Veranstaltungen

Kinder und Familien mit Fluchterfahrung in der Kindertagesbetreuung (8)

Regionalkonferenz Hameln

Kinder und Familien mit Fluchterfahrung in der KindertagesbetreuungKinder und Familien mit Fluchterfahrung in der KindertagesbetreuungTitel: „Vielfalt fördert! Vielfalt fordert! –

Kinder und ihre Familien mit Fluchterfahrungen in der Kindertagesbetreuung“


Veranstaltungsablauf (Gesamtmoderation nifbe)

09:30 Uhr

Ankommen/Stehkaffee

10:00-10:10 Uhr

Eröffnung

Begrüßung und Grußworte

10:10-10:25 Uhr

Ausführungen zur Qualifizierungsinitiative des Niedersächsischen Kultusministeriums „Vielfalt fördert! Vielfalt fordert! – Kinder und Familien mit Fluchterfahrungen in der Kindertagesbetreuung“, Niedersächsisches Kultusministerium, Ute Klingemann

10:25-11:45 Uhr

Zwei Hauptvorträge zu den Themen:

 

„Pädagogische Professionalität in der (Flucht-)Migrationsgesellschaft“, Prof. Dr. Lisa Rosen, Universität Osnabrück

„Gelebte Mehrsprachigkeit unter den Bedingungen von (Flucht-)Migration: Perspektiven für die frühpädagogische Praxis“, Prof. Dr. Argyro Panagiotopoulou, Universität Köln

11:45-12.45 Uhr

Mittagspause und Imbiss

12:45-14:15 Uhr

1. Phase Workshop/Fachforum

14:15-14:30 Uhr

Kurze Kaffeepause

14:30-16:00 Uhr

2. Phase Workshop/Fachforum


Workshops/Fachforen


Thema

Titel/ReferentIn

12:45-14:15 Uhr und 14:30-16:00 Uhr

Migrationspädagogische Kompetenz und migrations-gesellschaftliche Öffnung

„Pädagogische Professionalität in der (Flucht-) Migrationsgesellschaft“,

Prof. Dr. Lisa Rosen, Universität Osnabrück

Ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchterfahrungen,

„Ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchterfahrungen“

Gabriela Hentschel, Referentin und Prozessbegleiterin, Region Lüneburg

Umgang mit Flucht als traumatische Erfahrung von Kindern

„Flucht als traumatische Erfahrung - eine Herausforderung für die Kindertagesbetreuung“,

Julia Spacek, Koordinatorin der Kinderschutz-Akademie in Niedersachsen, DKSB LV Nds. e.V.

Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweitsprache fördern

„Gelebte Mehrsprachigkeit unter den Bedingungen von (Flucht)Migration: Perspektiven für die frühpädagogische Praxis“,

Prof. Dr. Argyro Panagiotopoulou, Universität Köln




 

Veranstaltungsdetails

Nummer:KO-2017-02
Typ:Tagung
Beginn:05.04.2017 um 10:00 Uhr
Ende:05.04.2017 um 16:00 Uhr
Straße:Am Stockhof 2a
Ort:31785 Hameln
Veranstaltungsort:Kultur‐ und Kommunikationszentrum Sumpfblume e.V.
Anmeldeschluss:29.03.2017
 
Workshopphase II

Pädagogische Professionalität in der (Flucht-) Migrationsgesellschaft - WS1.2

Beginn:05.04.2017 um 14:30 Uhr
Ende:05.04.2017 um 16:00 Uhr
 
 Im Workshop werden wir ein heuristisches Modell zur Analyse von Kommunikationssituationen in der (Flucht-)Migrationsgesellschaft anhand von konkreten Beispielen aus der pädagogischen Praxis erarbeiten. Dabei wird deutlich, dass ein pädagogisch-professioneller Umgang mit migrationsbedingter Diversität nicht in ‚Kulturwissen’ aufgeht. Zentraler ist die Reflexion von Machtasymmetrien und von Privilegien sowohl im gesellschaftlichen Kontext als auch in (frühkindlichen) Bildungsinstitutionen.

Referentin: Prof. Dr. Lisa Rosen, Universität Osnabrück


Ressourcenorientierte Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchterfahrungen - WS2.2

Beginn:05.04.2017 um 14:30 Uhr
Ende:05.04.2017 um 16:00 Uhr
 
Im Workshop wird es um einige Ziele und Grundsätze der vorurteilsbewussten Erziehung und Bildung gehen.

Wir werden gemeinsam die Kompetenzen und Ressourcen von Familien mit Fluchterfahrung und ihre Bedürfnisse in den Blick nehmen.

Verschiedene Praxisbeispiele für ein wertschätzendes Ankommen und Teilhabe in der Kita werden vorgestellt und mit den Workshop-TN‘ innen erweitert.

Zusätzlich wird es Zeit geben, konkrete Fragen/schwierige Alltagssituationen gemeinsam – methodisch – zu bearbeiten.

Referentin: Gabriela Hentschel, BeCo-Beratung und Coaching


Flucht als traumatische Erfahrung - eine Herausforderung für die Kindertagesbetreuung - WS3.2

Beginn:05.04.2017 um 14:30 Uhr
Ende:05.04.2017 um 16:00 Uhr
 
Wenn Kinder und ihre Familien nach der Flucht in Deutschland ankommen, haben die beängstigenden Erlebnisse von Krieg und Verfolgung äußerlich betrachtet ein Ende - Sicherheit und Orientierung können jedoch aufgrund dieser belastenden Ereignisse gravierend erschüttert sein.

Gesundheitliche Probleme, schlechte Unterbringungsmöglichkeiten, fehlende Sprachkenntnisse, geringe finanzielle Ressourcen und kulturelle Unsicherheiten können es insbesondere für Kinder erschweren und verhindern, traumatische Erlebnisse der Flucht aufzuarbeiten. Daher brauchen diese Kinder unseren besonderen Schutz, unser Willkommen und unsere Unterstützung.

Dies erfordert aber auch von den Fachkräften der Kindertagesbetreuung ein fundiertes Wissen über Traumata und die Einordnung von Reaktions- und Verhaltensweisen der Kinder, deren Gründe im Erleben gravierender Erfahrungen von Krieg, Verfolgung und Flucht liegen. Es gilt daher, den Fachkräften traumapädagogische Handlungsweisen vorzustellen und darüber nachzudenken, wie diese in den Alltag implementiert werden können, damit die Kinder die Institutionen als sichere Orte erleben können.

Ziel des Workshops ist es, den pädagogischen Fachkräften Sicherheit im Umgang mit traumatisierten Kindern zu vermitteln. Folgende Inhalte stehen dabei im Mittelpunkt:


• Grundlagen von Traumata und Folgestörungen

• Grundlagen der Traumapädagogik



Referentin: Julia Spacek, Kinderschutz-Akademie in Niedersachsen

Gelebte Mehrsprachigkeit unter den Bedingungen von (Flucht)Migration: Perspektiven für die frühpädagogische Praxis - WS4.2

Beginn:05.04.2017 um 14:30 Uhr
Ende:05.04.2017 um 16:00 Uhr
 
Der inhaltliche Fokus liegt auf dem Umgang mit migrationsbedingter Mehrsprachigkeit in Bildungsinstitutionen frühkindlicher Erziehung und Bildung. Dabei soll (sprach-)pädagogische Praxis aus der Perspektive von Kindern, die in (neu) zugewanderten Familien mehrsprachig aufwachsen, betrachtet werden. Auf der Grundlage von Beispielen aus Feldstudien in Deutschland, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz werden wir uns mit einsprachig konzipierten und kompensatorisch ausgerichteten Sprachfördermaßnahmen kritisch auseinandersetzen. Dem setzen wir neuere soziolinguistisch fundierte pädagogische Konzepte zur Förderung frühkindlicher (potentieller) Mehrsprachigkeit entgegen.

Referentin: Prof. Dr. Argyro Panagiotopoulou, Universität zu Köln




Die Veranstaltung ist nicht mehr buchbar.

Kontakt

Name: Heike Engelhardt
Institution: Regionale Transferstelle Mitte
Telefon:0511-168-46131
Email: nifbe-mitte@hannover-stadt.de

Veranstaltungsrahmen

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