Prozesse aus psychologischer und interkultureller Sicht ist der Einstieg in die Ableitung von hilfreichen Ansätzen und Vorgehensweisen, um sich stärker – als vielleicht bisher – aufeinander einzulassen.

Neben der gemeinsamen Erörterung der aufgeworfenen Fragen, runden Literaturhinweise, ein kleiner fachlicher Input und Überlegungen hinsichtlich der Übertragbarkeit auf den eigenen Alltag das Impulsgespräch ab.


Eleonora Sattelmaier
Koordinatorin des Sprachbildungszentrums LK und Stadt Osnabrück Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück Dezernat 2


Thomas Künne
Schulpsychologischer Dezernent Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück Dezernat 5






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Kontakt

Name: Michaela Kruse-Heine
Institution: nifbe
Telefon:0541-969-6402
Email: michaela.kruse-heine@nifbe.de